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Schlaflose Nächte und Faulitis

Seit Wochen will der Zwerg nicht mehr Mittagschlaf machen. Ok, er ist 3 Jahre alt und groß. Das Doofe ist, das er aber auch abends nicht schlafen will. Schlafen ist doof! Bett ist doof. Er möchte lieber “ Kneta“. Er knetet was das Zeug hält. Morgens, mittags und abends. Zwischendurch auch. Ohne Knete geht nichts mehr. Ich finde es toll. Kneten ist gut für die Motorik. Gut für die Fantasie. Gut für den Teppichboden. Er knete Berge. Häuser. Blumen und andere nicht erkennbare Dinge. Wenn er dann mal nicht knetet, gehen wir in den Park oder Wald oder fahren spontan an den Strand. Bewegung und frische Luft hat er zu Genüge. Er müsste also müde sein. Ist er auch. Abends kämpft er gegen seine müden Augen an. Buch. Buch. Nochmal. Buch. Nochmal. Nach zig Büchern, CD und Händchenhalten, lieb zureden, schimpfen, fast selbst eingeschlafen, schnorchelt er plötzlich vor sich hin. Er schläft! Da er ja jetzt schon 3x einfach in seinem Schlafsack die Treppe runter ist und es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht hatte, natürlich mit TV an, kauften wir ein neues Türgitter für sein Zimmer. Super. Kind kann nicht mehr raus. Pustekuchen. Der Zwerg kann es alleine öffnen. Und es ist nicht leicht (oder bin ich zu blöd!?)! Also, schlafe ich jetzt jede Nacht bei ihm. Mit einigen Unterbrechungen. Trinken. Licht. Heia. Morgens liege ich dann bewegungslos im Bett und lass mich vom Zwerg quälen. Decke weg. An Mama ziehen.

Wenn Menschen dafür gemacht wären,

morgens munter aus dem Bett zu springen,

würden wir in Toastern schlafen!

Quelle: krassestory.de

Gebrabbel ohne Ende. Ok, ich steh auf. Aber lass mich noch 5 Minuten liegen. Nein. Ich zieh wie jeden Morgen den Kürzeren und stehe freiwillg, fast, auf. Kaffee. Wach werde ich nicht. Jetzt könnte ich gleich aufs Sofa gehen und den ganzen Tag nix tun. Aber wirklich so gar nichts. Ok, schnell den Zwerg fertig machen und Knete rausholen. Mit dem Wolf schnell Pipi im Garten. Sofa. Die ganzen Sachen, die ich im Kopf habe, wie Wäsche waschen, Staubsaugen, Staubwischen echt. verdränge ich. Die Hunde müssen raus. Jetzt ist es nicht so, das der Zwerg sich schon alleine anzieht und fertig an der Tür steht. Nein, ich muss ihn durchs ganze Haus jagen. Treppe hoch, Treppe runter. Um das Sofa rum. Doof das wir 2 davon haben. Nachdem ich dann sofareif und durchgeschwitzt bin, hab ich ihn endlich gefangen. Puh. Wie nach einem Triathlon fühle ich mich, noch bevor wir draussen sind. Zum Glück muss ich nicht ganz so lange hinter den Hunden herlaufen, um sie an zuleinen. Die sind da etwas netter. Im Park kann ich dann abschalten. Immer die Augen auf. Kind. Mottenhund. Wolf. Das geht schon von alleine. Hier und da kurz ein Smalltalk. Ich werde sogar nach 20 Minuten frischer Luft wach. Meistens sind wir eine Stunde unterwegs. Danach gehts wieder los, nur in anderer Reihenfolge. Mein Sofa. Ich sehe es schon. Halt. Was ist das? Besetzt? Beide? Der Zwerg und der Wolf. Pitschepatschenass und dreckig. Super, nicht nur Wäsche waschen, Staubsaugen, Staubwischen ect, nein auch noch Sofa schrubben. Mensch Kinners, ich müde! Ich will nicht sauber machen. Nein, ich will nicht. Ich mag einfach nicht. Ich will faul sein. Kann ein 3jähriger Zwerg nicht mal den Staubsauger nehmen und seiner Mutter einen Kaffee ans Sofa bringen? Ist das zu viel verlang? Es würde mir schon ausreichen, wenn er nur den Staubsauger nimmt oder mal wieder eine Nacht durchschläft. Ich will wieder neben meinem Mann einschlafen und auch aufwachen. Aber sagt das mal einem Zwerg. Meine Hoffnung besteht darin, das es nur ein Phase ist, die irgendwann bevor er 18 wird, vorbei ist. Meine Krankheit, die Faulitis wird von alleine wieder weggehen, wenn es draussen wieder freundlicher wird. Heizungsluft schlaucht ja auch. So, falls ihr mich sucht, ich liege jetzt mit dem Staubsauger, der Wäsche und dem Mottenhund, dem Wolf und der ganzen Knete auf dem Sofa!

