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Harz 2017 #1

Sonntagnachmittag sind wir dann in unserem Feriendomizil in der Nähe von Goslar angekommen. Ein schönes Ferienhaus erwartete uns schon, sowie unser Vermieterehepaar. Die Hunde bekamen Hasenohren, wir Sekt und eine volle Obstschale. Dann verliessen sie uns und wir konnten unser Auto entleeren…. An diesem Tag haben wir nicht mehr viel gemacht. Den Garten samt Pool in Beschlag genommen, die nähere Umgebung für die Hunderunden angeschaut. Und dann ging es rechtzeitig ins Bett, da wir für den nächsten Tag einen Plan hatten. Wir wollten gleich auf den Brocken.

Nach einer ruhigen Nacht wurden wir gegen halb 7 von 8 Beinen geweckt. Laminat und Holztreppe und acht Pfoten und ein wedelnder Schwanz. Nicht schön. Nein. So sollte es dann die ganze Zeit gehen. Egal. Wir wollten eh früh los. Also, ab zur kleinen Hunderunde am Morgen, Brötchen holen, frühstücken und los.

Wir haben uns die kürzeste Strecke zum Brocken ausgesucht, schliesslich musste der Zwerg ja auch mit laufen. Ab Ehrenfriedhof in der Nähe vom Torfhaus ging es los. 7 km meist bergauf. Der Mottenhund bekam ihren, extra für die Tour gekauft, Jogginggurt um. Ne, den hatte ich natürlich um, sie hatte nur die gepufferte Leine. Papa bekam unseren 55l Trekkingrucksack auf den Rücken. Der war natürlich gut bepackt. Kameratasche, den Ruckssack den ich bestellt hatte, kam natürlich nicht pünktlich an.Der ist seit Anfang Juli in Frankfurt beim Zoll, nie wieder China! Gut behangen ging es dann los. Sonne, aber nicht zu heiss. Nach 30 min mussten wir schon die erste Pause machen. Der Zwerg wollte Picknicken. Ok, umso mehr wir futtern, umso leichter der Rucksack. IMG_8717

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Tote Bäume gibts auch im Harz
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Der Harz ist wirklich super ausgeschildert, verlaufen kann man sich dort nicht

Die ersten 2 bis 3 km waren wir noch fast alleine, dann wenn die Wege sich kreuzen und nur noch ein Weg hoch geht, wirds plötzlich voller. Stockenten, Rentner, Ehepaare, Familien, Frauchen/Herrchen….alle treffen sich dort, alle mit einem Ziel: Brocken.  Einige im Stechschritt, andere im Schneckentempo. Manche wie ne Dampflok schnaufend…andere lachen und erzählend. Wir gehörten natürlich zu den Letzteren.IMG_8726IMG_8727_hdr_mode_1

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Immer schön bergauf
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Stöhnende Stockenten, die natürlich genau vor meinen Füßen die Seite wechselten mussten

Wir haben jedenfalls die Aussicht von jedem Punkt genossen. Der Zwerg interessierte sich natürlich mehr für die ganzen Insekten, die uns über den Weg gekrochen kamen.

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Endlich kommt die Bahn ….die wir natürlich nicht benutzt haben.bahn2

Mit einem Gedöns knadderte sie an uns vorbei…und qualmte uns vom Feinsten ein….hüstel.

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In der Realität sah es viel schlimmer aus

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Noch ein paar Meter bergauf, dann um die Kurve…ach noch mehr bergauf und noch mal um die Kurve……

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Ja auch ich durfte dann mal mit aufs Bild:)
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fast da

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Oben, oben…juhee. Geschafft. Wohlverdiente Kaffeepause. Pommes für den Zwerg, Wurst für Mama und Papa und Wasser für die Fellnasen. zum Nachtisch gabs Kaffee und Kekse und ein Eis.

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Sogar auf dem Brocken wurde gebaut und renoviert….uns verfolgen die Baustellen.

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Und schon wieder gehts los….diesmal bergab.
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Die armen armen Pferdchen….

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Brombeerspinner, ohne geht es auch nicht

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Es war eine tolle Tour über 14 km insgesamt. Ausreichend für den Zwerg, wir hätten natürlich eine andere Strecke gewählt, wenn er nicht dabei gewesen wäre.Unbenannt-1 Kopie

Aber an unseren Füßen haben wir abends und an den Folgetagen gemerkt, das diese „kurze“ Strecke vollkommen ausreichend war…Autsch.

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Wochenrückblick oder Huch ist schon wieder Montag?

Der Ordnung halber muss natürlich auch diese Woche hier her. Das Tablet hatte ich mit im Urlaub, aber irgendwie wollte es nicht so wie ich wollte…..

Montag normale Hunderunde. Nachmittags ging es wieder zu Zwergis Freundin. Habe mich von dort eine Stunde weggeschlichen, um die Minimöpse zu knipsen. Ach wie süß. Abends mit den 2 Fellnasen in den Wald. Mit Mücken und Co.

Dienstag Kleine Hunderunde, danach Legos gespielt. Nachmittags nach Stohl an die Steilküste, diesmal durfte der Mottenhund alleine mit uns mit. Papa musste bei der schönen Luft mit dem Wolf in den Wald. Da wir noch kein Mittag hatten, haben wir Hähnchen aus dem Auto gegessen.

Mittwoch Logotag. Danach großer Einkauf. Mittags große Hunderunde alleine. War etwas feucht und nass. Da hebt der Dicke das Bein und will einen Grashalm wässern, dummerweise stand ich zu nach dran, so hat er meine Beine samt Schuhe richtig gewässert. Arrrgh. Nachmittags im Garten gespielt und Trampolin gehüpft. Abends kleine Hunderunde.

Donnerstag Große Hunderunde auf dem Feld. Danach Großeinkauf der 2. Nachmittags zur Freunidin in den Garten bei fiesester Luft. Abends Waldrunde.

Freitag Hunderunde in Kleinformat. Sachen packen? Nö. Nachmittags ging es nochmal zur Freundin in den Garten. Papa durfte Rasenmähen. Abends schon mal am PC ganz viele Cache ( die wir eh nicht machen) rausgesucht und natürlich Punkte, nein Berge, die wir besteigen wollen rausgesucht.

Samstag Packen. Ja, endlich packen. Den Zwerg habe ich mit Papa zur Oma geschickt, so konnte ich in Ruhe packen. Abends das Auto beladen und ab in die Federn.

Sonntag Restepacken. Pünktlich um 9 Uhr ging es in Richtung Harz. Mit 2 Pausen zwischendurch kamen wir um 14.15 dort an und wurden nett empfangen. Harz…wir sind da!!!!

