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Snorre trifft Snorre

Über das Internet haben wir andere Wolfhundebesitzer ausfindig gemacht, die ihre(n) Hund(e) auch vom gleichen Züchter haben, wie wir. Gesucht hatten wir eigentlich aus dem selben Wurf, aber bis jetzt kam nichts. Ganz in der Nähe wohnt noch ein Snorre. 6 Monate äler und schon etwas rockerhafter als unser Snorre. Nach kurzem Hin- und Hergeschreibsel, haben wir uns verabredet. Unser erstes Internetdate sozusagen. Natürlich am Strand. Bisschen klönen über die Hunde, Infos austauschen, laufen, Photos machen und die Hunde sollten toben. So habe ich mir dieses Treffen vorgestellt.

Gestern war es dann soweit. Unweit von Eckernförde trafen wir uns am Strand. Der Mottenhund musste zu Hause bleiben, weil der Dicke da alleine durch musste, er hängt sich schon sehr an sie und wenn andere Hunde mit im Spiel sind, sind die beiden schon ein starkes Team. Da der andere Snorre auch eine Parnterin hat, musste der Mottenhund so aus Sicherheitsgründen auf unser Haus aufpassen. (abends am Telefon gabs nen Rüffel von Oma: Der Snorre sagt ihr bestimmt, wo ihr wart und dann ist sie beleidigt! ) 

Kurzes Beschnubbern und dann Leine ab! Unser Snorre durfte sich gleich auf die unterste Stufe stellen. Eigentlich lief er die ersten 10 Minuten mit eingeklemmter Rute rum und wollte auf unseren Arm, die restlichen Minuten leider auch. Lustigerweise suchte er das Zwergenkind auf: Nimm mich auf den Arm! Der andere Snorre bekam Leinenpflicht, damit unser Snorre etwas entspannter rumlaufen konnte. Die letzten Meter, als alle wieder frei waren, ging es etwas ruhiger über die Bühne.

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Hallo
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Der Einzug

snorre-babyNun war es soweit. Unser neues Familienmitglied stand mit der zähnefletschenden Hausherrin vor der Haustür. Rein durfte er. Aber ihr bloss nicht zu nahe kommen. Viel wussten wir von oder über Snorre nicht. Nur das es ein Rückgabehund war. Er lebte mit seiner Halbschwester ca. 1,5 Stunden von uns entfernt auf einer Halbinsel. Angeblich war er nicht erzogen worden. Bei uns machte er „Sitz“, zog auch nicht an der Leine. Stubenrein war er zum Glück. Das soll bei dieser Rasse etwas länger dauern, ein kleines Geduldsspiel sozusagen. Die erste Nacht verlief ruhig, ab und an fiepte er, lief wie ein einsamer Wolf durchs Wohnzimmer und liess sich wortwörtlich plumpsend hinfallen. Nachts nahm er liebevoll den Kopf meines Mannes zwischen seinen Kiefer und leckte einmal quer übers Gesicht. Er musste mal. Seit der ersten Nacht haben wir ein „Feldbett“ im Wohnzimmer stehen. Am nächsten Morgen war die Freude groß, sein ganzes Rudel war versammelt und er durfte uns alle abschlecken. Duschen brauchen wir nicht mehr. Das macht er jetzt immer und überall. Der Zwerg war ziemlich aufgeregt, endlich stand sein Wolf vor ihm. Ohne Angst stürzte er sich gleich auf ihn und liess sich abschlecken und anknabbern. Was im Gegensatz zu uns, bei ihm ganz zärtlich von Statten ging. Die ersten kleinen Ausflüge waren schön, er ging locker und lässig neben uns an der Leine, auch das Laufenlassen ohne Leine klappte wunderbar. Natürlich nur im Park oder im Hundewald -ohne Strassen. Wie ein Jungwolf nun mal ist, neugierig muss er alle 2 Beiner begutachten. Finden natürlich nicht alle gut. Steht doch plötzlich ein Wolf vor deinen Füßen. Daran müssen wir noch arbeiten, bzw abwarten bis er erwachsen ist und dazu keinen Anlass mehr sieht. Zu anderen Hunden ist er recht zurückhaltend und ängstlich. Schwanz eingekniffen und ach, der riecht aber gut, oh nein er kommt auf mich zu und nein, ich muss dahin. Es ist zum Lachen. Die ersten Nächte waren mit Unterbrechungen recht ruhig. Er hat sich schnell bei uns eingelebt. Am 2.Tag fing unser Mottenhund abends um halb 11 plötzlich an in zum Spielen zu animieren. Yes! Ein gutes Zeichen, da hat die Diva doch endlich eingesehen, was er doch für ein toller Typ ist. Drinnen war es dann für beide auch entspannter, die Zähne wurden kaum noch gezeigt. Der Zwerg möchte nur noch bei seinem Wolf sein, nicht nur zum Knuddeln, nein auch zum Ärgern. Bringt nun mal einem nicht ganz 3 -jährigen bei, das ein Hund auch beissen kann, das er nicht immer spielen möchte. Beim Mottenhund hatte er schnell das Interesse verloren, weil sie sich immer zurück zieht und keine Lust auf kleine Kinder hat. Nun hat er aber auch noch rausgefunden, das der Mottenhund ja auch mal geärgert werden kann. Die krummelt gleich, wenn er um die Ecke kommt. Interessiert ihn nicht die Bohne. Da müssen wir noch richtig dran arbeiten, da ist uns zu gefährlich, schliesslich wollen wir alle friedlich im Rudel zusammen leben und nicht Maulkörbe für die Hunde nutzen und den Zwerg im Zwinger deponieren. Die letzten Tage konnte ich es kaum erwarten, das die Uhr auf die 7 ging. Bettgehzeit für den Wolfkumpel in Zwergenform. Endlich Ruhe, keine Hunde die wie blöd durchs Haus laufen, weil sie ihm entkommen wollen. Und der Babywolf findet auch mal seine Ruhe, die er als Welpe noch braucht. Auch wenn er die Späße vom Zwerg mit macht und nicht selten auch anfängt. Das hat uns die ersten Tage gut geschlaucht. Mein Mann und ich sahen uns fast nur noch gähnend und abends lagen wir schrott auf dem Sofa.

