Veröffentlicht in Allgemein, Hunde, Leben, rücksicht, Tiere, Tierleben, Tierschutz, Verantwortung

Tiervermittlungen und Co.

Vor einiger Zeit habe ich mich einer Gruppe bei FB angeschlossen, die Hunde vermittelt. Erschreckend wie viele Gruppen es dort gibt mit diesem Namen( -vermittlung)  und dem Sinn. Wieso ich das mache? Damit ich mich innerlich aufregen kann, wie viele Tiere wieder abgegeben werden. Und weil ich neugierig bin.

Früher waren es Allergien, warum ein Tier ganz plötzlich das Haus verlassen musste. Heute sind es familiäre Probleme, Veränderungen und und und. Oft lese ich in verschiedenen Gruppen, das das Tier leider nach 2 Monaten weg muss, weil Frauchen ganz plötzlich ohne Vorwarnung schwanger geworden ist! Oder das ganz plötzlich keine Tiere in der Wohnung erlaubt sind. Das urplötzlich ein neuer Beruf ansteht. Von Allergien hört man ganz selten etwas! Komisch oder?

Hundeallergie

Nicht die Haare selbst, sondern der Speichel und die Hautschuppen von Hunden enthalten starke Allergene. Diese lassen sich im Staub von Wohnungen nachweisen . So lässt sich auch erklären, warum kein Hund anwesend sein muss, um bei einem Hundeallergiker eine allergische Reaktion hervorzurufen. Der Kontakt zu einem Menschen, der zuvor einen Hund gestreichelt hat, reicht oft schon aus. Streng genommen kann daher nicht von einer „Hundehaarallergie“ gesprochen werden.

Ganz ehrlich, schon damals habe ich den meisten Menschen es nicht abgenommen, das ganz plötzlich das Herrchen allergisch auf das Tier, meistens Hund, ist. Meistens passiert es wenn der Hund nicht mehr ganz so süß Welpe ist, sondern sich auf einmal zu einem Hund entwickelt. Aus dem kleinen Minidackel wird auf einmal eine Dogge. Huch, wieso wächst der so? Wieso frisst der auf einmal so viel? Wie? Der jault plötzlich und dann eine Stunde später hat er auch noch ins Wohnzimmer einen Haufen gesetzt! Das Tier macht auf einmal Arbeit! Der will erzogen werden und Gassi gehen. Ach, da kam doch eine Allergie ganz gelegen.

Wenn man diese Seiten /Gruppen besucht, wird einem ganz übel. Und traurig machen diese Seiten auch. Gerade kurz vor den Ferien häufen sich die Anzeigen. Teilweise anstrengende Rassen/Mischungen. Als Welpe sehen die ja auch so süß aus. So cute. Klein und kuschelig. Oft aus Spontanreaktionen kommt so ein Tier ins neue Haus. Der Nachbar hat ja auch so einen niedlichen Welpen. Und für die Kinder ja auch eine klasse Aufgabe, so einen Hund zu pflegen. Das ein unter 10 jähriges Kind meist nicht in der Lage ist, sich regelmäßig um ein Tier zu kümmern, wird nicht überlegt. Das viele Ausflüge mit Hund nicht mehr so einfach sind, darüber wird auch oft nicht drangedacht. Teilweise kann das Tier auch nicht alleine zu Hause bleiben und dann? Dann kommt es weg!

Wegwerfgesellschaft-zum Kotzen!

In den Gruppen findet man auch sehr viele Aufrufe, weil mal wieder ein Tier gefunden wurde. Schildkröten und ganz viele Kaninchen. Lieblos ausgesetzt in die Natur neben der Autobahn. In Tüten kleine Katzen. In Kartons neben dem Altglascontainer Welpen.

Tierheime erteilen teilweise schon ein Aufnahmestop, weil ihre Kapazitäten ausgeschöpft sind. Gut, dann muss das Tier halt ausgesetzt werden. Ist ja auch einfacher und ohne dumme Fragen, schnell erledigt.