Urlaub.

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Blogvorstellung #26

freuendenwegeSchade, diesmal nur 2 Bewerbungen. Dafür aber mal wieder ganz tolle!

Heute stellt sich Julia mit ihrem Blog freudenwege – auf dem Pfad der Freude vor

Julia beschreibt sich so: Träumerin-Naturfreundin-Geschichtenerfinderin-neugierig -verrückt-verzweifelt-intensiv-„Gefühl ist alles“   Freude ist etwas kostbares. Etwas, das intensiv erlebt werden möchte. Bis in die letzte Sekunde ausgekostet.

Liebe Julia, dann erzähl uns mal etwas über deinen Blog, über dich…….

Angefangen habe ich, weil mir aufgefallen ist, wie viel negatives es immer wieder im Netz zu finden gibt. Klar, man möchte sich hier und da seinen Ärger von der Seele schreiben, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es fehlt etwas gänzlich positives. Etwas, das nicht nur mir selbst, sondern auch anderen Menschen gut tut beim Lesen.
Seit einiger Zeit führte ich damals ein „schöne Momente-Tagebuch„. Dort habe ich immer reingeschrieben, was gut war, was mir gefallen hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele kleine Dinge im Alltag gut tun, man diese aber gar nicht so beachtet und einem am Ende des Tages eher die schlechten Dinge auffallen.

Um etwas mehr Bewusstsein für die kleinen Freuden zu schaffen, habe ich den Blog gestartet. Und auch, damit ich selbst immer wieder nachlesen kann, wie viel schönes und gutes es gibt. Ich schreibe den Blog also für mich und für alle anderen, die auch ihren Blick für die kleinen Freuden nicht verlieren wollen.
So habe ich nun immer wieder einen guten Grund, mich an positives zu erinnern, es nochmal zu durchleben, ein wenig zu dokumentieren und zu teilen. Und ich bin überrascht, wohin dies geführt hat. Inzwischen bekomme ich oft so liebe Kommentare, damit habe ich gar nicht gerechnet. Der Blog wurde zu einem ganz besonderen Ort, an dem Freude geteilt wird.
Auf den Namen kam ich, weil ich mir über das Leben und die verschiedenen Lebenswege Gedanken gemacht habe. Und da fragte ich mich dann selbst: Wieso nicht mal nur die freudigen Wege betrachten? Die sollten mehr Beachtung bekommen!
So fing es dann irgendwie an.

Inzwischen sehe ich meinen Blog als Sammelsurium der Freuden-Momente. Dabei fällt mir auf, dass vor allem Naturmomente mir gut tun und es immer mehr Fotos gibt. Leider muss ich immer mit meiner Handykamera knipsen, weswegen die Fotos nicht so gut sind, wie ich sie mir wünsche. Auch habe ich keinerlei fotografisches Talent. Aber es reicht, um die Alltagsfreuden noch greifbarer zu machen.

Gerade in der letzten Zeit gibt es so viel Unmut im Internet, so viele unschöne Dinge auf der Welt.. Immer wieder tauchen neue Aufreger auf und manchmal fühle ich mich nach dem Scrollen durch die Facebook-Welt einfach furchtbar.

Mit meinem Blog möchte ich einfach mal etwas Positives teilen und verbreiten. Das macht zwar die Aufreger nicht weniger schlimm, aber es setzt dem vielen Negativen wenigstens etwas Positives entgegen. Wie eine kleine Auszeit, die man sich nimmt. Ich hoffe ich werde noch lange Freude mit dem Blog haben und auch andere Menschen damit erfreuen können. Manchmal vergisst man einfach (auch ich!) genau hin zu schauen, zu fühlen und schöne Dinge wahrzunehmen. Und vielleicht ermuntert mein bescheidener Blog ein wenig dazu, auch das Gute sehen und genießen zu können. 😉

 

 

….übrigens finde ich deine Bilder toll!  Liebe julia vielen Dank fürs Mitmachen! Und euch mal wieder viel Spaß beim Stöbern……

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Wochenrückblick oder Huch ist schon wieder Montag?

Letzte Woche vom Sommermonat Juli. Übers Wetter habe ich ja schon geschrieben. Geändert hat sich das auch nicht. Überschwemmungen und Unwetterrolle über dem Goslarer Land. Supi. Hoffe, das in 2 Wochen alles trocken ist und der Brocken nicht auf 4 m geschrumpft ist. Haben unseren Ferienhausvermieter angeschrieben, zumindest dort ist alles im Trockenen. Puh. Hoffentlich bleibt das auch so. Der Harz ist sicherlich auch im Regen toll. ….nur mit Photos sieht es dann etwas rar aus.

Montag Morgenrunde im Wald. Schneckensuche, was sonst.IMG-20170724-WA0004 Danach ging es aufs Trampolin. Ne Runde hüpfen. IMG_8424IMG_8358.JPGMittags das erste Mal mal wieder am Herd gekocht, sonst hatte ich ja nur mit dem Dampfding gebruzzelt. Heute gab es Pfannekuchen. Unser Montagsessen. Ab und an und ziemlich oft. Ergo hatten wir heute erst um 16.30. Toll. Der Zwerg hatte eh die beste Laune. Nein, die Laune war wie immer Bestens, aber er war recht aufgedreht und frech. Ja, richtig frech. Kein Hören, kein gar nichts. So flitze er auch gleich in der Praxis rum, riss jeden Tür auf und drehte einfach nur ab. Zum Glück kam M. nach wenigen Minuten Wartezeit und holte ihn ab. Da ich ohne Hunde war, konnte ich etwas bummeln gehen. Nach der Ergo gab es wieder ein Eis und, weil er so lieb abdrehte ging es zum Austoben noch mal an den Strand. Wump. Klasse Idee. Bis zum Leuchtturm war auch alles ok. Ja bis zum Leuchtturm. Denn der steht halb auf dem Strand. So konnte der Zwerg mit einer minikleinen Klettereinlage auf den Sockel des Turms klettern und schwupps gab er Gas. Alles nicht so dramatisch, wenn das Wasser nicht rundherum wäre. Und dann noch die Seite zur Kieler Förde, dort ist eine nette Strömung. Aber da ich eine echte Zwergenmutter bin,  konnte ich ihn fangen und dann habe ich ihn zusammengefaltet, das sogar die Angler guckten. Hand in Hand ging es dann zum Auto zurück. “ Tut  leid Mama. Zwerg Turm nicht wissen. Tut  leid, tut Zwerg leid Mama.“ Übrigens zur Zeit sein Standartspruch. Grummel. In der Zeit turnte unser Vermieter auch noch mal am Haus herum. Abends dann in aller Ruhe Hunderunde ALLEINE mit dem Mottenhund! Der Wolf durfte eine Fahrradtour mit dem Papa machen.IMG-20170724-WA0030

Dienstag Kopfschmerzauawetter vom Feinsten. Aber egal, Gummels ( Gummistiefel) an und los aufs Feld. Garten und Trampolin, danach noch mal aufs Feld zum Flitzen. IMG-20170725-WA0012Abends bin ich mit beiden an den Strand gefahren. Dank des Regens war er leergefegt. Juhee, so konnte der Wolf mal wieder so richtig ohne 10 m Leine flitzen und den Mottenhund ärgern.

