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Wald…

…endlich ist es wieder so weit. Wald im Herbst. Heute waren wir nach einer Sommerpause dort. Der Zwerg war wieder in seinem 2. Element. Stöcker sammeln. Käfer gucken. Spinnen schauen. Und Fröschen hinter her hüpfen. Jedes runtergefallene Blatt wurde untersucht. Jeder Stock aufgehoben. Gestapelt und geworfen. Moos wurde gestreichelt. Baumstämme erklommen. Der Zwerg hatte seinen winterlichen Spaß wieder neu entdeckt und hatte seinen Spaß.

Plötzlich hüpften 2 Frösche vor unseren Füßen davon.

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Schön, das er wieder da ist der Herbst im Wald.

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Adios Sommer

Unser Herbsbesucher

Nachdem der Tag einigermaßen nett anfing,laut Wetterbericht sollte es ab mittags regnen, hörte er mies,ziemlich mies auf. Regen. Sturm. Regen und noch mehr Sturm. Gegen Mittag schien sogar ein wenig die Sonne,so haben wir schnell den Zwerg eingepackt und sind noch mal los. Leider hielt die Sonne nicht lange an,die Wolken waren stärker. Der Wind noch stärker, sodass die Sonne keine Chance hatte gegen die Wolken anzugehen. Hat ja auch im Sommer viel zu tun gehabt. Hahaha. Wahrscheinlich vom vielen Scheinen ganz schwach geworden. Die arme arme Sonne. Ich freue mich aber schon auf die vielen bunten Blätter. Auf die bunte Welt,die wir hoffentlich alle erwarten können. Also hoffen wir,daß die Sonne noch Kraft sammelt und dann noch mal kräftig scheint. 

Adios Sommer

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Sommer abklingen lassen

…gestern sind wir noch mal nach Howacht gefahren, um die letzten Sonnenstrahlen und warmes Wasser zu ergattern. Es war herrlich leer und still. Nur das Rauschen des Wassers und die Möwen waren zu hören. Toll.

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Wahrscheinlich war es der letzte Strandbesuch mit normalen Badetemperaturen dieses Jahr, aber das wird uns nicht abschrecken, wir kommen wieder zum Winterbaden.

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Reiselust im Norden Teil9

Nachdem uns das Seefieber heimgesucht hat, mussten wir mal wieder an einen See fahren. Diesmal bei uns in der Nähe im Kreis Plön.Der Selenter See  ist mit über 21  km² der 2. Größte See nach dem Plöner See in Schleswig-Holstein. Es gibt dort einige schöne Badestellen. An der wir waren, kannte mein Mann noch aus Kindertagen, das letzte Mal waren wir dort, als der Zwerg noch liegend gefahren wurde. Nun war schönes Wetter und ein Spaziergang war angesagt. Ja und Baden im See. Und spielen auf dem tollen Spielplatz.

Herrlich kindgerecht angebaut.Mit großer Rutsche, Wackelfische und ganz viel Sand. Für die Größeren eine Seilbahn und ein Volleyballnetz. 10 m daneben gibt es sogar noch den Spielplatz, den mein Mann als Kind benutzt hat.

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Sportliche Einlage.

Vor dem Baden giing es noch in den Wald, der gleich neben dem Spielplatz anfängt.

Und jetzt ab in den See.

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Babybörse und wichtiger Anruf