Gerade wieder frisch auf dem Markt eine englische Bulldogge für gerade mal 100€uro, Frauchen hat ganz plötzlich keine Zeit mehr für den armen Schatz. Wenn ich den Preis schon sehe. 100 Euro. Man, das ist ein Schnäppchen und gut für unüberlegte Spontaneinkäufe. Da weiss man doch schon, das der Hund in 1…2 Jahren wieder auf dem Markt sein wird. Muss nicht, kann aber. Schon zu oft erlebt. 2 Doggen 6 und 8 Jahre gegen Schutzgebühr abzugeben, gerne zusammen. Aus persönlichen Gründen abzugeben. Doggen werden so ca 9 Jahre, wenn überhaupt. Wie stark müssen die persönlichen Gründe sein, das man sein Tier kurz vor seinem Ableben noch weggibt?

„Bekannte“ aus unserer ehemaligen Hunderunde, hatten einen kleinen süßen Welpen, natürlich Rassehund, gehabt. Betonung liegt auf dem Wort gehabt. Ein paar Tage später traf ich die Tochter im Park, süße 9 Jahre alt damals und sehr gesprächig. Der Hund musste weg, weil er 2x in die Wohnung gemacht hatte. Gekackt. Gepinkelt täglich. Naja, war ja auch noch ein Welpe. Kann dann mal passieren. Gerade wenn man nicht oft rausgeht. Die Mutter erzählte uns, das die Tochter ganz plötzlich eine ganz ganz schlimme Allergie bekommen hatte. Aus heiterem Himmel. Nach gerade mal 2 Wochen Hundebesitz. Knapp 2 Jahre später kam der nächste Hund. Wieder ein Rassehund, aber schon in einem stubenreinen Zustand. “ Und ist eure Tochter nun allergiefrei?“ “ Hä? Wieso?“ ….sie wusste nichts vom Welpen damals, auch nichts von der Allergie. Ist ihr erster Hund.

Es gibt mit Sicherheit wahre und echte  Probleme, die einem dazu bringen, den Hund oder das Tier abgeben zu müssen, da möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren.

In einer FB Wolfshundeseite wird auch immer mal nach einer neuen Familie gesucht. Witzigerweise fast immer im pubertären Alter. Gründe: plötzliche Schwangerschaft, persönliche Veränderungen, Trennungen.  Diese plötzlichen Schwangerschaften, finde ich schon recht lustig, wenn nicht der Hund oder das Tier drunter leiden muss. In einem bestimmten Alter, wenn man dann auch noch eine Frau ist, kann so etwas passieren. Sollte frau dann vielleicht auch mal vorher überlegen, wenn sie sich einen Hund oder Tier zulegt oder? Und warum kann man nicht schwanger sein und einen Hund haben?

Es gibt bestimmt immer Gründe, wieso warum man plötzlich einem Tier nicht mehr gerecht werden kann. Ich bin auch ab und an, zwar ziemlich selten, genervt, das beide Hunde noch mal raus müssen oder ich hier und dort nicht hin kann, weil wir die Hunde haben. Aber wir haben uns dazu entschieden, Hunde mit in unserem Leben zu nehmen und dann muss man halt Abstriche machen, besonders mit unserem Wölfchen. Ich persönlich wüßte keinen Grund, wieso ich mich von ihnen trennen sollte….Ein Kind gibt man auch nicht ab, nur weil es in der Pubertät ist ( wieso eigentlich nicht? ) !

 

 

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41 Kommentare zu „Tiervermittlungen und Co.

  1. Du hast soooo recht! Und das ist mit anderen Tieren genauso. Wir haben unsere ersten Meeris geerbt, weil das arme Kind plötzlich sooooooolche Allergien hatte! Meiner Meinung nach hatte eher die Mutter eine „Allergie“ auf den nun mal unvermeidlichen Meerschweinchen-Geruch, der zwei Tage nach dem Käfigreinigen jetzt automatisch auch in unserem Wohnzimmer „hängt“. Ich bin fast vom Stuhl gekippt, als ich einige Monate später las, die Familie habe sich einen Hund zugelegt. Wer tatsächlich einmal eine ernsthafte Tier“haar“allergie hat, weiß, dass man in der Regel nicht nur auf ein Tier allergisch reagiert. Mich zum Beispiel kannst Du auf alles testen, ich reagiere zumindest in der Arztpraxis immer (vermutlich würde ich sogar auf Mammuthaare und Dino-Schuppen reagieren). Bin gespannt, wann der Hund dann „weg muss“.