Montag ging dann die Arbeit wieder los. Mein erster Tag mit den Hunden und dem Zwerg alleine. Ich muss dazu sagen, das die TWHs sehr sehr sehr anhänglich sind und nicht ohne ihre Menschen sein wollen. Das heisst, ihn bloss nicht alleine lassen. Denn dann heult er wie ein großer Wolf und wenn man Pech hat zerstört er deine Einrichtung. In einem Interview mit einem Züchter wurde erläutert, das es ein Muss ist, einen Zwinger im Garten zu haben, einen Zaun von einer Mindesthöhe von 1,80m und eine Hundebox! Er selber hatte erlebt, das sein Hund, während eines Einkaufs ( 5 Minuten war Herrchen im Laden) plötzlich neben ihm im Laden stand. Mit einem Sprung durch die Autoscheibe. Jetzt darf ich alles anders planen. Ein Leben mit einem Wolf an unsere Seite, immer und überall. Zur Zeit ist kein spontaner Einkauf möglich, jetzt muss ich warten das Papa oder der Teeniezwerg zum Sitten kommt. Ärztebesuche werden auf nachmittags gebucht. Einkäufe zügig erledigt, weil er das große Jaulen bekommt , wenn Mama ohne ihn das Haus verlässt. Ja, es ist recht spaßig bei uns. Die Nächte werden noch getrennt geschlafen. Wir wussten auf was wir uns da einlassen. Und es wird auch wieder ruhiger werden bei uns…..bis wir wieder eine spannenden Idee haben.

Das Schöne ist, ich kann jetzt auch im Dunkeln durch den Wald gehen. So ein Wolf an der Seite hat doch etwas Beruhigendes.