Gestern war es mal wieder so weit, die letzte Babybörse bei uns vor Ort. War echt am Überlegen, ob ich es echt wagen sollte, aber ja, ich brauchte noch ein paar Sachen für den Zwerg. Um 12 Uhr sollte sie beginnen, bin schnell mit meinem knallgrünen Drahtesel hin, damit ich nicht ganz hinten in der Schlange stehen muss. Eine halbe Stunde früher, sollte ausreichen. Und? Ja, es waren nur 10 hippelige Mütter vor mir. Juhee. Nun nur noch 30 Minuten stehen, das liebt mein Kreislauf. 30 ganze Minuten auf der Stelle stehen. Nach 5 Minuten merkte ich schon ein komisches Gefühl im Körper. Schwindel. Schnell das Handy raus und ablenken. Sind ja nur noch 25 Minuten. Mal den linken Fuss hoch, dann den rechten. Es wurde recht schnell voll und hinter mir standen nun bestimmt 50 aufgeregte Mütter mit ihren Kindern, Freundinnen und sogar Männern. Na, irgendwer muss ja die schwere Tüte tragen. Für die Kinder find ich es einfach unpassend. Die schon gehen können, stehen die ganze Zeit an Vorderfraupopo, drinnen werden sie hin und her geschubst. Die Kleinen im Tragesack werden vor Hitze umkommen und wenn das noch nicht klappte dann werden sie zerquetscht. Liebe Mütter organisiert doch für solche Tage einfach mal einen Babysitter oder lasst eure Männer mit den Kindern zu Hause. Die freuen sich mit Sicherheit! Nur noch 16 Minuten. 13 Minuten. 9 Minuten. Äh, wieso stehen plötzlich 11 Mütter vor mir? Da hat sich doch tatsächlich eine, die gerade reingekommen ist, einfach vor meine Füßen gestellt. Ich sah sie noch in der langen Schlange sich mit Handy am Ohr vorbei quetschen, sie suchte sich eine freie Stelle, um in Ruhe zu telefonieren. Aber wieso steht sie dann einfach vor mir? Es gibt Sachen, da kann ich mich nicht mehr beherrschen. Wie vordrängeln zum Beispiel. 5 Minuten noch. Ich guckte sie mit bitterer Mine an, aber sie guckte stur nach vorne. Blöde Kuh.Endlich waren die 5 Minuten auch um, von hinten wurde geschoben. Die nette Dame vor mir wurde auch geschoben, von mir.Ich musste meinen Mund aufmachen und fragte sie, ob sie sich nicht normal anstellen könne, wie alle anderen auch?! Sie guckte mich mit einer Unschuldsmine an, das ich schon fast Mitleid bekam. Sie hatte telefoniert. Sie musste telefonieren. Und dachte dann, sie könne sich ja einfach dann zu uns stellen. Ja, klasse Ausrede! Ich hab sie nur doof angeguckt und meinte wir sehen uns! Hinter mir ging es dann los. Aufreger. Ärger. Wirres Durcheinander. Und alle auf die arme Vordränglerin. Die sah schon so zickig aus, das sie sich nicht mal angesprochen fühlte. Frechheit siegt und so zog sie von dannen, nein, sie ging vor uns ganz lässig rein. Blöde Kuh. Egal, ich wollte ja shoppen. Endlich hatte man die Tische für sich alleine. Zumindestens die ersten 3 Minuten. Alles lag sorgfältig nett zusammen gestapelt auf den Tischen. Ich mochte da gar nicht gucken, so ordentlich sah es aus. Zum Glück wurde ich oberflächlich schnell fündig. 3 Jeans und eine Latzhose. Schnell noch zu den Schuhen. Auch Glück gehabt, ich war die erste bei unserer Größe und so konnte ich in Ruhe zügig 2 Paar Winterstiefel in meine halbvolle Tasche stopfen. Bei den Büchern sah es schon etwas anders aus. Da gab es schon die ersten Schlangen. Aber auch dort wurde ich fündig. Spielschen sparte ich mir diesmal, davon hat der Zwerg einfach genug. Noch einmal mutig zu den Klamotten, die nun endlich nach Flohmarktwühltisch aussahen, um dort die Vordränglerin noch mal schnell mit einem gekonnten Hüftschwung zur Seite zu kicken. Ach, noch einmal. Ihr schien es zu gefallen. Vielleicht noch einmal von der anderen Seite. So, das hatte ich dann auch erledigt. Den Blick hättet ihr sehen sollen, konnte ihn aber nicht wirklich einordnen. Entweder war sie empört, weil ich einfach weiterging oder sie war stinkig, das ich es mir zu getraut habe. Mit einem Grinsen ging ich dann in Richtung Kasse, neben mir nahm mich eine Mutter zur Seite und lobte mich, sie hätte die Vordränglerin auch weggedrängelt und hatte ihr sogar ein Kleidchen aus der Hand gerissen. Auch wenn ihr Sohn es nicht mögen wird, das musste sie einfach mal machen. Ach, schön zu sehen, das ich nicht alleine komisch auf dieser Welt bin.

Dank der Vordränglerin und meiner neuen Verbündeten war es eine lustige Stunde auf der Babybörse. Ich freu mich schon auf März 2017, da gehts dann wieder los!