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Im Bastelfieber

Inspiriert durch die tollen Häuser von Katja haben der Zwerg und ich heute auch mal kleine Häuser geschnippelt. So sieht das Küchenfenster gleich viel freundlicher aus und ich konnte es endlich mal auch von aussen putzen.

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Weihnachtsmarkt mit Wolf

Eigentlich finden wir,das Hunde nichts auf solchen Veranstaltungen zu suchen haben. Überall riecht es Übels lecker, in jeder Ecke liegt Essbares rum, Leckereien sind teilweise in Nasenhöhe (von Kinderhand gehalten) und irgendwie wird überall gedrängelt,laute Menschen und Musik und es wird auf die Pfoten getreten. Nix für Tiere. Auf der anderen Seite soll der Wolf so etwas aber auch kennenlernen. Sozialisierung auch zur Weihnachtszeit. Gesagt getan. Uns findet man jedes Jahr auf dem Eckernförder Weihnachtsmarkt. Der ist klein,übersichtlich und total schön. Und die Bratwurst ist lecker. Genau wie die Mutzen und abschließend die Banane in gestreifter Schokolade. Hmmmm. Letztes Wochenende war dann der 1. Versuchstag.  Alle Mann ins Auto. Nach dem Strandbesuch,ist klar oder,ging es gleich zur Wurstbude. Papa und der Zwerg standen etwas abseits der Menge und warteten gemeinsam mit dem Wolf auf die Wurst,äh Mama mit der Wurst. Nein. Der Wolf wartete nur auf die Wurst. Er sprang hoch,hüpfte förmlich auf die Wurst zu. Stellt euch ein Magnet vor. Ein großes.  In etwa muss es so ausgesehen haben. Eisen und Magnet. Wolf und Wurst. Mit viel Kraft und Leine konnte mein Mann die Wurst retten. Der Zwerg und ich schlangen die Wurst dann schnell gemütlich runter, mein Mann musste mit dem lieben Hund um die Ecke gehen. Dann war Wechsel. Mit vielen leckeren Leckerchen lockte ich den Wolf von den Männern weg,damit mein Mann endlich seine kalte Wurst essen konnte. Weiter ging es dann zu den Mutzen. Diesmal waren wir vorbereitet. Die Hände voll mit Leckerchen,einen sabbernen Wolf dran,fütterten wir uns abwechselnd mit dem Puderzucker bestreuten Fettgebäck. Zwischendurch rettete mein Mann etliche Würste,Zuckerwatten und andere essbare Sachen,die fröhliche Weihnachtsmarktbesucher in den Händen hielten. Ganz ehrlich,auf gemütlich am Stand stehen mit einem heißen Punsch in der Hand (er)sparten wir uns. Die Banane im Schokoladenmantel aßen wir heimlich im Gehen. Zugenommen haben wir bei diesem Besuch nicht. Dazu stand unser Körper auf Verbrennung ohne Ende. Einen Tag später ging es dann zu einem kleinen kirchlichen Weihnachtsmarkt. Wieder Bratwurst. Kreisch. Ein Blick. Ein Schnapp. Wurst weg. Toll. Jedenfalls haben die Leute sich amüsiert. Das ist ja auch schön. Heute dann der dritte Versuch. Eisig kalt mit Sonne. Also wieder nach Eckernförde. Gleiches Spiel. Strand. Bratwurst. Halt. Riesenschlange bei der Wurst. Verlässt einer das Rudel,muss der Wolf heulen. Und das mitten auf dem Weihnachtsmarkt.  Also Warterei recht schnell abgebrochen.  Diesmal dann halt erst zu den Mutzen. Zum Glück gab es noch einen Wurststand.  Sogar mit Spanferkel im Brötchen. Muss ja nicht immer das Selbe sein. Dann gab es heute mal Spanferkel. Kennt der Wolf ja auch noch nicht. Kennt ihr das wenn man schlingt? 1. Schmeckt man das Gegessene gar nicht so richtig, 2. Bekommt man davon Schluckauf und 3. Wird einem übel vom Schlingen. Aber langsamer ging es nicht. Der Wolf zog und sprang wie doof. Spanferkel riecht aber auch verdammt lecker. So durften wir wieder einzeln essen. Wir romantisch. Bei den Mutzen ging es wieder,er wusste aber auch was es danach gab. Erdbeeren und Banane in Schoki.  Der Zwerg liebt Erdbeeren und noch mehr die mit Schokimantel.  Gegessen wurde der Erdbeerschokospieß in der Karre auf dem Rückweg zum Auto. Um es kurz zu machen: 2 ganze Erdbeeren bekam der Zwerg. 3 ganze der Wolf.