    Das mit den Welpen regt mich auch total auf. Erst dieser Tage hörte ich von einer alleinerziehenden Mutter mit drei Kindern, dass sie sich einen Welpen geholt hat. Natürlich sooooooooooooooo süüüüüüüüüüüüüüsss! Ich weiß nicht, ob die Dame über Hundeerfahrung verfügt, bezweifle es aber. Und einen Welpen (oder auch eine junge Katze ) zu erziehen, das ist schon eine Aufgabe, von der sich die wenigsten eine Vorstellung machen.

    Wir überlegen tatsächlich, uns eine Katze anzuschaffen, irgendwann. Aber ich gestehe: Ich hatte noch nie eine eigene Katze. Und genau deshalb würde ich mir nie eine kleine och-soooooooo-süße Babykatze holen, sondern lieber ein älteres, braves Tier aus dem Tierheim, damit wir erst mal an einem erwachsenen Tier lernen können, was es heißt, Katzenbesitzer zu sein.
    (Jetzt wirst Du Dich fragen, wie das auf meine Tierhaar-Allergie passt. Gar nicht, ich weiß. Bedingung für die Katze ist, dass sie die Schlafzimmer im 2. Stock nicht betritt und Freigänger ist. Ich habe in meinem Leben aber erst zweimal allergische Reaktionen auf Tiere gezeigt – einmal eine Katze in einer Stadtwohnung (und dann noch eine Rothaarige, die sollen besonders schlimm sein) und einmal auf Mäuse. Ich kann ansonsten jedes Tier streicheln und auf den Schoß nehmen und habe – nichts. Gottseidank!

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      1. Naja, wenn wirklich jemand allergisch reagiert, dann ist das halt schon blöd. Da bin ich leider ganz auf der Seite der Allergiker. Unsere jetzigen Meeris haben wir bekommen, weil die Vorbesitzerin einen neuen Freund hatte, der sie vor die Wahl stellen musste: Meeris – oder ich, gemeinsam *hust, kratz, nies* wird das nix. So was kann ja auch hinter „sich ändernde Lebensumstände“ stecken. Ich kann Hunde gut leiden und früher hatte meine beste Freundin einen Hund, mit dem ich sehr viel Zeit verbracht habe. Mein Mann sagt aber ganz klipp und klar: Kein Hund mit mir, basta. Das klingt jetzt total doof und gemein und komisch, aber sollte meinem Herzensmann mal irgendetwas zustoßen und er nicht mehr für uns da sein können, würde ich mir vermutlich gaaaanz schnell einen Hund zulegen – schon allein, weil ich so eine Schisserin bin und ein Hund mich dann wenigstens beschützen kann, wenn Männe das nicht mehr kann….aber das werde ich ihm nie auf die Nase binden und wenn ich ehrlich bin, soll es bitte dazu auch nie kommen.

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      2. Es gibt ja auch Gründe, wie echte Allergien…..aber ich denke mal, das das oft einfach nur eine Ausrede ist, weil man einfach kein Bock mehr auf dieses Tier hat. Oder wieso erkranken plötzlich alle an Allergien, wenn Ferienzeit ist!?
        Dein Mann soll dir noch lange erhlaten bleiben….sonst leihst dir mal unsere aus….da brauchst du dann wirklich keine Angst mehr zu haben!

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    1. Lass dir aus Erfahrung sagen, dass das Och-soooooooooooooo-süß nicht so anhält, wenn dir die Babys ständig irgendwas runterschmeißen, zerkratzen oder lieber zum Spielen nutzen, als ihr Spielzeug. Ich würde keine Babys mehr nehmen. Was ich aber zu bedenken gebe: Katzen sind höchst soziale Tiere. Den Einzelgänger haben Menschen aus ihr gemacht. Also entweder eine ältere Katze, die gar keinen Bock auf andere hat, weil sie es nicht kennt, oder direkt zwei. 🙂 (Die machen auch nicht mehr Arbeit als eine.)

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      1. Ich habe zwei. Seit jetzt 6 Jahren. Als sie klein waren, haben sie mir echt die Wohnung zerlegt, obwohl ich schon gespielt habe wie verrückt, um sie auszupowern. Aber die waren voller Tatendrang und mussten alles mal ausprobieren.

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  2. Ich bin völlig einig mit euch. Gerade aus diesem Grunde fiel es mir so schwer, mich nach so kurzer Zeit (2 Monate?) von Jackie zu trennen. Ich war der Meinung, dass mein Mann und ich die Implikationen vorher ausreichend diszu kutiert hatten. Aber dem war anscheinend nicht so. Er konnte die Beschneidung seiner Spontaneität nicht ertragen, fühlte sich wie eingesperrt. Und ich hatte das Gefühl, meine Verantwortung nicht zu erfüllen, den Hund im Stich zu lassen.

