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Reiselust im Norden Teil8.1

Unsere 1. Nacht in der Hexenhütte war recht kurz. Bis ungefähr halb 11 abends sind wir mit dem Zwerg auf Monster- und Spinnenjagd gegangen. Haben im Dunkeln den Spielplatz aufgesucht und haben die Ruhe genossen. Die Ruhe vor dem großen Sturm. zurück in unserer Hütte wollte der Zwerg noch ferni gucken, essi, ferni, ferni und essi. Ins Bett wollte er natürlich nicht, warum auch? War ja schon recht gesellig mit Papa, Mama und dem Mottenhund. Kurz und knapp wurde er in seinen Schlafsack verstaut und ab ins Reisebett. Wieso gib es keine Deckel für diese Betten? Geschrei, Gezappel, Gebrabbel, Gezicke, alles was so ein Zwerg von sich geben kann in alles Tonlagen. Wirklich. An Ohropax haben wir natürlich nicht gedacht. Kurz vor 0.00 Uhr war Ruhe, er schlief irgendwann ein und machte immer noch Geräusche. Er schnarrchte lieblich vor sich hin. Endlich konnten wir uns auch Bettfein machen. Oben angekommen, lagen wir dann eng beieinander, bnicht weil wir uns so lieb hatten, sondern weil die Schräge doch ziemlich schräg war. Also trafen wir uns auf der Besucherritze der beiden Matratzen. Irgendwann sind wir dann auch eingeschlafen, bis die blöde Blase ab 5 Uhr morgens sich bei uns meldete. Leise in komischer Haltung schlichen wir uns runter, es knackten nicht nur die Holzstufen, auch unsere Knochen. Bequem waren sie die Matratzen, aber die Rille in der Mitte nicht so und da wir Wasserbett verwöhnt sind, musste auch etwas gejammert werden. Oder ist es doch schon das Alter?

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Herrlich in aller Ruhe vor dem Haus einen Kaffee zu trinken, ganz alleine mit Häschen und Eichhörnchen und einem jaulendem Mottenhund. Was läuft da auch jetzt um diese Uhrzeit eine Katze rum? Nachdem wir uns frisch gemacht haben, wurde der Zwerg langsam wach. Wir holten Brötchen und frühstückten schön in der Sonne. Dann ging es los. Wir wollten uns Malchow angucken.

Die Inselstadt Malchow liegt mit ihrem Altstadtkern auf einer Insel zwischen dem Malchower See und dem Fleesensee und verbindet über den Erddamm und die Drehbrücke beide Ufer, an denen sie sich auf sanft ansteigenden Hügeln ausgebreitet hat. Moderne und bodenständige Architektur sind ausgewogen miteinander verwoben und überall öffnen sich Gassen, die den Blick auf das Wasser und grüne Wiesen und Wälder frei geben. Quelle

Minutenlang durften wir in einer kleinen Gasse warten und die Drehbrücke bewundern. Vor uns zig Touris mit Kameras. Endlich waren alle 2 Schiffchen durch, durften wir durch die Altstadt fahren. Ein paar Minuten später, gefühlte 20 km ausserhalb, wurden wir auch mit dem Parkplatz fündig. Sogar ein Spielplatz gab es, der vor lauter Taschentüchern nicht zu übersehen war. Ich hoffe, das es nur ein verloren gegangenes Tempopaket war. Kurz gerutsch ging es weiter zurück in die Altstadt. Am Kloster vorbei.

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An Schiffen. Ausflugsdampfer.

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An Häuser.

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An Wasser.

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Noch mehr Häusern vorbei.

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An Lost places….oder verlassene Häusern.

Nochmal am Kloster vorbei.

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Recht klein der Ort, so waren wir auch ziemlich schnell durch. Persönlich fand ich es dort nicht sehr berauschend. Meine Mutter schwärmte von dem Örtchen. Zwischendurch gabs noch lecker Fischbrötchen, als Küstenkinder muss man das einmal am Tag haben, zumindestens im Urlaub. Da wir gegen Mittag eine Verabredung auf unserem Campingplatz hatten, mussten wir dann auch schon weiter ziehen. Konnte aber jedenfalls die Kamera fordern und wild knipsen.

Unsere nette Verabredung, die Schwester von meinem Göttermann, also meine Schwägerin und Zwergentante vom Zwerg lud uns dann prombt auf eine Pizza ein. Die speisten wir schön auf unserer Sonnenterrasse. Gut das wir nur ein Fischbrötchen gegesessen haben.  Mit vollem Bauch ging es dann noch einmal über den Platz zum Strand. Nach dem Essen soll man ruhen, war wohl nix!  Irgendwann endet jeder Besuch mal, so waren wir wieder alleine und konnten unsere Füße auf die Zweitstühle legen und nix tun. Natürlich nicht lang. Mottenhund musste mal, Zwergenkind hatte gerade ganz große Hummeln im Hintern,also machten wir eine Wanderung Richtung „runter vom Camingplatz“, nach Appelburg. Da konnten wir uns mal Hotels am See anschauen, nä, nichts für uns.

Es geht einmal um den Plauer See ein Wander- und Radweg entlang, da wir leider unsere Fahrräder zu Hause gelassen haben, reichte uns die Strecke nach Appelburg. Der Zwerg suchte seine geliebten Stöcker, die der Mottenhund wiederum, in ihren Besitz sah, wir schlenderten verliebt die Promenade vor den Hotels entlang, übersahen das Schild „Hunde verboten“ und freuten uns schon wieder auf einen Kaffee vor unserer Hütte.

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Diesmal schlief der Zwerg schon gegen 22 Uhr ein. Wir leider auch. Aber war ja auch ein anstrengender Tag für alle. Zwischendurch gings auch noch zum Einkaufen und Duschen. Abendbrot machen und Abwaschen. Packen kann ich noch morgen. Schnarrch.

Bis 11 Uhr am nächsten Tag mussten wir unsere Hütte verlassen haben. Um viertel nach 10 verliessen wir den Platz Richtung Schwerin. Unausgeschlafen ging es dann los. Hütte war schnell leer, das Auto voller als auf der Hintour!? Ich fand den Kurztrip erholsam, auch wenn ich jetzt immer noch müde davon bin. Und wenn ihr jetzt auch mal Lust auf so eine Finnhütte habt – ich kann sie nur empfehlen!

 

 

 

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15 Kommentare zu „Reiselust im Norden Teil8.1

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