Fortsetzung: Telefonat mit der Vorbesitzerin und ein Wolf frisst nicht, er schlingt  folgt

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Streß und Regen

Nun haben wir den Salat, es regnet, regnet und regnet non stop. Die ganze Nacht durch. Mal mehr mal weniger, aber es regnet. Nachts ist es leicht romantisch, da wir unterm Dach schlafen und es ein wenig von Zelten hat, wenn der Regen auf die Fenster prasselt. Auch das Wecken ist noch romantisch, bis man feststellt: Es regnet immer noch! Wie ich es hasse, Karre vom Zwerg pitschenass, der Mottenhund triefendnass.Der Flur überflutet. Vom Mottenhundgeruch rede ich nicht, zum Glück gehört sie nicht zu den Rassen, die so erbärmlich vor sich her miefen, aber nasser Hund bleibt nasser Hund. An solchen Tagen nehme ich mir vor, in Ruhe eure ganzen Blogs zu lesen. Denn an den sonnigen Tagen komme ich nicht hinterher. Ich will sie ganz lesen und nicht einfach ein Häckchen setzten, wo ich nicht mal die Überschrift gelesen habe. Mein Mailordner ist voll mit Benachrichtigungen, das ihr wieder so fleissig wart, das artet dann bei mir in Stress aus. Ich möchte euch dann auch alle lesen oder eure Bilder anschauen. Ich möchte jedem gerecht werden. Das erwarte ich auch ja auch irgendwie von euch. Zwischendurch, zwischen Tür und Angel, auf der Mottenhunderunde ( Hallo!!! Hallo??? Ja Sie meine ich! Ihr Hund hat da hin gekackt!  Wie soll ich das sehen, wenn meine Augen auf dem Handy gerichtet sind? ) oder beim Einkaufen, lese ich euch schon immer. Wie gestern an der Kasse bei Rossmann. Na? Ein Pokemon gesichtet?   Ne, ich bin Bloggerin! Ach so. Notgedrungen habe ich meinen Hintermann vor gelassen, da ich den ganzen Einkauf noch gut verstaut im Wagen hatte. Abends auf dem Sofa in der Werbepause. Schwupps Handy raus. Schnell lesen, kommentieren und liken. Oh, der Film läuft ja gerade aus! Aber heute werde ich dann mal in Ruhe euch lesen, mit einem Kaffee und den Zwerg im Hintergrund. Ich freu mich auf euch!

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Igel im Herbst

Heute morgen traf ich ihn wieder. Unseren kleinen Gartenfreund. Auf allen vieren robbte ich hinter ihm her, im zickzack, um nicht ausversehen, in die Häufchen unserer lieben Nachbarskatzen zu landen.

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Nase tief im Rasen, auf der Suche nach Fressbaren. Zum Glück findet er noch genug. Kleine Äpfel, Schnecken, Würmer und anderes Kleingetier. Ich hörte es sogar knacken, was er da wohl gerade hatte?

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Heute liess er sich sogar ablichten, er ist auch schon etwas größer geworden. Normalerweise sind Igel tagsüber nicht so aktiv, aber da sie sich jetzt kräftig fett futtern müssen, sieht man sie jetzt auch im Hellen. Bis zu 50 g können sie pro Woche zulegen. So sollte man die Igel auch erst mal lassen, und nicht wie viele denken, das man sie sich jetzt in einer Kiste in die Wohnung stellt. Damit tut man ihnen keinen Gefallen. Sieht man noch ein Jungtier im Winter, sprich im Schnee, das recht dünn ist, kann man es gerne „retten“. Aber vorher lieber den Garten Igelgerecht anlegen. Wir lassen immer genügend Gestrüpp und Laub liegen. So können sie sich dort ein Nest für den Winter bauen. Hundenassfutter, Rührei (ohneGewürz) und Igeltrockenfutter können den Igeln helfen, ihr Wintergewicht zuerreichen. Aber bitte keine Milch!

Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und Konflikte mit dem Menschen bietet eine Igel-Broschüre gegen Einsendung von vier Euro in Briefmarken an den NABU Bremen, Vahrer Feldweg 185, 28309 Bremen

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Guten Morgen

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Und Tschüß!
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Reiselust im Norden Teil10

Heute kurz entschlossen sind wir mal wieder ans Wasser gefahren. Es war herrlich stürmisch, die Sonne schien und die Wolken sahen mal wieder nach Knipsen aus.