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Das Baby musste danach erst mal schlafen

Mittwoch Logotag. Eistag. Hunderunde Miniauszeitzeit. Nach dem Eis sind wir gleich nach Hause, war recht warm für die Hunde im Auto. Mittags bekam ich einen ganz lieben Anruf einer Blogfreundin, davon aber in den nächsten Wochen mehr. Wir Blogger haben ja auch ein wenig Privatspäre. In den Nachrichten kann man nette Videos vom Harz sehen. Land unter. Menno. Nachmittags nach der Hunderunde durfte Papa mal wieder ne Runde drehen. Wir haben den Garten mal wieder unsicher gemacht und mit unserer neuen Modelliermasse geknetet. Toll, die Farbe ist sofort an den Händen. Abends hunderunde durch den Wald. Mal wieder ziemlich blöd diese Idee. Mücken und schwül.

Donnerstag FF Tag. Der Vermieter kroch auch wieder durch den Garten. Heute zum letzten Mal. Juhee. I. war wieder da. Vormittags war es trocken und warm schwül. Eigentlich wollte sie mit dem Zwerg Nassfilzen, aber das Wetter war ja nicht so gut. Ok! Mehr als nicht regnen geht doch nicht. Mittags ne Waldrunde mit allen. Danach gings zu Zwergisfreundin in den Garten. Die spielen jetzt immer netter. Ohne Geheule. Richtig süß. Abends eine große Hunderunde.

Freitag Hunderunde im Wald. Papa kommt Freitags ja zum Glück schon mittags nach Hause. So hab ich die Hunde geschnappt und bin im Regen los auf die Felder. Über mir ne dicke fette schwarze Wolke. Da hinter blauer Himmel. Klasse, dachte ich, aber die schwarze Wolke fand mich wohl ganz gut, die bin ich nicht los geworden.Oder die liest meinen Blog. Kurz vor dem Auto verliess sie mich und über mir lag der blaue Himmel. Was war ich froh, das ich fast im Auto war. Das war Herbst trifft Hochsommer. Nette angenehme frische Luft und dann schlagartig 34Grad. Puh. Näh, nix für mich. Klimaanlage an, also Fenster runter und ab nach Hause. Danach haben wir im Garten gegrillt. Vor einiger Zeit kam unser Nachbar rüber. Das Motorrad müsste im September weg, weil sein Kumpel mal wieder für 6 Monate nach Afrika muss. Gestern war es dann Mitte August. Heute ( also Montag) kommt er plötzlich heute Nachmittag schon. Ja, was mach ich nun mit den gelben Säcken?!

Samstag Regen, Sonne, Regen, Sonne mit Wolken, regen mit Wolken. Also ein Maltag .Morgens bekam ich von einer Freundin eine Nachricht, ob ich den Blalabla kenne. Ich wusste sofort wen sie meinte. Und wusste sofort was passiert ist. Unser Huster ist nach einem warmen leckeren Kaffee einer Bäckereikette zusammen gebrochen…und höchstwahrsheinlich an seinem eigenen Blut erstickt. Das er krank war, wenn nicht sogar Lungenkrebs hatte, wussten wir. Er ist nach 2 Jahren nur noch die Hälfte gewesen, so abgebaut hatte er. R.I.P. Huster. Weder seinen Namen noch irgendetwas anderes wissen wir von ihm. Wo er ursprünglich herkommt, das wusste ich. Aus unserer alten Ecke. Aber ob er Familie oder so hatte, das weiss niemand. Abends zuvor sah ich ihn noch an der Bushaltestelle sitzen. Es fällt echt auf, kein Husten Würgen mehr. Stille.IMG-20170730-WA0003.jpg

Nachmittags bin ich noch mal mit den Radel auf die Felder gefahren. Wolken knipsen. Blöd, irgendwie war das ziemlich anstrengend, die Felder waren schon gemacht und am Rand lag eine ca 20 cm hohe Schicht Heu, daunter Wasser….fahrt da mal mit dem Fahrrad rüber. Das ist wie Stillstand.

Sonntag  Sonne und Regen. Nachts Gewitter. Vormittags war wieder Flohmarkt bei uns. Der 3x gestört wurde durch kräftige Schauer. So richtig was gemacht haben wir nicht. Aber Sonntags kann man ja auch mal faul sein. Nachmittags sind der Zwerg und ich zu unserem Jäger gegangen. Ein Spontanbesuch, der immer gerne von den beiden gesehen wird. Glaub ich. Es gab ein leckeres Eis für alle, der Zwerg bekam noch Schoki und Apfelsaft, ich einen Kaffee. Als wir nach Hause wollten, gabs mal wieder eine Endlosguss von oben. Nach langem Hin und Her ( ich wollte zu Fuss nach Hause ) fuhr der Jäger uns in seinem Jeep nach Hause. Der Zwerg durfte vorne bei mir auf dem Schoss sitzen. Fand ich ja nicht so toll. Aber er sagte, das sein ja schliesslich ein Notfall. Wenn der Jäger das sagt……Abends zur hunderunde war es zum Glück trocken, aber den ganzen Tag hatten wir eine fiese feuchte Luft.

Ja, mein lieber Lieblingsmonat, da müssen wir uns wohl wieder trennen. Wir sehen uns aber spätestens nächstes Jahr wieder. Und dann bitte wie in alten Zeiten-versprochen?

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Dieses Bild schickte frech wie sie ist, unser Teeniezwerg. Püh…Sonne….

Euch eine tolle erste Augustwoche mit viel Sonne!

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Tiervermittlungen und Co.

Vor einiger Zeit habe ich mich einer Gruppe bei FB angeschlossen, die Hunde vermittelt. Erschreckend wie viele Gruppen es dort gibt mit diesem Namen( -vermittlung)  und dem Sinn. Wieso ich das mache? Damit ich mich innerlich aufregen kann, wie viele Tiere wieder abgegeben werden. Und weil ich neugierig bin.