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Reiselust im Norden Teil8.2

Damit unsere Kurztripstimmung noch nicht ganz zu Ende war, furhen wir noch mal nach Schwerin, dort waren wir das letzte mal kurz nach dem Mauerfall, also so 1990 rum. Mein Mann mit seinem damaligen Kumpel und ich mit meinen Eltern. Wir hatten dieses große Schloss noch gut in Erinnerung. Davor Wasser. Und ich meine, das damals ein Luxuscafe dort drin war. Der Ober mit Smoking, brachte uns sogar an den Tisch. Kaffee und Kuchen für uns Wessis damals ein Lacher. Ich bin mir aber nicht mehr so sicher,manchmal spuken auch komische Sachen in meinem Kopf rum und ich bion überzeugt, das es dann auch so war. Laut Google ist dort ein nobles Cafe, könnte also stimmen mit meinen Erinnerungen.

Nur früher war es grau. Unserer Erinnerung nach.

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Da eine mega Schlange am Schloss war und die Menschenmenge nicht weniger wurde, guckten wir nur einmal kurz hin. Knips da, knips hier. Sollte reichen, wir kannten es ja schon von damals.

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist nach Rostock zweitgrößte Stadt und eines der vier Oberzentren des Bundeslandes, neben Rostock, Stralsund-Greifswald und Neubrandenburg. Laut Hauptsatzung der Stadt führt sie die Bezeichnung „Landeshauptstadt“ vor dem Stadtnamen.Quelle: Wiki

Schwerin ist riesig, wenn man bedenkt das es 12 Seen im Stadtgebiet gibt.

Schwerin wurde bereits im Jahr 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt und erhielt 1160 von Heinrich dem Löwen gegründet – deutsche Stadtrechte, damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle, an der sich das heutige Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, befindet sich auf einer Insel zwischen Schweriner See und Burgsee mit einer Schlosskirche aus dem Jahr 1560. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtages. Es war mit seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges Ensemble ein Kandidat für das UNESCO-Welterbe. Daneben zeichnet sich Schwerin durch seine für eine deutsche Stadt dieser Größe ungewöhnlich gut erhaltene Altstadt, die angrenzende Schelfstadt, das Kurviertel Zippendorf und weitere historische Viertel mit vielen Baudenkmalen aus.Quelle:Wiki

Nachdem wir das Schloss bewundert haben, zog es uns in die Stadt rein. Wollten uns noch etwas Kuchen für die nächste Pause kaufen und irgendwo einen Happen zu essen kaufen.

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Ich liebe so alte Häuser, die haben Stil, sínd krumm und schief und passen so richtig ins gerade Leben!

Zwischendurch durfte der Zwerg noch auf einem Drachen reiten,der Glücksdrache von Schwerin. Ich die Wasserfontäne bewundern, in der Hoffnung, das der Wind mal endlich dreht und mir ein paar Tröpfchen Abkühlung schenkt. Natürlich nicht. Also weiter, wir hatten jetzt schon etwas mehr Appetit. Die Gebäude in Schwerin sind schon nett anzuschauen, aber an fast jeder Ecke roch es nach Pipi. Viele Bettler saßen an den Läden und manche erzählten lautstark noch über den Mauerfall.

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Hier gab es dann nach langem Hin und Her eine Bratwurst, die süchtig machen sollte. Ok, warten wir mal ab. Da es schon spät war, entschlossen wir uns langsam zurück zum Auto zu gehen. Zwischendurch gabs noch ein selbstgemachtes Eis für den Zwerg. Softeis Schoki-Vanille. Hmmmm. Lecker.

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Übrigens bei dem haben wir kein Eis gegessen. Wieso? ….um ehrlich zu sein, hab ich keine Ahnung, sah mir etwas nach einer großen bekannten Eiskette aus, die ich nicht besonders mag. Unser Eis war öko und sicherlich vegan. Und der Laden war so klein, das zog bei mir.

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Tschüß Osten.

 

Die kleine Kaffeepause wurde schön an der B404 gemacht, an einem schönen kleinen verdreckten Parkplatz mit den bekannten Schildern: Müll mitnehmen! Wir standen dichtgedrängt am Auto, der Mottenhund und der Zwerg durften das Auto nicht verlassen, so dreckig war es dort. Mit Blick nach oben Bäume betrachten klappte es dann auch, dort eine Kleinigkeit runter zu würgen. Schnell ging es weiter. Späten Nachmittag konnten wir dann endlich rückwärts in unser Carport fahren. Das Haus samt Teeniezwerg stand sogar noch.