Es war sicherlich nicht der letzte Besuch auf dem Weihnachtsmarkt 2016. Schließlich muss der Wolf üben

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Streß und Regen

Nun haben wir den Salat, es regnet, regnet und regnet non stop. Die ganze Nacht durch. Mal mehr mal weniger, aber es regnet. Nachts ist es leicht romantisch, da wir unterm Dach schlafen und es ein wenig von Zelten hat, wenn der Regen auf die Fenster prasselt. Auch das Wecken ist noch romantisch, bis man feststellt: Es regnet immer noch! Wie ich es hasse, Karre vom Zwerg pitschenass, der Mottenhund triefendnass.Der Flur überflutet. Vom Mottenhundgeruch rede ich nicht, zum Glück gehört sie nicht zu den Rassen, die so erbärmlich vor sich her miefen, aber nasser Hund bleibt nasser Hund. An solchen Tagen nehme ich mir vor, in Ruhe eure ganzen Blogs zu lesen. Denn an den sonnigen Tagen komme ich nicht hinterher. Ich will sie ganz lesen und nicht einfach ein Häckchen setzten, wo ich nicht mal die Überschrift gelesen habe. Mein Mailordner ist voll mit Benachrichtigungen, das ihr wieder so fleissig wart, das artet dann bei mir in Stress aus. Ich möchte euch dann auch alle lesen oder eure Bilder anschauen. Ich möchte jedem gerecht werden. Das erwarte ich auch ja auch irgendwie von euch. Zwischendurch, zwischen Tür und Angel, auf der Mottenhunderunde ( Hallo!!! Hallo??? Ja Sie meine ich! Ihr Hund hat da hin gekackt!  Wie soll ich das sehen, wenn meine Augen auf dem Handy gerichtet sind? ) oder beim Einkaufen, lese ich euch schon immer. Wie gestern an der Kasse bei Rossmann. Na? Ein Pokemon gesichtet?   Ne, ich bin Bloggerin! Ach so. Notgedrungen habe ich meinen Hintermann vor gelassen, da ich den ganzen Einkauf noch gut verstaut im Wagen hatte. Abends auf dem Sofa in der Werbepause. Schwupps Handy raus. Schnell lesen, kommentieren und liken. Oh, der Film läuft ja gerade aus! Aber heute werde ich dann mal in Ruhe euch lesen, mit einem Kaffee und den Zwerg im Hintergrund. Ich freu mich auf euch!

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Apfel Kürbis Marmelade

Heute kommt mal zur Abwechslung ein Marmeldenrezept, passend zum Herbst.

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Zutaten

  •  750 g Äpfel ( ich habe Holsteiner Cox aus dem Garten genommen)
  • 250 Hokaido Kürbis
  • 2:1 Zucker 500g

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Kürbis genau das selbe. Alles in einen passenden Topf, etwas Wasser dazu und dann köcheln lassen. Zwischendurch natürlich immer mal wieder rühren. Sind die Äpfel und Kürbise weich, schön mit dem Pürierstab alles zerkleinern. Danach den Zucker einrühren, kurz aufkochen lassen ( ca. 3 Minuten) .

Wenn die Masse dann etwas zäh wird, sprich leicht angeeliert ist, alles in ausgespülte saubere Gläser abfüllen. Deckel mit Rum ausspülen. Deckel fest auf die Gläser drehen und dann auf den Kopf stellen. Ich mach das aus Sicherheitsgründen immer in der Spüle. Ihr wollt nicht wissen, wie die Küche aussieht, wenn sich die Deckel vorher mal öffnen sollten!

Entweder gleich auf ein leckeres Kürbisbrot schmieren und essen oder schön einlagern.

Guten Appetit!