Früher waren es Allergien, warum ein Tier ganz plötzlich das Haus verlassen musste. Heute sind es familiäre Probleme, Veränderungen und und und. Oft lese ich in verschiedenen Gruppen, das das Tier leider nach 2 Monaten weg muss, weil Frauchen ganz plötzlich ohne Vorwarnung schwanger geworden ist! Oder das ganz plötzlich keine Tiere in der Wohnung erlaubt sind. Das urplötzlich ein neuer Beruf ansteht. Von Allergien hört man ganz selten etwas! Komisch oder?

Hundeallergie

Nicht die Haare selbst, sondern der Speichel und die Hautschuppen von Hunden enthalten starke Allergene. Diese lassen sich im Staub von Wohnungen nachweisen . So lässt sich auch erklären, warum kein Hund anwesend sein muss, um bei einem Hundeallergiker eine allergische Reaktion hervorzurufen. Der Kontakt zu einem Menschen, der zuvor einen Hund gestreichelt hat, reicht oft schon aus. Streng genommen kann daher nicht von einer „Hundehaarallergie“ gesprochen werden.

Ganz ehrlich, schon damals habe ich den meisten Menschen es nicht abgenommen, das ganz plötzlich das Herrchen allergisch auf das Tier, meistens Hund, ist. Meistens passiert es wenn der Hund nicht mehr ganz so süß Welpe ist, sondern sich auf einmal zu einem Hund entwickelt. Aus dem kleinen Minidackel wird auf einmal eine Dogge. Huch, wieso wächst der so? Wieso frisst der auf einmal so viel? Wie? Der jault plötzlich und dann eine Stunde später hat er auch noch ins Wohnzimmer einen Haufen gesetzt! Das Tier macht auf einmal Arbeit! Der will erzogen werden und Gassi gehen. Ach, da kam doch eine Allergie ganz gelegen.

Wenn man diese Seiten /Gruppen besucht, wird einem ganz übel. Und traurig machen diese Seiten auch. Gerade kurz vor den Ferien häufen sich die Anzeigen. Teilweise anstrengende Rassen/Mischungen. Als Welpe sehen die ja auch so süß aus. So cute. Klein und kuschelig. Oft aus Spontanreaktionen kommt so ein Tier ins neue Haus. Der Nachbar hat ja auch so einen niedlichen Welpen. Und für die Kinder ja auch eine klasse Aufgabe, so einen Hund zu pflegen. Das ein unter 10 jähriges Kind meist nicht in der Lage ist, sich regelmäßig um ein Tier zu kümmern, wird nicht überlegt. Das viele Ausflüge mit Hund nicht mehr so einfach sind, darüber wird auch oft nicht drangedacht. Teilweise kann das Tier auch nicht alleine zu Hause bleiben und dann? Dann kommt es weg!

Wegwerfgesellschaft-zum Kotzen!

In den Gruppen findet man auch sehr viele Aufrufe, weil mal wieder ein Tier gefunden wurde. Schildkröten und ganz viele Kaninchen. Lieblos ausgesetzt in die Natur neben der Autobahn. In Tüten kleine Katzen. In Kartons neben dem Altglascontainer Welpen.

Tierheime erteilen teilweise schon ein Aufnahmestop, weil ihre Kapazitäten ausgeschöpft sind. Gut, dann muss das Tier halt ausgesetzt werden. Ist ja auch einfacher und ohne dumme Fragen, schnell erledigt.

Gerade wieder frisch auf dem Markt eine englische Bulldogge für gerade mal 100€uro, Frauchen hat ganz plötzlich keine Zeit mehr für den armen Schatz. Wenn ich den Preis schon sehe. 100 Euro. Man, das ist ein Schnäppchen und gut für unüberlegte Spontaneinkäufe. Da weiss man doch schon, das der Hund in 1…2 Jahren wieder auf dem Markt sein wird. Muss nicht, kann aber. Schon zu oft erlebt. 2 Doggen 6 und 8 Jahre gegen Schutzgebühr abzugeben, gerne zusammen. Aus persönlichen Gründen abzugeben. Doggen werden so ca 9 Jahre, wenn überhaupt. Wie stark müssen die persönlichen Gründe sein, das man sein Tier kurz vor seinem Ableben noch weggibt?

„Bekannte“ aus unserer ehemaligen Hunderunde, hatten einen kleinen süßen Welpen, natürlich Rassehund, gehabt. Betonung liegt auf dem Wort gehabt. Ein paar Tage später traf ich die Tochter im Park, süße 9 Jahre alt damals und sehr gesprächig. Der Hund musste weg, weil er 2x in die Wohnung gemacht hatte. Gekackt. Gepinkelt täglich. Naja, war ja auch noch ein Welpe. Kann dann mal passieren. Gerade wenn man nicht oft rausgeht. Die Mutter erzählte uns, das die Tochter ganz plötzlich eine ganz ganz schlimme Allergie bekommen hatte. Aus heiterem Himmel. Nach gerade mal 2 Wochen Hundebesitz. Knapp 2 Jahre später kam der nächste Hund. Wieder ein Rassehund, aber schon in einem stubenreinen Zustand. “ Und ist eure Tochter nun allergiefrei?“ “ Hä? Wieso?“ ….sie wusste nichts vom Welpen damals, auch nichts von der Allergie. Ist ihr erster Hund.

Es gibt mit Sicherheit wahre und echte  Probleme, die einem dazu bringen, den Hund oder das Tier abgeben zu müssen, da möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren.

In einer FB Wolfshundeseite wird auch immer mal nach einer neuen Familie gesucht. Witzigerweise fast immer im pubertären Alter. Gründe: plötzliche Schwangerschaft, persönliche Veränderungen, Trennungen.  Diese plötzlichen Schwangerschaften, finde ich schon recht lustig, wenn nicht der Hund oder das Tier drunter leiden muss. In einem bestimmten Alter, wenn man dann auch noch eine Frau ist, kann so etwas passieren. Sollte frau dann vielleicht auch mal vorher überlegen, wenn sie sich einen Hund oder Tier zulegt oder? Und warum kann man nicht schwanger sein und einen Hund haben?