Diesmal waren wir wieder auf unserer Ecke, in Dänisch Nienhof, eine Gemeinde in Schwedeneck ( Kreis Rendsburg Eckernförde). Wieder gelegen an der Bundesstraße 503, die Bäderstraße. Dort gehen viele Wege zum Wasser. Warm eingepackt ging es also los. Parkplatz gibt es direkt vor Ort. Da meine Einparkkünste so optimal sind, such ich mir immer etwas an der Straße raus. Müssen dann halt 2 Minuten länger laufen, sparen meistens aber die Parkgebühren, die zumindestens im Sommer fällig sind, teils sogar bis Ende Oktober. Es führt ein langer Waldweg direkt zum Strand. Vor dem Strand, eigentlich schon auf dem Strand ist ein Restaurant, das Strandhaus. Dort werden gerne Hochzeiten gefeiert, so wie heute auch.

Links und rechts bevor man zum Strand geht, gibt es einen Wanderweg direkt an der Steilküste entlang. Wer also mal auf dieser Ecke ist, sollte sich das Erlebnis nicht entgehen lassen.

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Das Strandhaus mit einer Hochzeit und Fotograf. Mir tat die Braut so leid, es war windig und recht frisch. Und sie musste mit ihrem Kleidchen die ganze Zeit einen Schritt nach vorne, 3 zurück, dann hier hin und dort hin. Ok, der Bräutigam musste auch mit.

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Wie ihr seht, ist es wieder ein sehr steiniger Strand. Aber zum Spazieren und einach den Wind um die Ohren wehen lassen, perfekt.

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Hier noch mal die Braut, diesmal mit Schal.

 

 

 

 

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Apfel Kürbis Marmelade

Heute kommt mal zur Abwechslung ein Marmeldenrezept, passend zum Herbst.

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Zutaten

  •  750 g Äpfel ( ich habe Holsteiner Cox aus dem Garten genommen)
  • 250 Hokaido Kürbis
  • 2:1 Zucker 500g

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Kürbis genau das selbe. Alles in einen passenden Topf, etwas Wasser dazu und dann köcheln lassen. Zwischendurch natürlich immer mal wieder rühren. Sind die Äpfel und Kürbise weich, schön mit dem Pürierstab alles zerkleinern. Danach den Zucker einrühren, kurz aufkochen lassen ( ca. 3 Minuten) .

Wenn die Masse dann etwas zäh wird, sprich leicht angeeliert ist, alles in ausgespülte saubere Gläser abfüllen. Deckel mit Rum ausspülen. Deckel fest auf die Gläser drehen und dann auf den Kopf stellen. Ich mach das aus Sicherheitsgründen immer in der Spüle. Ihr wollt nicht wissen, wie die Küche aussieht, wenn sich die Deckel vorher mal öffnen sollten!

Entweder gleich auf ein leckeres Kürbisbrot schmieren und essen oder schön einlagern.

Guten Appetit!

 

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Reiselust im Norden Teil8.2

Damit unsere Kurztripstimmung noch nicht ganz zu Ende war, furhen wir noch mal nach Schwerin, dort waren wir das letzte mal kurz nach dem Mauerfall, also so 1990 rum. Mein Mann mit seinem damaligen Kumpel und ich mit meinen Eltern. Wir hatten dieses große Schloss noch gut in Erinnerung. Davor Wasser. Und ich meine, das damals ein Luxuscafe dort drin war. Der Ober mit Smoking, brachte uns sogar an den Tisch. Kaffee und Kuchen für uns Wessis damals ein Lacher. Ich bin mir aber nicht mehr so sicher,manchmal spuken auch komische Sachen in meinem Kopf rum und ich bion überzeugt, das es dann auch so war. Laut Google ist dort ein nobles Cafe, könnte also stimmen mit meinen Erinnerungen.

Nur früher war es grau. Unserer Erinnerung nach.

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Da eine mega Schlange am Schloss war und die Menschenmenge nicht weniger wurde, guckten wir nur einmal kurz hin. Knips da, knips hier. Sollte reichen, wir kannten es ja schon von damals.