Hallo Zuhause:)

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Reiselust im Norden Teil8.1

Unsere 1. Nacht in der Hexenhütte war recht kurz. Bis ungefähr halb 11 abends sind wir mit dem Zwerg auf Monster- und Spinnenjagd gegangen. Haben im Dunkeln den Spielplatz aufgesucht und haben die Ruhe genossen. Die Ruhe vor dem großen Sturm. zurück in unserer Hütte wollte der Zwerg noch ferni gucken, essi, ferni, ferni und essi. Ins Bett wollte er natürlich nicht, warum auch? War ja schon recht gesellig mit Papa, Mama und dem Mottenhund. Kurz und knapp wurde er in seinen Schlafsack verstaut und ab ins Reisebett. Wieso gib es keine Deckel für diese Betten? Geschrei, Gezappel, Gebrabbel, Gezicke, alles was so ein Zwerg von sich geben kann in alles Tonlagen. Wirklich. An Ohropax haben wir natürlich nicht gedacht. Kurz vor 0.00 Uhr war Ruhe, er schlief irgendwann ein und machte immer noch Geräusche. Er schnarrchte lieblich vor sich hin. Endlich konnten wir uns auch Bettfein machen. Oben angekommen, lagen wir dann eng beieinander, bnicht weil wir uns so lieb hatten, sondern weil die Schräge doch ziemlich schräg war. Also trafen wir uns auf der Besucherritze der beiden Matratzen. Irgendwann sind wir dann auch eingeschlafen, bis die blöde Blase ab 5 Uhr morgens sich bei uns meldete. Leise in komischer Haltung schlichen wir uns runter, es knackten nicht nur die Holzstufen, auch unsere Knochen. Bequem waren sie die Matratzen, aber die Rille in der Mitte nicht so und da wir Wasserbett verwöhnt sind, musste auch etwas gejammert werden. Oder ist es doch schon das Alter?

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Herrlich in aller Ruhe vor dem Haus einen Kaffee zu trinken, ganz alleine mit Häschen und Eichhörnchen und einem jaulendem Mottenhund. Was läuft da auch jetzt um diese Uhrzeit eine Katze rum? Nachdem wir uns frisch gemacht haben, wurde der Zwerg langsam wach. Wir holten Brötchen und frühstückten schön in der Sonne. Dann ging es los. Wir wollten uns Malchow angucken.

Die Inselstadt Malchow liegt mit ihrem Altstadtkern auf einer Insel zwischen dem Malchower See und dem Fleesensee und verbindet über den Erddamm und die Drehbrücke beide Ufer, an denen sie sich auf sanft ansteigenden Hügeln ausgebreitet hat. Moderne und bodenständige Architektur sind ausgewogen miteinander verwoben und überall öffnen sich Gassen, die den Blick auf das Wasser und grüne Wiesen und Wälder frei geben. Quelle

Minutenlang durften wir in einer kleinen Gasse warten und die Drehbrücke bewundern. Vor uns zig Touris mit Kameras. Endlich waren alle 2 Schiffchen durch, durften wir durch die Altstadt fahren. Ein paar Minuten später, gefühlte 20 km ausserhalb, wurden wir auch mit dem Parkplatz fündig. Sogar ein Spielplatz gab es, der vor lauter Taschentüchern nicht zu übersehen war. Ich hoffe, das es nur ein verloren gegangenes Tempopaket war. Kurz gerutsch ging es weiter zurück in die Altstadt. Am Kloster vorbei.

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An Schiffen. Ausflugsdampfer.

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An Häuser.

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An Wasser.

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Noch mehr Häusern vorbei.

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An Lost places….oder verlassene Häusern.

Nochmal am Kloster vorbei.

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Recht klein der Ort, so waren wir auch ziemlich schnell durch. Persönlich fand ich es dort nicht sehr berauschend. Meine Mutter schwärmte von dem Örtchen. Zwischendurch gabs noch lecker Fischbrötchen, als Küstenkinder muss man das einmal am Tag haben, zumindestens im Urlaub. Da wir gegen Mittag eine Verabredung auf unserem Campingplatz hatten, mussten wir dann auch schon weiter ziehen. Konnte aber jedenfalls die Kamera fordern und wild knipsen.