Es gibt bestimmt immer Gründe, wieso warum man plötzlich einem Tier nicht mehr gerecht werden kann. Ich bin auch ab und an, zwar ziemlich selten, genervt, das beide Hunde noch mal raus müssen oder ich hier und dort nicht hin kann, weil wir die Hunde haben. Aber wir haben uns dazu entschieden, Hunde mit in unserem Leben zu nehmen und dann muss man halt Abstriche machen, besonders mit unserem Wölfchen. Ich persönlich wüßte keinen Grund, wieso ich mich von ihnen trennen sollte….Ein Kind gibt man auch nicht ab, nur weil es in der Pubertät ist ( wieso eigentlich nicht? ) !

 

 

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Sommer, Sonne , Strand….und Regen

Menno, wir haben Ende Juli und das Wetter ist mehr als bescheiden. Gestern hat es fast 24 h durchgenieselt, als Highlight gab es verschieden Güsse. Ne, ohne Aromen nur mit leichten Windboen. Morgens wurde ich nicht vom Zwerg geweckt, sondern vom Regen, der ziemlich doll am Fenster anklopfte. Reingelassen habe ich ihn nicht, erst später im Auto. Da durfte er mal kurz ne Runde mitfahren. Ich habe irgendwie immer das Fenster auf. Auch bei Regen.

Das Gute ist, wenn man am Wasser lebt, und es regnet, sind die Strände nicht so überfüllt. Traurig für die Touris. Aber es gibt so tolle Regenklamotten, besonders für Kinder. Knallbunt mit Ringel und Co.. Die Dänen haben es schon vor ein  paar Jahrzehnten vorgemacht. Regenklamotten in allen Farben und mit Ringel, Pünktchen und anderen süßen Motiven. Fand ich immer toll.

Nun sitzen die armen Touris, die viel Geld für eine Ferienwohnung an der Ostsee ausgegeben haben, mit ihren Kindern im Wohnzimmer und langweilen bzw nerven sich gegenseitig. Ihr habt mein vollstes Mitleid. Da hätte man schon fast zu Hause bleiben können.

Regen hat aber auch ganz viele gute Seiten!

  • Wir sparen eine Menge an Giesswasser für den Garten
  • Allergiker können unbedacht raus gehen
  • man kann ohne schlechtem Gewissen auf der Couch liegen
  • teure Sonnencremes ersparen wir uns
  • endlich kann man Sachen und Dinge erledigen, die im Winter liegen geblieben sind
  • Regenspaziergänge sind toll
  • Regenwasser soll gut für die Haare sein, da es keinen Kalk enthält
  • Pfützenspringen macht Spaß
  • Bei Regen platzen Seifenblasen nicht
  • der Grundwasserspiegel erhöht sich und die Flüsse trocknen nicht so schnell aus
  • Rasemmähen muss man nun auch nicht
  • Schwimmen im Regen ist der Hammer
  • das Auto sieht einigermaßen sauber aus
  • …….

So schlimm ist Regen also doch nicht. Einfach etwas Buntes anziehen und raus. Ich persönlich mag keine Regenschirme, aber es sieht schon lustig aus, wenn vor einem mit Abstand (BITTE!) bunte Schirme tanzen. Oder auch lustig anzusehen, wie die Leute plötzlich schnell laufen können. Dann, falls die Sonne auch noch scheint, diese tollen Regenbögen. Was ich besonders mag, über dem Wasser diese riesigen Wolkenberge, die sich zusammentürmen. Hübsch sind auch Regentropfen, die von den Blumen perlen….guckt da mal durch. Dann dieses Geräusch, wenn der Regen auf die Fenster oder aufs Autodach prasselt, das ist wie früher campen im Regen.

All das und bestimmt noch ne Menge mehr, würden wir nicht mit erleben, wenn die Sonne scheint!

 

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1 Jahr ist um….

Wahnsinn, heute vor einem Jahr hatte ich die weltbeste Idee. Ich werde Bloggerin. Kurz vor meinem 45. Geburtstag wollte ich noch mal etwas anderes machen. Sozusagen meine To do Liste ab arbeiten, die ich gar nicht habe. Mein erster Eintrag, ganzen 5 WordPressern gefiel das. Was hab ich mich gefreut. Ganze 5 Einträge musstet ihr gleich am Starttag von mir ertragen. Nein, das tut mir nicht leid. Das war ja nun meine neue Aufgabe.

Es wurde und wird über unsere Reisen geschrieben, über den Zwerg, den ihr ja nun alle kennt ( seit 3 Tagen ist er wieder erträglicher), unserem Mottenhund, neuerdings über unseren Wolf. Über alltägliches, es wurde gelabert und gelästert, gebildete Nachrichten weiter getragen, über Gedanken und Einfälle geschrieben.

Das Thema Pubertät wurde und wird bestimmt noch mal angeschnitten, da sind wir noch lange nicht durch. Bilder von Blumen, Zwerg von hinten, Wasser, Meer und Strand gezeigt. Durch euch habe ich meine Leidenschaft zu meiner Kamera wieder gefunden. Wie oft bin ich für euch schwitzend durch die Felder gestreift, um euch meine Welt zu zeigen!? Danke.

Es wurde und ich hoffe weiterhin darauf, nein ich bestehe drauf! , kommentiert, private Mails und es gab sogar tolle Überraschungen per Post. Gebibbert und gefreut, zusammen mit euch.

Täglich mache ich mir n Kopp, was ich mal wieder so bloggen könnte, oft kommt es einfach so in den Sinn. Es gab aber auch schon Tage, da war ganz viel in meinem Kopf und alles war verwirrt und es kam kein Text zu Stande. Ist aber nichts Neues bei mir, da muss ich mir keine Sorgen machen.

Mein erster Follower ist Seppolog – Danke für deinen Mut mir zu folgen:) Lass deinen Bart weiter wachsen, lieber Seppo!

Nach Einträgen mit Bildern und unbebilderten, folgten ein Fotowettbewerb, der aus Gesundheitsgründen noch etwas warten muss, Lieber Sven weiterhin die beste Genesung für dich! Blogvorstellungen, mittlerweile schon 25! …….

Was ich eigentlich sagen wollte, ich bin geplättet, das es schon wieder ein Jahr her ist, als ich das erste Mal hier auf diese Plattform kam und so viele tolle liebe nette bezaubernde lustige bewundernswerte ….Menschen kennengelernt habe!

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Wochenrückblick oder Huch ist schon wieder Montag?

Nur noch wenige Woche zu den Sommerferien. Zeugnisse. Ahhh, was habe ich die früher gehasst! Tagelanges Bauchweh vor Angst und Aufregung. Auch wenn man eigentlich vorher ja schon ein wenig wusste, wie es ausfallen wird. Da saß man dann in der Schule und der Lehrer teilte diese Giftblätter aus. Ich habe es echt gehaßt! Diesmal wird es auch spannend beim Teeniezwerg. Wenn man ein Jahr kaum was macht…..kein Wunder. 10. Jahrgang. Ich hoffe, das wir bald im 11. sind. Ob Daumendrücken noch hilft?!