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist nach Rostock zweitgrößte Stadt und eines der vier Oberzentren des Bundeslandes, neben Rostock, Stralsund-Greifswald und Neubrandenburg. Laut Hauptsatzung der Stadt führt sie die Bezeichnung „Landeshauptstadt“ vor dem Stadtnamen.Quelle: Wiki

Schwerin ist riesig, wenn man bedenkt das es 12 Seen im Stadtgebiet gibt.

Schwerin wurde bereits im Jahr 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt und erhielt 1160 von Heinrich dem Löwen gegründet – deutsche Stadtrechte, damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle, an der sich das heutige Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, befindet sich auf einer Insel zwischen Schweriner See und Burgsee mit einer Schlosskirche aus dem Jahr 1560. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtages. Es war mit seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges Ensemble ein Kandidat für das UNESCO-Welterbe. Daneben zeichnet sich Schwerin durch seine für eine deutsche Stadt dieser Größe ungewöhnlich gut erhaltene Altstadt, die angrenzende Schelfstadt, das Kurviertel Zippendorf und weitere historische Viertel mit vielen Baudenkmalen aus.Quelle:Wiki

Nachdem wir das Schloss bewundert haben, zog es uns in die Stadt rein. Wollten uns noch etwas Kuchen für die nächste Pause kaufen und irgendwo einen Happen zu essen kaufen.

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Ich liebe so alte Häuser, die haben Stil, sínd krumm und schief und passen so richtig ins gerade Leben!

Zwischendurch durfte der Zwerg noch auf einem Drachen reiten,der Glücksdrache von Schwerin. Ich die Wasserfontäne bewundern, in der Hoffnung, das der Wind mal endlich dreht und mir ein paar Tröpfchen Abkühlung schenkt. Natürlich nicht. Also weiter, wir hatten jetzt schon etwas mehr Appetit. Die Gebäude in Schwerin sind schon nett anzuschauen, aber an fast jeder Ecke roch es nach Pipi. Viele Bettler saßen an den Läden und manche erzählten lautstark noch über den Mauerfall.

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Hier gab es dann nach langem Hin und Her eine Bratwurst, die süchtig machen sollte. Ok, warten wir mal ab. Da es schon spät war, entschlossen wir uns langsam zurück zum Auto zu gehen. Zwischendurch gabs noch ein selbstgemachtes Eis für den Zwerg. Softeis Schoki-Vanille. Hmmmm. Lecker.

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Übrigens bei dem haben wir kein Eis gegessen. Wieso? ….um ehrlich zu sein, hab ich keine Ahnung, sah mir etwas nach einer großen bekannten Eiskette aus, die ich nicht besonders mag. Unser Eis war öko und sicherlich vegan. Und der Laden war so klein, das zog bei mir.

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Tschüß Osten.

 

Die kleine Kaffeepause wurde schön an der B404 gemacht, an einem schönen kleinen verdreckten Parkplatz mit den bekannten Schildern: Müll mitnehmen! Wir standen dichtgedrängt am Auto, der Mottenhund und der Zwerg durften das Auto nicht verlassen, so dreckig war es dort. Mit Blick nach oben Bäume betrachten klappte es dann auch, dort eine Kleinigkeit runter zu würgen. Schnell ging es weiter. Späten Nachmittag konnten wir dann endlich rückwärts in unser Carport fahren. Das Haus samt Teeniezwerg stand sogar noch.

Hallo Zuhause:)

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(Blogparade)Familienzusammenführung oder Patchworkfamilie

Heut zu Tage ist es ja schon „normal“, wenn man eine Patchworkfamilie ist. Da wird man ja eher doof angeschaut, wenn es nicht so ist.

Gehört hab ich schon oft, von dieser Form Familienzusammenführung, gesehen oder gelesen in Zeitschriften. Einfach klasse, da heiratet eine Mama mit 2 Kindern einen Papa, der meistens auch 1,2 oder 3 Kinder hat.Und schon hat man eine Großfamilie.Zumindestens am Wochenende oder in den Ferien. Da die Kinder vom Papa ja oft bei der „alten“ Mama wohnen. Es gab sogar Serien oder Hollywoodfilme über dieses Thema. Meistens mit Happy End und immer voll goldig. Alles passte. Alle verstanden sich 1A. Es gab viel Liebe und Vertrauen. Die Kinder liebten die „neue“ Mama oder den „neuen“ Papa. Einfach toll so eine Patchworkfamilie. Oft gabs dann sogar noch ein neues Kind dazu. Dann war die Patchworkfamilie vollkommen.

