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Wie kommt man zu einem Hund!? Oder wenn Träume wahr werden

Meine Lieblingstiere waren schon immer Hunde. Ich wollte immer so einen Kumpel wie Lassie haben, einen Freund der bedingungslos neben mir unheimliche Wege geht, dem ich alles erzählen kann und der die tollsten Kunststücke kann. Leider bekam ich nur einen Wellensittich. Der war auch toll, konnte sprechen, spielte mit uns verstecken und saß friedlich auf Papas Schulter und ging mit ihm in den Garten ohne wegzufliegen. Butschie war schon toll-aber kein Hund! Nach Butschie kam noch ein Wellensittich und ein Rosenköpfchen. Wieder keine Hunde. So musste ich mir eine andere Lösung suchen, da meine Eltern beide keine Hunde haben wollten. Auf dem Schiff geht das nicht. Die stinken und machen Dreck! Punkt aus die Maus! So suchte ich mir Pflegehunde. Und ich hatte viele. Da war Skidog, ein Pyrenäen Schäferhund von unserem Tierarzt, Niko, ein Schäferhund von unserer ehemaligen Pizzaria, Dafi, ein Pudel, Cora, eine Schäferhündin und diverse andere Hunde. Teilweise hatte ich 3-5 Hunde gleichzeitig, andere kamen dazu, andere zogen weg oder verstarben in meiner Hundesitterzeit. Cora sollte eines Tages weggegeben werden, weil sie „komisch“ wurde. Meine Chance. Leider spielten wieder meine Eltern nicht mit, ein Hund der komisch ist, beisst! Tagelang habe ich geheult, Essen verweigert und habe meine Eltern ignoriert. Nichts half. Cora kam weg. Dann fanden wir einen kleinen süßen Dackel auf dem Friedhof. Ganz alleine und niemand kannte ihn, bzw suchte nach ihm. Zweite Chance. Wieder zig Ausreden meiner Eltern.

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Mit  15 oder 16 bin ich durch eine Freundin zu einem Schäferhundverein gekommen, endlich mit Hunden arbeiten. Sie ausbilden und andere begeisterte Hundefreunde kennenlernen. Mein Hundewunsch wurde dadurch nicht weniger. Aber gegen seine eigenen Eltern anzugehen, ist ja leider nicht so einfach. Ich schleppte öfter Welpen mit nach Hause, nur zum Angucken. Leider verliebten sich meine Eltern in keinen von ihnen. Hätte ja klappen können. So blieb ich halt nur eine Hundesitterin. Mit 18 Jahren lief ich immer noch mit ausgeliehenen Hunden rum. Hatte jedes Hundebuch gelesen, ich war einfach reif für einen eigenen. Versprochen wurde mir 2x ein Hund von meinen Eltern. In den 80er sollte mein Vater beruflich für ein paar Jahre nach Australien, da hätte ich dann einen Dingo haben dürfen. Leider wurde aus dem Australientrip nichts. Aber wenn wir ein eigenes Haus haben, dann bekommst du einen Hund! Das Haus kam, der eigene Hund nicht. Meine Eltern wurden schon von Bekannten angesprochen, ob bei mir alles ok sei, da sie mich nur mit Hunden sehen, aber nie mit Jungs. Brachte auch nichts. Irgendwann kam meine erste Ausbildung, Arbeit, Au pair Zeit, Arbeit, Ausbildung. Siehste, jetzt hättest du gar keine Zeit für einen Hund! Zwischendurch gab es einen fast eigenen Hund, der Hund des Mannes meiner Cousine.Der in erbärmlichen Zuständen bei denen leben musste. Den holte ich dort weg. Leider wollte der Mann meiner Cousine ihn zurück und gab ihn auf mein Gebettel zu Freunden. Die Jahre vergingen, der Wunsch nicht. Irgendwie hatte ich immer Kontakt zu und mit Hunden. Mit 29 Jahren hatte ich meine letzten Hundesitterhunde,  Abu, einen Schäferhund und  Lumpi, einen Mischling. Danach kam der Teeniezwerg auf die Welt. Diese Ablenkung dauerte aber gearde mal 2 Jahre, die Freundin hatte Hunde, 3 Stück. Irgendwie hatten alle plötzlich Hunde. Ganze 7 Jahre musste ich noch durchhalten. Und dann, passte es einfach mit einem eigenen Hund. Es war Platz da und ein Hund suchte mich oder ich ihn!? Der Mottenhund zog zu uns. Plötzlich hatte ich nach fast 40 Jahren einen eigenen Hund. Mein Kinderwunsch ist in Erfüllung gegangen. img_8059

Nach 6 Jahren bekam der Mottenhund dann auch noch einen Kumpel;)……nun reicht es aber erst einmal mit Kinderwünschen!

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Autor:

wild beherrscht lieb kompliziert normal chaotisch anders meer liebend kreativ tätowiert mutter frauchen ehefrau geliebte freundin rabenmutter köchin photografin bullifahrerin exseglerin exaupair lebend erfrischend lustig sensibel ich

25 Kommentare zu „Wie kommt man zu einem Hund!? Oder wenn Träume wahr werden

    1. Naja. Auf der anderen Seite ist es aber auch EIN Tier und nicht irgendein Gegenstand….und dann sollten alle aus der Familie es wollen. Meine Mutter hat zudem auch noch panische Angst vor Hunden….und sie findet Tiere gehören in die Natur und nicht ins Haus….

      Gefällt 1 Person

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