 

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Babybörse und wichtiger Anruf

Gestern war es mal wieder so weit, die letzte Babybörse bei uns vor Ort. War echt am Überlegen, ob ich es echt wagen sollte, aber ja, ich brauchte noch ein paar Sachen für den Zwerg. Um 12 Uhr sollte sie beginnen, bin schnell mit meinem knallgrünen Drahtesel hin, damit ich nicht ganz hinten in der Schlange stehen muss. Eine halbe Stunde früher, sollte ausreichen. Und? Ja, es waren nur 10 hippelige Mütter vor mir. Juhee. Nun nur noch 30 Minuten stehen, das liebt mein Kreislauf. 30 ganze Minuten auf der Stelle stehen. Nach 5 Minuten merkte ich schon ein komisches Gefühl im Körper. Schwindel. Schnell das Handy raus und ablenken. Sind ja nur noch 25 Minuten. Mal den linken Fuss hoch, dann den rechten. Es wurde recht schnell voll und hinter mir standen nun bestimmt 50 aufgeregte Mütter mit ihren Kindern, Freundinnen und sogar Männern. Na, irgendwer muss ja die schwere Tüte tragen. Für die Kinder find ich es einfach unpassend. Die schon gehen können, stehen die ganze Zeit an Vorderfraupopo, drinnen werden sie hin und her geschubst. Die Kleinen im Tragesack werden vor Hitze umkommen und wenn das noch nicht klappte dann werden sie zerquetscht. Liebe Mütter organisiert doch für solche Tage einfach mal einen Babysitter oder lasst eure Männer mit den Kindern zu Hause. Die freuen sich mit Sicherheit! Nur noch 16 Minuten. 13 Minuten. 9 Minuten. Äh, wieso stehen plötzlich 11 Mütter vor mir? Da hat sich doch tatsächlich eine, die gerade reingekommen ist, einfach vor meine Füßen gestellt. Ich sah sie noch in der langen Schlange sich mit Handy am Ohr vorbei quetschen, sie suchte sich eine freie Stelle, um in Ruhe zu telefonieren. Aber wieso steht sie dann einfach vor mir? Es gibt Sachen, da kann ich mich nicht mehr beherrschen. Wie vordrängeln zum Beispiel. 5 Minuten noch. Ich guckte sie mit bitterer Mine an, aber sie guckte stur nach vorne. Blöde Kuh.Endlich waren die 5 Minuten auch um, von hinten wurde geschoben. Die nette Dame vor mir wurde auch geschoben, von mir.Ich musste meinen Mund aufmachen und fragte sie, ob sie sich nicht normal anstellen könne, wie alle anderen auch?! Sie guckte mich mit einer Unschuldsmine an, das ich schon fast Mitleid bekam. Sie hatte telefoniert. Sie musste telefonieren. Und dachte dann, sie könne sich ja einfach dann zu uns stellen. Ja, klasse Ausrede! Ich hab sie nur doof angeguckt und meinte wir sehen uns! Hinter mir ging es dann los. Aufreger. Ärger. Wirres Durcheinander. Und alle auf die arme Vordränglerin. Die sah schon so zickig aus, das sie sich nicht mal angesprochen fühlte. Frechheit siegt und so zog sie von dannen, nein, sie ging vor uns ganz lässig rein. Blöde Kuh. Egal, ich wollte ja shoppen. Endlich hatte man die Tische für sich alleine. Zumindestens die ersten 3 Minuten. Alles lag sorgfältig nett zusammen gestapelt auf den Tischen. Ich mochte da gar nicht gucken, so ordentlich sah es aus. Zum Glück wurde ich oberflächlich schnell fündig. 3 Jeans und eine Latzhose. Schnell noch zu den Schuhen. Auch Glück gehabt, ich war die erste bei unserer Größe und so konnte ich in Ruhe zügig 2 Paar Winterstiefel in meine halbvolle Tasche stopfen. Bei den Büchern sah es schon etwas anders aus. Da gab es schon die ersten Schlangen. Aber auch dort wurde ich fündig. Spielschen sparte ich mir diesmal, davon hat der Zwerg einfach genug. Noch einmal mutig zu den Klamotten, die nun endlich nach Flohmarktwühltisch aussahen, um dort die Vordränglerin noch mal schnell mit einem gekonnten Hüftschwung zur Seite zu kicken. Ach, noch einmal. Ihr schien es zu gefallen. Vielleicht noch einmal von der anderen Seite. So, das hatte ich dann auch erledigt. Den Blick hättet ihr sehen sollen, konnte ihn aber nicht wirklich einordnen. Entweder war sie empört, weil ich einfach weiterging oder sie war stinkig, das ich es mir zu getraut habe. Mit einem Grinsen ging ich dann in Richtung Kasse, neben mir nahm mich eine Mutter zur Seite und lobte mich, sie hätte die Vordränglerin auch weggedrängelt und hatte ihr sogar ein Kleidchen aus der Hand gerissen. Auch wenn ihr Sohn es nicht mögen wird, das musste sie einfach mal machen. Ach, schön zu sehen, das ich nicht alleine komisch auf dieser Welt bin.

Dank der Vordränglerin und meiner neuen Verbündeten war es eine lustige Stunde auf der Babybörse. Ich freu mich schon auf März 2017, da gehts dann wieder los!