Montag Regenwolken, aber noch trocken. So kamen wir mit trockenen Füßen wieder von der Hunderunde zurück. Der Zwerg ist heute auf Hochtouren. Meine armen armen Nerven. Haltet durch! Nachmittags bin ich mit den Hunden alleine ein große Runde gegangen mit Donner im Hintergrund. Zum Glück nur ein paar Tropfen von oben. Nerven schon für den nächsten Tag;). Der Zwerg hat wie ein Walross gefuttert. Denke ja, das er wieder eine Wachstumsphase hat….aber schon ziemlich lange.

Dienstag Hunderunde im Schnelldurchlauf. Danach kneten, malen und Lego. Wieder Hunderunde durch den Wald mit Schnecken und Co. Käfern und Schmetterlinge. Freue mich immer wenn sie schneller sind als der Zwerg. Nachmittags ein wenig Pirat im Garten gespielt. Ach, wie schön mit Flagge und so. Aber irgendwie habe ich alleine gespielt, weil der Zwerg doch eher zum Biologe umschwingt, wenn er ein Krabbeltier entdeckt. Abends eine große Hunderunde alleine.

Mittwoch Logotag. Papa ist krank und so konnte ich ohne Hunde zur Logo. Mit lange einkaufen, trödeln und schlendern. Die Einkäufe werden auch langsam anstrengend mit dem Zwerg. Bin froh, wenn er im Einkaufswagen sitzt und sich fahren lässt, ansonsten würde er den Laden auseinandernehmen. Puh. Ja, wieder MIT Schuhen im Einkaufswagen. Oft aber barfuß. Mittags schnelle eine Hunderunde. Danach habe ich den Zwerg eingepackt und wir sind in den Gettorfer Tierpark gefahren. Schön war es. Zumindest die ersten 1,5 Stunden. Danach kam sein echtes Gesicht durch. Der wahre furchtlose Wikinger.

Wir sitzen am Rande und essen Pommes. Er hat natürlich mal wieder einen Marienkäfer gefunden. Als wir fertig waren, wollte er den Käfer einem kleinen Mädchen aufs Bein setzen, die zierte sich heftig und schmiss den armen Käfer auf den Boden. Was macht der Zwerg? Er muffelt sauer vor sich hin, nimmt den Marini und setzt ihn erneut auf das Bein des Mädchens. Die wollte aber immer noch nicht! Nun wurde er aber stinkig, nachdem der kleine Käfer wieder auf dem Boden landete. Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen. Er zog dem Mädchen gleich 2x an den Haaren. Die Mutter flippte aus und motze mich an. Mich! Die ganz lieb neben dem Geschehen stand. ( Ich habe natürlich sofort meinen Wikinger an die Hand genommen und habe mit ihm geredet. “ Das macht man nicht usw…“ ) Die Mutter motze weiter rum….was macht der Zwerg? Er zog dem Mädel noch mal an den Haaren! Ich habe ihn auf dem Arm genommen und bin zur Mutter. Habe mich nett entschuldigt und sagte zu ihr: „Seien sie froh, das ihr Kind gesund auf die Welt gekommen ist!“  Verschämt drehte die Mutter sich weg.

Ich habe es satt, immer wieder abgestempelt zu werden, das mein Kind unerzogen ist! Ja, er ist anders, aber nicht unerzogen.

Die Eltern trafen wir noch öfters im Tierpark und jedesmal nahmen sie einen Umweg in den Kauf, wenn sie uns sahen.

Weiter ging es zu den anderen Tieren, da er so lieb war, durfte er auf das große Trampolin mit den anderen Kindern. Nach 15 Minuten musste ich ein Paket vom Sprungtuch nehmen. Mein Wikinger mit Kind im Schwitzkasten. Ok. Sorry. Wir gehen. Keine Eltern machten Alarm. Alle saßen völlig entspannt und unterhielten sich. Entweder hatte es niemand mitbekommen oder aber sie hatten großen Respekt vor dem Wikinger und seiner Rockermama.

Das er teilweise Schuhe von anderen Kinder verschleppt hat, lasse ich mal aus.

Im Auto auf dem Rückweg erzählte ich ihm von seinen Wikingergeschichten und das das nicht nett war. Aber er fand es ganz gut mit seinem neuen Freund zu rangeln. Macht er mit Papa ja auch. Ja, aber Papa ist dein Freund! Den kennst du! Er kennt seinen neuen Freund jetzt auch! Punkt.

Donnerstag FF Tag. Ich finde die neue I. schon etwas anstrengend. Aber ja, sie soll mit dem Zwerg gut umgehen, nicht mit mir. Doch, sie ist nett zu mir, aber zu nett. Nachmittags mit dem Zwerg alleine in den Wald. Picknick und Käfer jagen.

Freitag Etwas chilliger der Tag. Da Papa heute noch krankgeschrieben war, haben wir ein wenig im Garten gehangen. Zwischendruch mit den Hunden.

Samstag Hunderunde. Frühstück und los. Richtung Flensburg. Zur Halbinsel Holnis. Da waren wir vor 2 Jahren schon mal und fanden es ganz urig. Diesmal nicht wirklich. Es gab ziemlichen Durchgangsverkehr dort. Kaum war die eine Menschenmenge vorbei, kam schon die nächste. Kurz bevor wir losfuhren, war es leer! Danke.IMG_7946_hdr_mode_1.jpgIMG_7942_hdr_mode_1

Auf der anderen Seite ist Dänemark. Zum Anfassen nah.

bju entschärftIMG_7965bju

Auch er hatte wieder seinen Spaß!

Lustigerweise hatten wir uns etwas in der Zeit vertan. Als wir zum Auto gingen, waren wir überzeugt, das es höchstens 15 Uhr ist…es war halb 7. Sind noch schnell in Flensburg zum Einkaufen und dann ging es nach Hause. Alle Hundemüde.

Sonntag. Papa durfte heute mit seiner Maschine eine Runde drehen. Der Zwerg und ich waren im sonnigen Garten.

Der Teeniezwerg startet heute ihr Praktikum im Kindergarten. 5 Tage kleine Kinder. Ach, wie herrlich. Vielleicht kommt sie mit neuen Spielideen nach Hause und bastelt nun jeden Tag mit dem Zwerg tolle Sachen.