Unsere nette Verabredung, die Schwester von meinem Göttermann, also meine Schwägerin und Zwergentante vom Zwerg lud uns dann prombt auf eine Pizza ein. Die speisten wir schön auf unserer Sonnenterrasse. Gut das wir nur ein Fischbrötchen gegesessen haben.  Mit vollem Bauch ging es dann noch einmal über den Platz zum Strand. Nach dem Essen soll man ruhen, war wohl nix!  Irgendwann endet jeder Besuch mal, so waren wir wieder alleine und konnten unsere Füße auf die Zweitstühle legen und nix tun. Natürlich nicht lang. Mottenhund musste mal, Zwergenkind hatte gerade ganz große Hummeln im Hintern,also machten wir eine Wanderung Richtung „runter vom Camingplatz“, nach Appelburg. Da konnten wir uns mal Hotels am See anschauen, nä, nichts für uns.

Es geht einmal um den Plauer See ein Wander- und Radweg entlang, da wir leider unsere Fahrräder zu Hause gelassen haben, reichte uns die Strecke nach Appelburg. Der Zwerg suchte seine geliebten Stöcker, die der Mottenhund wiederum, in ihren Besitz sah, wir schlenderten verliebt die Promenade vor den Hotels entlang, übersahen das Schild „Hunde verboten“ und freuten uns schon wieder auf einen Kaffee vor unserer Hütte.

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Diesmal schlief der Zwerg schon gegen 22 Uhr ein. Wir leider auch. Aber war ja auch ein anstrengender Tag für alle. Zwischendurch gings auch noch zum Einkaufen und Duschen. Abendbrot machen und Abwaschen. Packen kann ich noch morgen. Schnarrch.

Bis 11 Uhr am nächsten Tag mussten wir unsere Hütte verlassen haben. Um viertel nach 10 verliessen wir den Platz Richtung Schwerin. Unausgeschlafen ging es dann los. Hütte war schnell leer, das Auto voller als auf der Hintour!? Ich fand den Kurztrip erholsam, auch wenn ich jetzt immer noch müde davon bin. Und wenn ihr jetzt auch mal Lust auf so eine Finnhütte habt – ich kann sie nur empfehlen!

 

 

 

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Reiselust im Norden Teil8

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Geplant war ein Tag und geplant war eine Zeltnacht. Sonntagmorgen bin ich morgens aufgewacht und hab gedacht: Schiiiet! Das ist nachts kalt und morgens alles klamm! , wie bring ich das jetzt aber meinem Liebsten bei? Hab erst einmal harmlos den Rechner gestartet, dann einfach mal auf die Homepage des geplanten Zeltplatzes geöffnet und etwas gestöbert. Ja, ich wusste nach was ich suchte. Einmal eine Nacht in einer Finnhütte. Ach, das wäre toll. Und wieso nicht jetzt? Schaaatz, guck mal wie süß! Schaaaatz, guck doch mal! Wie urig, voll so ein Hexenhaus! Preis gecheckt, ging sogar mit 33€ die Nacht für 4 Personen. Natürlich sollte man schon mindestens 2 Nächte nehmen, toll! Aus der Traum vom Hexenhaus. Süße? Dann lass uns aber heute los! Dann bleiben wir halt 2 Tage!  Kreisch, hoch ins Kinderzimmer, Schlafzimmer und Bad. In einer Stunde war das Auto gepackt, nein beladen. In der Zwischenzeit habe ich sogar uns ein Häuschen reservieren lassen, sicher ist sicher. Müssen ja schliesslich 3 h fahren. Zelt kam sicherheitshalber mit. Man weiss ja nie. Oma und Opa wurden informiert und der Teeniezwerg, der gerade bei ihnen war. Mottenhund nahmen wie doch mit, eigentlich sollte er beim Teeniezwerg bleiben, aber 2 Tage ohne Auslauf, ohne Fressen konnte und wollte ich ihr nicht antun. Nicht das der Teeniezwerg überfordert wird.

Noch schnell tanken und dann gings Richtung Osten. Diesmal mal nicht ans Wasser, sondern mehr ins Innere. Aber natürlich in Wassernähe. Nach Plau am See.