    Zum Glück haben wir für sie ein wunderschönes Heim gefunden, wo sie es wahrscheinlich besser hat als sie es bei uns gehabt hätte (Eifersucht!!!). Aber was anderes hätte ich auch nicht zugelassen. Dann hätte mein Mann damit leben müssen.

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      1. Wenn wir wollen dürfen wir sie besuchen, aber ich glaube das kann ich immer noch nicht … aber die neuen „Eltern“ schicken manchmal Fotos und Berichte über ihre Entwicklung. Sie ist vielmehr draussen dort, ein Pferdehof, dicht an Wald und Strand, und der Nachbar hat auch einen kleinen Hund.

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  3. Ich habe den Eindruck, es gibt viele Leute, die ihr Kind in der Pubertät liebend gerne abgeben würden. Dummerweise hat man da so einen lästigen Erziehungsauftrag mit Aufsichtspflicht und allem Drum und Dran. Und das Thema mit Hund als Statussymbol bzw. Designelement hatten wir ja auch gestern schon. Von der modischen Designerkommode erwartet man ja auch nicht, dass sie einem Arbeit macht.

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    1. Ich gehöre auch zu dieser Zielgruppe. Aber bis jetzt haben wir noch keine geeignete Pubertierklappe gefunden, die sind alle sooo klein;)….ja und dann fällt auch noch das Kindergeld weg…ne, behalten wir sie….vielleicht wird sie eines Tages ja wieder normal:)

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      1. Das Tier hat eine Hauptbezugsperson. Für den Halter jedoch sollte die Familie an erster Stelle stehen und nicht der Hund. Kare Ansage für den Hund, damit er seine Position im „Rudel Familie“ kennt. Sonst kann es zu Eifersucht kommen …

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  4. Mein Freund hat nach wenigen Wochen nach dem Einzug von Jule sehr stark allergisch auf sie reagiert. Da ich damals noch daheim gewohnt habe (Teenager), ist Jule daher auch nach meinem Auszug bei meiner Mutter geblieben und ich bin dann halt von unserer Wohnung aus immer zu ihr gegangen und habe mich um sie gekümmert. Da musste ich mich auch immer umziehen, danach duschen etc. War weder für mich noch für meinen Freund ein Problem. Er konnte mit uns spazieren gehen, das war kein Problem, nur anfassen ging nicht. Einen Tag, bevor wir sie einschläfern lassen mussten, hat er sie aber noch mal so richtig durchgeknuddelt und dafür extra eine Tablette vorher genommen. Und einen lecker Cheeseburger hat sie von ihm auch bekommen. 🙂 Für uns stand nie die Frage im Raum, dass Julchen abgegeben wird, wir haben uns mit der Situation arrangiert. Zum Glück war das auch für meine Mutter kein Problem, sie hat den Hund trotz ihrer zahlreichen Macken immer lieb gehabt. 🙂

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      1. Wir alle hatten Jule viel zu lieb, als dass wir sie wieder hätten zurückgeben können. Mein Freund war selbst sehr traurig, dass er allergisch war. Er liebt Tiere auch, aber haben können wir leider keine. 😦

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      2. Genau, und so haben wir das auch immer gehandhabt. Wir hatten uns vorher monatelang mit dem Gedanken an den Welpen beschäftigt und uns war klar, dass da Verantwortung über bis zu 15 Jahre auf uns zukommt. Dazu haben wir bis zum Schluss gestanden. Den letzten Gang bin ich mit Jule gegangen, nicht leicht, aber wichtig – für den Hund und für mich.

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  5. Ich seh gras aus dem Augenwinkel Du hast auch über die Seite Tot-Fund-Hund berichtet. Klasse!! Seit einem Aufruf im letzten Jahr in der Hundegruppe bei uns bin ich mit der Kassenwartin befreundet. Damals haben wir ein paar Euro gesammelt. Leider, wie so oft, kaum Beteiligung der anderen Mitglieder. War ja kein süßes Fotos das man liken konnte…!