Euch ne klasse sonnige Woche!

 

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Blogvorstellung #25

Tätättttäääää, die 25 Blogvorstellung! Danke euch fürs Mitmachen!zeitfürmama

Heute stellt sich die liebe Judith von Zeit für Mama – Liebe, Leben und Familie vor, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern am Bodensee wohnt. Sie schreibt über ihre Familie, DIY Ideen und vieles mehr……

Dann darf Judith sich gerne mal bei euch vorstellen:

Ein sonniges Hallo ihr Lieben,

ich bin Judith, 28 Jahre alt, seit über 4 Jahren glücklich verheiratet und Mama von zwei wundervollen Töchtern (September 2013 + Oktober 2016). Ursprünglich komme ich aus Dresden, doch 2014 sind wir mit Sack und Pack an den schönen Bodensee gezogen und wohnen nun dort, wo andere Urlaub machen.

Auf www.zeitfuermama.com blogge ich seit mittlerweile 2,5 Jahren über mein Leben als Zweifachmama und alles was mich interessiert und beschäftigt.

Ihr findet dort neben Alltagsgeschichten auch Rezepte, DIY-Ideen, ab und an Produktempfehlungen, Erfahrungen und Tipps und Tricks im Alltag mit Kindern und nicht immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Eben Geschichten, die das Leben schreibt… 

Wie ich das Bloggen für mich entdeckt habe? Ich selbst habe in meiner ersten Schwangerschaft und der Zeit danach sehr von anderen Mamiblogs profitiert, in dem ich mir verschiedenste Erfahrungsberichte durchgelesen und Tipps und Tricks angenommen habe. Als im September 2014 dann der Umzug hier her stattfand, wuchs in mir immer mehr der Wunsch, selbst meine Erfahrungen und mein Erlebtes niederzuschreiben und aus meinen Erfahrungen heraus selbst ein Tipps zugeben. Zudem war mir der Austausch mit anderen Mamas sehr wichtig. Pünktlich zum 1.1.2015 ging dann mein erster eigener Blog online und ist seither mein drittes Baby.

Ich freue ich über jeden einzelnen neuen Leser oder Kommentar und jeden daraus folgenden neuen Austausch. 

Neben dem Texten auf dem Blog kann man mir auch auf Instagram (https://www.instagram.com/zeitfuermama/ ) und

Facebook (https://www.facebook.com/zeitfuermama/ ) folgen. 

Vielleicht sehen wir uns ja auf einem der Kanäle, ich würde mich freuen!

Viele Grüße!

Lieben Dank liebe Judith

Euch allen viel Spaß beim Stöbern!

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Pubertät oder Wann ziehst du aus?

Uns hat es ja schon etwas länger erwischt, eine furchtbare Nebenwirkung zum Großwerden. Oder ist es schon eine Krankheit? Eine ganz Schlimme, je nach Fall, aber selbstheilend nach einigen Monaten, bzw eher Jahren. Und wir mittendrin.

Die erste Phase war mit 6 Jahren. Da vermerkte ich bei jedem Tubn ihrerseits, ach die ist in der Vorstufe Rot zum Erwachsenwerden. Die Pubertät ist bei uns. Ja, das war da noch lustig. Das war ja auch nur ein Spruch. Vielleicht zu oft gesagt, vielleicht habe ich sie so zu uns gerufen. Laut meiner Mutter hatte ich sie nicht, bzw nur ganz leicht bis gar nicht. Ah, nun verstehe ich auch, warum immer noch ein Kind in mir steckt.

Ab dem 10. bis 12. Lebensjahr rollen die Geschlechtshormone an, um die Entwicklung anzukurbeln. Kann sie ja. Aber doch nicht hörbar für alle oder? Sichtbar auch nicht unbedingt.

Das einzig Gute an diesem  Zustand ist, das sie stundenlang in ihrem Zimmer liegt. Ja, liegt. Jede Bewegung ist anstrengend. Lieber balanciert sie über die Berge und Haufen, die ihren Boden zieren. Es wird alles reduziert, was anstrengend ist. Toilettengang wird von 4x am Tag auf einmal reduziert. Essen wird in einem Stück nach oben getragen, Frühstück fällt zu 99,9 Prozent wegen Ohnmächtig im Bett liegen aus, Mittag wird zu Abend zu sich genommen. So muss sie sich nur einmal, wenn es hoch kommt 2x am Tag, in der Küche bedienen. Küche. Meine liebe nette Küche. Es tut mir so leid. Erst schrubb ich dich und dann kommt Chaosqueen und läßt dich in einem miserablen Zustand zurück. Die Spüle türmt sich einmal die Woche, wenn das ganze Geschirr der Woche wieder den Weg nach unten findet ( nach mehrmaligen Bitten von mir).

Nein, die Teller und Schüsseln türmen sich getrocknet in der Spüle. Wasser? Ne, da muss man ja noch den Wasserhanh betätigen, das wäre wohl etwas zu viel abverlangt. Passiert ist es aber auch schon, das alles voller Wasser war. Vermengt mit sich langsam ablösenden komischen Essensresten und Fussel und Haaren. Ach, wie lecker.

Zum Glück beherrscht sie aber die Körperpflege. Das kenne ich auch anders. Plötzlich ist es voll in, stinkend und mit fettigem Haar durch die Welt zu schreiten. So ist sie nicht. Eher andersrum. Stundenlanges Duschen. Haarewaschen mit Vorspülung und Nachspülung, zwischendurch mindestens 3x den Hauptgang. Wir freuen uns schon auf die Wasserabrechnung, die letzte war schon höher als sonst.

Das Bad gleicht nach ihrer Benutzung einer Massendusche in der Schwimmhalle, alles nass. Nein, unsere Klamotten, die nett zusammengelegt auf dem Boden liegen, liegen immer noch dort. Jetzt nur nass. Richtig nass! Handtücher findet man nass und feucht verteilt auf dem Boden. Vom Badezimmer zu ihrem Zimmer und im Zimmer. Warum braucht Kind so viele Handtücher? Ich benötige zum Duschen ein kleines! Das Tolle ist, das die Handtücher da immer noch liegen würden, wenn wir sie nicht weglegen würden. Sie würde dann halt über die Tücher gehen.