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Reiselust im Norden Teil8.2

Damit unsere Kurztripstimmung noch nicht ganz zu Ende war, furhen wir noch mal nach Schwerin, dort waren wir das letzte mal kurz nach dem Mauerfall, also so 1990 rum. Mein Mann mit seinem damaligen Kumpel und ich mit meinen Eltern. Wir hatten dieses große Schloss noch gut in Erinnerung. Davor Wasser. Und ich meine, das damals ein Luxuscafe dort drin war. Der Ober mit Smoking, brachte uns sogar an den Tisch. Kaffee und Kuchen für uns Wessis damals ein Lacher. Ich bin mir aber nicht mehr so sicher,manchmal spuken auch komische Sachen in meinem Kopf rum und ich bion überzeugt, das es dann auch so war. Laut Google ist dort ein nobles Cafe, könnte also stimmen mit meinen Erinnerungen.

Nur früher war es grau. Unserer Erinnerung nach.

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Da eine mega Schlange am Schloss war und die Menschenmenge nicht weniger wurde, guckten wir nur einmal kurz hin. Knips da, knips hier. Sollte reichen, wir kannten es ja schon von damals.

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist nach Rostock zweitgrößte Stadt und eines der vier Oberzentren des Bundeslandes, neben Rostock, Stralsund-Greifswald und Neubrandenburg. Laut Hauptsatzung der Stadt führt sie die Bezeichnung „Landeshauptstadt“ vor dem Stadtnamen.Quelle: Wiki

Schwerin ist riesig, wenn man bedenkt das es 12 Seen im Stadtgebiet gibt.

Schwerin wurde bereits im Jahr 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt und erhielt 1160 von Heinrich dem Löwen gegründet – deutsche Stadtrechte, damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle, an der sich das heutige Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, befindet sich auf einer Insel zwischen Schweriner See und Burgsee mit einer Schlosskirche aus dem Jahr 1560. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtages. Es war mit seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges Ensemble ein Kandidat für das UNESCO-Welterbe. Daneben zeichnet sich Schwerin durch seine für eine deutsche Stadt dieser Größe ungewöhnlich gut erhaltene Altstadt, die angrenzende Schelfstadt, das Kurviertel Zippendorf und weitere historische Viertel mit vielen Baudenkmalen aus.Quelle:Wiki

Nachdem wir das Schloss bewundert haben, zog es uns in die Stadt rein. Wollten uns noch etwas Kuchen für die nächste Pause kaufen und irgendwo einen Happen zu essen kaufen.

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Ich liebe so alte Häuser, die haben Stil, sínd krumm und schief und passen so richtig ins gerade Leben!

Zwischendurch durfte der Zwerg noch auf einem Drachen reiten,der Glücksdrache von Schwerin. Ich die Wasserfontäne bewundern, in der Hoffnung, das der Wind mal endlich dreht und mir ein paar Tröpfchen Abkühlung schenkt. Natürlich nicht. Also weiter, wir hatten jetzt schon etwas mehr Appetit. Die Gebäude in Schwerin sind schon nett anzuschauen, aber an fast jeder Ecke roch es nach Pipi. Viele Bettler saßen an den Läden und manche erzählten lautstark noch über den Mauerfall.

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Hier gab es dann nach langem Hin und Her eine Bratwurst, die süchtig machen sollte. Ok, warten wir mal ab. Da es schon spät war, entschlossen wir uns langsam zurück zum Auto zu gehen. Zwischendurch gabs noch ein selbstgemachtes Eis für den Zwerg. Softeis Schoki-Vanille. Hmmmm. Lecker.

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Übrigens bei dem haben wir kein Eis gegessen. Wieso? ….um ehrlich zu sein, hab ich keine Ahnung, sah mir etwas nach einer großen bekannten Eiskette aus, die ich nicht besonders mag. Unser Eis war öko und sicherlich vegan. Und der Laden war so klein, das zog bei mir.

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Tschüß Osten.

 

Die kleine Kaffeepause wurde schön an der B404 gemacht, an einem schönen kleinen verdreckten Parkplatz mit den bekannten Schildern: Müll mitnehmen! Wir standen dichtgedrängt am Auto, der Mottenhund und der Zwerg durften das Auto nicht verlassen, so dreckig war es dort. Mit Blick nach oben Bäume betrachten klappte es dann auch, dort eine Kleinigkeit runter zu würgen. Schnell ging es weiter. Späten Nachmittag konnten wir dann endlich rückwärts in unser Carport fahren. Das Haus samt Teeniezwerg stand sogar noch.

Hallo Zuhause:)