Plau am See ist eine Stadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, 90 Kilometer südlich von Rostock und 70 Kilometer ostsüdöstlich der Landeshauptstadt Schwerin. Die Stadt ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes. Seit 1998 ist sie ein staatlich anerkannter Luftkurort. Quelle: Wiki

Nach ca 1, 5 h wurde eine Pause gemacht. Schnell einen Burger für den Zwerg und die etwas größeren für Papa und Mama. Gut gestärkt ging es dann gut gelaunt weiter. Ich hoffe, das sind nicht so Rotthütte, verdreckt und sonstwas!  Argh, daran habe ich gar nicht gedacht. Nicht das ich an Luxus gedacht habe, aber nicht an Dreck und Sperrholzmöbel. Puh. Ich hoffe ja nicht das Schlimmste. Am späten Nachmittag kamen wir dann auf dem Campingplatz an, ich habe uns schnell angemeldet, Duschmarken gekauft, Lageplan und Schlüssel für die Hütte angenommen. Guten Aufenthalt! Das Tolle, wir hatten direkt vor dem Häuschen einen Parklplatz! Kein Geschleppe von unserem halben Hausrat.

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Tääätäääää, unser Haus. Unser Hexenhaus für 2 Nächte. Schlüssel passte und mein Mann ist auch nicht gleich wieder raus, um sein Zelt aufzubauen. Es war nett eingerichtet, 1 Tisch mit 4 Stühlen, 1 großes Sofa mit zig flauschigen Kissen, Schränke, Küche war komplett, 1 Fernseher und oben lagen 2 Matratzen, IKEA Style einfach, aber sauber und gemütlich. Mit anderen Worten: Ich fand es saugut!  Sachen ausgeladen, einsortiert und fertig! Erst einmal die Lage checken, wo sind die Klos? Wo ist der Spielplatz? Wo sind wir überhaupt? Das Gute war, das gegenüber vom Häuschen ein Wiesenstück war, mit einem großen Sandhaufen, der Zwerg war beschäftigt. So konnten wir gemütlich einen Kaffee von unserer Kaffeemaschine trinken, die muss übrigens oft mit auf Reisen, die Gute. Nach dem Kaffee ging es erst einmal zur Badestelle, die gleich in der Nähe von unserer Finnhütte war. Hunde verboten! Na, supi. Ich blieb dann etwas abseits und näherte mich kaum sichtbar an den Strand, um diese Zeit war da eh niemand mehr….So konnte der Mottehund auch etwas Wasser schnuppern, der Zwerg tobte sich auf dem Spielplatz aus und wir hielten romantisch unsere Hände und schauten über den See.

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Fortsetzung folgt…….

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Ich lebe noch

Wir haben einen kleinen Kurztrip in den Osten gemacht. 2 Nächte mit dem Zwerg und dem Mottenhund. Der Teeniezwerg durfte notgedrungen 2 Nächte alleine verbringen. Geplant war  Zelten…..aber nur geplant😇. Bin gerade am Bilderbearbeiten….also mehr gibt’s nachher. Wollte mich nur mal zwischenmelden, falls ihr mich schon vermisst habt;)