    Nun zum Beitrag. Wir mussten uns auch schon von einem adoptierten Junghund trennen, haben ihn auf eine kompetente PS gebracht, sie mit Kosten und Co. weiter unterstützt, Kontakt gehalten und nach zwei Monaten hatte er seine Familie gefunden. Wo er heute noch glücklich ist und alles hat was wir ihm nicht bieten konnten. Einen großen Garten, frei spielen mit anderen Hunden usw. Mir blutet heute noch das Herz, wenn ich an ihn denke. Damals war es die richtige Entscheidung, denn bei uns hätte er sich über kurz oder lang schlechte Angewohnheiten zugelegt, er war (auch später 😉 ) weit über dem Energie-Level dem ich wirklich gerecht werden kann. In so einem Fall finde ich es richtig sich von dem Hund zu trennen und ihm das geeignete Zuhause zu suchen. Aber weil er mal in die Wohnung macht…? Himmel nein. Diego hat ca. 9 Monate gebraucht bis er mal länger als zwei Stunden ausgehalten hat bis ich wieder mit ihm raus musste. Auch nachts musste ich in der Zeit mindestens zweimal mit ihm raus. Macht mitten im Winter bei minus 20 Grad viel Spaß…! 😀 Kayla hat sogar ins Bett gepinkelt und in den ersten Monaten grundsätzlich auf die Teppiche gekackt. Sie war draußen furchtbar abgelenkt und selbst wenn sie draußen direkt was gemacht hat, es half nix, kaum war das Geschirr aus kam noch was 😀

    Wenn man tatsächlich überfordert ist mit dem Hund, sollte man sich Hilfe suchen. Wirkt auch das nicht, sollte man dem Hund ein passendes Heim suchen. Aus „Zwang“ zusammen bleiben, bringt am Ende auch niemandem was.

    Aber diese ganzen Ausreden kann ich nicht mehr hören… Wie Du schon mit der Allergie geschrieben hast 😉

    Ehemalige Freunde hatten sich vor zwei Jahren einen Welpen geholt. Berghund mal Border Collie. Warum muss man sowas gezielt züchten…?? Nun gehen beide aber von morgens bis abends arbeiten, Hof ist nicht sicher eingezäunt (selbst Diego kann da rüber steigen…). Auf meine Frage wer sich denn in der Abwesenheit kümmert und sie vor allen Dingen auch füttert (in dem Alter waren 5 Mahlzeiten noch Pflicht), bekam ich als Antwort sie haben sich das schon gut mit der Züchterin überlegt. Sie wird dann mit dem Hof vorlieb nehmen müssen. Toll. Jeden Tag 10 – 12 Stunden als Welpe allein auf dem Hof und dann nur zwei Mahlzeiten am Tag. Das macht Sinn. Nach ein paar Tagen war sie wieder weg, angeblich weil die Katze sie nicht mochte 😉 Dabei hat die Katze vorher nie Probleme mit Hunden gezeigt, und sie könnten sich problemlos aus dem Weg gehen wenn sie keinen Nerv auf s Hundekind hat 😉 Muss ich erwähnen, dass sie mich auf meine Fragen hin direkt ignoriert hat..?

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  6. Mit fehlt jegliches Verständnis für Menschen die sich Tiere anschaffen und diese dann bei der ersten Schwierigkeit einfach wieder „entsorgen“!
    Leider wird sich nichts daran ändern, solange das Tier nur als Ware gehandelt wird. Strafen für Misshandlungen, welcher Art auch immer, wird leider viel zu selten bestraft.
    Vergessen wird dabei, das Tiere Lebenwesen sind – die genau wie wir empfinden können. Sie sind solchen Unmenschen hilflos ausgeliefert.
    Ehrlich – ich darf gar nicht darüber nachdenken, denn dann steigt Wut in mir auf.
    Tiere, egal ob Hund – Katze oder, oder, oder, sollten artgerecht gehalten werden. Denn sie haben andere Bedürfnisse als wir Menschen.
    Jeder, der sich ein Tier anschaffen will, sollte sich VORHER darüber informieren was alles auf ihn zukommt!!!

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  7. Bei unserem Tierheim,auf der Homepage,gibt es die Rubrik *Von Privat an Privat*.Da stehen auch oft ältere Hunde,aber auch Katzen drin.Das kann ich auch nicht verstehen.Oft denke ich wahrscheinlich ist das Tier krank und man will nicht für die Kosten aufkommen…

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