Bei uns herrscht zur Zeit Teller und Schüsselmangel, von den Handtüchern will ich gar nicht reden. Ich benutze meins auch mal ein paar Tage hintereinander zum Abtrocknen. Sie einmal. Ihr Trinkglas auch. Dafür ihr Parfüm mehrmals am Tag. Hier richt es teilweise wie im Puff. Nein, ich war noch nie im Puff, aber so stelle ich es mir dort vor. Man muss kein ausgebilderter Spürhund sein, die Duftwolke, die sich durch das Haus zieht, riecht man auch ohne Asubildung. Sie könnte so nie heimlich das Haus verlassen, auch wenn wir es nicht hören würden, aber riechen!

Tätigkeiten, wie mal mit dem Mottenhund rauszugehen, eskalieren in ein Streitgespräch. Genauso wie andere Minitätigkeiten. Schliesslich war sie den ganzen Tag in der Schule. Ja, bewegt hat sie sich auch schon. Sie ist ja schon 2x mit dem Fahrrad gefahren. Wir sitzen ja nur hier rum, da könnte ich ja auch mit den Hunden gehen. Müsste ja eh zum Einkaufen, da kann ich ja gleich die Hunde mitnehmen.

Faul ist eingentlich zu milde ausgedrückt. Mehr als im Bett liegen ist zur Zeit nicht drin. Jede Bewegung, ob aufs Klo oder zur Küche ist anstrengend. Letztends lag sie auf ihrem Boden. Um halb 11 abends. Ich fragte sie, ob sie wüsste wie spät es ist!? Sie schafft es nicht hoch in ihr Bett. Sie ist so müde. Vom Rumliegen. Ich kann es irgendwie nach vollziehen. Wenn ich den ganzen Tag auf dem Sofa liegen würde, wäre ich auch hundemüde. Nichtstun kann ja auch anstrengend sein.

Aber eigentlich stimmt es gar nicht, sie liegt nicht nur so rum. Sie daddelt an ihrem Handy rum. Youtube Videos oder Whastapp. Den ganzen Tag. Was für ein geiles Zeugnis sie wohl hätte, wenn sie die Zeit mir Lernen verbringen würde!?  Schule, auch so ein Thema. Alle , aber auch wirklich alle Lehrer sind doof, vollkommen unfähig und total ungerecht. Kennen wir ja auch noch, zumindest nach Arbeiten, fand ich einige Lehrer auch doof. Aber gleich alle? Irgendwie sind alle doof, auch gute Freundinnen.

Noch schlimmer als ihre Faulheit, ist ihre Laune. Ein normales Reden ist nicht drin. Es wird sofort gemotzt und gemeckert. Egal was man sagt. Es kommt sofort ein dummer Spruch zurück. Ja, sie ist ziemlich provokativ. So sagt sie. Ich sage nur, es ist respektlos und dumm.

Bekommt sie ihren Willen durch, läuft dieses Wesen mit einem so süßen Lächeln durchs Haus. Aber wenn es mal nicht nach ihrem Willen geht, gehen wir ihr aus dem Weg. Der Blick gleicht einem Ungeheuer, was dich bei der kleinsten Bewegung fressen will. Die Mundwinkel hängen. Die Lippen sind Schmollmund ähnlich. So läuft sie zu 98Prozent rum. Zombies sehen freundlicher aus. Ganz ehrlich. Nach einem Telefonat mit dem Klassenlehrer, weiss ich jetzt auch, das es in der Schule nicht besser aussieht. Ja, in der Pause huscht wohl auch mal ein Lächeln durch ihr Gesicht. Aber selten.

Soll sie mal 5 Minuten auf den Zwerg aufpassen, zieht sie die Mundwinkel noch tiefer runter. Die hängen dann schon auf dem Boden. Sie macht es dann widerwillig und ungerne. Kaum sind der Papa und ich im Garten, um mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, geht es los. Sie schreit, der Zwerg schreit. Er heult, sie keift. Ok, nix mit Kaffee in Ruhe. Ich muss dazu sagen, sie liebt ihren Bruder über alles. Aber nicht in den 5 Minuten. Da ist er nur anstrengend. Passt nicht zum Faulsein.

Es gibt aber auch mal Sonnenschein oder Momente, wo ich denke und hoffe, das sie es geschafft hat. Selten, ziemlcih selten. Vor 2 Wochen hat sie die Küche geschrubbt. Von alleine. Und ab und an wäscht sie ihre Wäsche ganz alleine. Ne, unsere Sachen lässt sie einfach daneben liegen, Hauptsache ihre sind sauber. Aber ich verlange wohl auch zu viel.

Es gibt dann auch Momente, wo sie lieb und nett ist. Ob sie mir dabei helfen könne? Oder ob sie einkaufen soll?….oh man, jedesmal falle ich drauf rein. Das sind Momente, in den sie etwas WILL. Fast jedes mal. Ich war aber auch schon schlauer und habe sie durchschaut. Und da fängt dann die Rabenmutter an, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Ich tu so, als wenn sie das machen könnte. Das was sie vor hat. Ich sage nichts. Ich tu nur so. Ich nutze dann ihre Hilfsbereitschaft aus. Ganz eiskalt. Dann dreh ich den Spieß um und bin die pubertäre Mutter.

Gut, danach ist alles schlimmer als vorher. Ich habe ihr Herz gebrochen, weil ich ihr Hoffnung gemacht habe, Das Gute ist, sie hat nichts schriftlich oder verbal vernehmen können, weil ich keinen Ton von mir gegeben habe. Wenn sie denkt, nur weil sie mir in dem Moment helfen darf, das sie dann einen Freischein hat…..da hat sie sich wohl ziemlich getäuscht.

Es gibt auch Tränen in der Pubertät. Selten von ihr, dann eher öfter von mir. Es gibt Momente, da könnte ich ihr wortlos eine scheuern. Aber so richtig! Nein, ich mache es nicht, auch wenn es gewaltig in den Händen juckt. Meistens kehre ich ihr den Rücken zu und verzieh mich. Sitze dann irgendwo im Haus rum und lass es laufen. Vor Enttäuschung oder vor Wut. Vor Hilflosigkeit oder Verzweiflung.

Man fragt sich, was man alles verkehrt gemacht hat. In solchen Momenten wohl alles.  Zum Glück ist es aber nur die Pubertät, die uns ja eines Tages auch wieder verlässt, um eine andere Familie zu belästigen. Ich hoffe, das es bald so weit ist. Ich werde nicht nett zu ihr sein, sie muss merken, das sie hier fehl am Platz ist. Wir wollen sie nicht. Schon mal nicht im Körper meiner Tochter. Soll sie sich doch einen schöneren Platz suchen. Ich werde versuchen bei unserem nächsten Mamatag , sie mal an ein anderes Kind zu schubbsen. Vielleicht kann die Pubertät dann ja rüber springen!?