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Babybörse und wilde Mütter

Bei uns findet mindestens 6x im Jahr diese Art von Flohmarkt statt. Jeweils an drei verschiedenen Orten im Frühjahr und Herbst. Jedesmal freu ich mich drauf. Aber nur bis zum Einlass.  Eine Babybörse funktioniert folgendermaßen : der Verkäufer meldet sich dort an und bekommt eine Nummer. Die Anmeldung beginnt recht früh,meist zur letzten Börse. Wenn man dann seine Nummer bekommt,fängt es an. Frischgewaschene und gebügelte Kleidung werden mit kleinen Zettelchen versehen. Dort steht der Preis und die Nummer drauf, befestigt an einem kleinen Band oder ähnlichem. Auf Büchern,Schuhen,Spielzeug und anderen tollen Sachen auch. Teilweise mit Erklärung,was man da kaufen kann und Größe. Wenn man dann nach Wochen endlich fertig ist,werden die Sachen ein zwei Tage vorher zum Veranstaltungsort gebracht,um dort von vielen Helfern/innen ordentlich auf großen Tischen, Regalen und Ständern zu verteilen. Schön nach Größen oder Themen sortiert. Jeder Teilnehmer wird natürlich registriert,damit er später abzüglich einer Provision seine Einnahmen erhält. So ist der Verkäufer erst mal fertig. Nun beginnt der große Kampf der Käufer. Schlange stehen,viel Geduld dabei haben und natürlich eine riesengroße Tasche im Gepäck. Portemonnaie ist ein Muss. Die heutige Börse fand in einem Autohandel statt. Alle Autos mussten den warmen und trockenen Ausstellungsraum verlassen und vielen Tischen Platz machen. Draußen gab’s dann einen Streichelzoo,Kaffee und Kuchen, Eis für die Kids,Auto angucken für die Väter,ein Krankenwagen zum Bestaunen und Anfassen und eine Tombola mit tollen Gewinnen. Aber erst mal steht man in der Schlange, lange. Schwangere dürfen schon vorher rein. Ich war am überlegen,ob ich meinen Bauch nicht etwas mehr rausstrecken sollte. So hätte ich eine Stunde unter Schwangeren wühlen können. Aber man kennt sich und wie soll ich denen beim nächsten Mal erklären,daß ich immer noch schwanger bin? Also,wie alle anderen warten. Lange warten. Um Punkt halb 10 deutscher Zeit, ging dann für alle nicht schwangeren die Tür auf. Nun muss man versuchen in der Spur zu bleiben und sich nicht wegdrängeln lassen. Eng wird es an der Tür. Da muss man aufpassen,daß man nicht zur Seite geschoben wird und mit dem Gesicht in der Glasscheiben landet. Aber es ging alles gut. Ich war drin. Nach dem 3.Mal,weiß man so ungefähr, wo was zu finden ist. Schuhe. Wau . Glück gehabt. Genau die suchte ich. Ab in die große Tasche. Nun weiter zu den Klamotten. 3. Reihe. Nase sitzt irgendwo bei der Vorderfrau in der Achselhöhle. Das bringt Spaß. Und bei der gesammelten Wärme im Raum sehr angenehm. Endlich bin ich schon in der 2. Reihe. Man muss schon sehr standhaft seine Position verteidigen. Es wird geschubbst und gedrängelt .  Nirgendwo anders hört man so oft“sorry“,wie hier. Bin endlich direkt vor dem Haufen angekommen. Shit. Größe 92. Ich muss doch zu 98/104. Diesmal kämpfe ich mich längsseits am Tisch entlang. Ohne Rücksicht. Anders habe ich keine Chance.  Erbeutet habe ich 2 dicke Pulli und ein Langarmshirt. Die sehen nach Jungs aus. Der Rest ist fast alles nur rosa. Nun musste ich aber auch wieder von dem Wühl-und Krappeltisch weg kommen in Richtung Spielzeug und Bücher. Schön gegen den Strom. Angekommen reisst mir doch gleich eine liebe Mama ein Buch aus der Hand. Schließlich hätte sie es schon vorher gesehen. Und somit gehört ihr es. Ich sehe vor meinen Augen,wie ich ihr die Haare rausreisse. Sie mir eine Ohrfeigen verpasst und wir uns einen wilde Schlacht liefern. Mitten drin. Ich überlasse es ihr. Vor meinen Augen hätte ich eh dem Kampf gewonnen,dann soll sie doch das Buch nehmen und ihr Loch von den fehlendem Haarbüschel damit verdecken. Ich lächelte sie nur an. Was ich so vor Augen hatte,sah sie ja nicht. Fröhlich suchte ich nach einem anderen Buch. Fand aber keins was mir zu sagte und somit ging es dann noch zu dem Spielzeug. Um ehrlich zu sein,hatte ich keine richtige Lust mehr zu gucken,dieses Gedrängel und Geschubbse, komisch riechende Achselhöhlen,sperrige Kinderwagen und noch sperrigere Mütter und Väter,die mitten im Gang ausdiskutieren müssen,was denn heute nachmittag auf dem Zettel steht. Schlange stehen,um ein überteuertes Tshirt zu ergattern und hässliche blaue Flecken an den Beinen zu bekommen. Von den Füßen will ich erst gar nichts sagen. Fix und foxi machte ich mich dann zur Kasse. Ganze 22 min musste ich stehen und warten. Dann war ich endlich wieder draussen. Schnell noch fünf Lose gekauft und meine drei Gewinne abgeholt. Eine Tierzeitung,eine Freikarte für Kinder von unserem Zoo und irgendein Türstopper,den kein Mensch braucht. Es hat mal wieder voll Spaß  gebracht. Für die kleine heutige Ausbeute. Verschwitzt bin ich nach Hause geradelt in die Arme meines Mannes. So konnte er jedenfalls nasal meine Erlebnis nach voll ziehen. Nächsten Sonntag ist die nächste Börse. Schließlich brauchen wir noch eine dicke Winterjacke und ….ach,ich werde mit Sicherheit was finden. Aber erstmal muss ich mich erholen.