Aber wie sieht es in der Realität aus? Klappt es immer so gut?

Wir sind eine Patchworkfamilie.

Von Anfang an, war bei uns der Wurm drin. Die „alte“ Mutter arbeitete von Beginn an gegen uns. Wir hatten eigentlich keine Chance etwas gerade zu biegen oder richtig zustellen. Wir haben alles gegeben. Geredet.Getan.Gekocht.Gefahren.Gegeben.Gebastelt.Geschenkt.Gemalt.Gereist.Und versuchen es heute noch.

AmAnfangs durften wir sie nicht sehen. Als es dann soweit war, das sie uns besuchen durften, war es schon fast zu spät. Es fielen so viele böse Worte, nein nicht von uns, das wir nicht gegen an kamen. Es gab kaum Gespräche. Privates durfte nicht erwähnt werden. Und das in einem pupertären Alter.

Wie sieht es bei euch aus?

Würde euch gerne zur BlogParade zu diesem Thema einladen!

Alle die mitmachen, kommentieres es bitte und geben uns einen Verweis mit auf den Weg.

 

 

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Kinder im WWW 1.2

Ich hatte ja mal vor einiger Zeit diesen Post gebloggt. Es ging um Photos von unseren Kindern im Internet.

Dazu habe ich heute etwas spannendes gefunden.

Schülerin verklagt ihre Eltern wegen Kinderfotos auf Facebook

 

Die Lage in Deutschland

Nach der deutschen Rechtslage haben Kleinkinder ebenso ein Recht auf den respektvollen Umgang ihrer Persönlichkeitsrechte wie Erwachsene. Eine Einwilligung zum Fotosposten brauchen die Eltern aber erst, wenn ihr Kind 14 Jahre alt ist und die sogenannte Einsichtsfähigkeit besitzt. Wenn Eltern dies missachten, können ihre Kinder sie vor dem Familiengericht wegen Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte anklagen.  Quelle: Zeitonline

 

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Egoismus,Rücksichtslosigkeit und andere laute Dinge

Heute nacht um 4 war es wieder so. Laute Musik von irgendwoher. Laut. Hörbar für alle in einem Umkreis von 2 km. Dann auch noch so eine komische Musik, die man nicht freiwillig in seinen eigenen 4 Wänden hören möchte. Um 4 Uhr in der Früh schläft man ja auch nicht mehr, da kann man solch Musik ab. ICH NICHT! Ausnahmsweise hatten wir mal unser Schlafzimmerfenster offen, das muss abends immer zu. Wegen den Musikmachern, den Bussen, dem Laden, den Autos und anderen Egoisten.

Mir fällt immer mehr auf, das sich meine und eure, also unsere lieben Mitmenschen, sich egoistisch verhalten. Als wenn sie alleine auf dieser Erde leben. Es wird keine Rücksicht mehr genommen. Egal wo und wie. Abends um halb 12 bringen unsere lieben Nachbarn den Müll raus. Wer diese Betonkästen kennt, der weiss wie laut sie beim Schließen sind. Meistens sind es laute Flaschen, die noch mal schnell im Dunklen verschwinden müssen. Schepper. Vom Shalooooomrufen muss ich euch ja nichts mehr erzählen. Die Geschichte kennt ihr ja. Die Außenjalousinen müssen spät abends auch noch runter. Wir haben das doppelte Pech, wenn nicht sogar das dreifache. Unser Haus grenzt zur einen Seite an unsere lieben Nachbarn, die freie Seite an einer Bushaltestelle. Dummerweise liegt auf der anderen Straßenseite auch noch eine Haltestelle, dahinter befindet sich ein Altglascontainer, der ( fast) immer ab 20 Uhr benutzt wird oder sonntags ab 7 Uhr morgens.Es steht doch extra an jedem Container ein Schild dran. Buntglas, Weißglas und Uhrzeiten. Es hält sich niemand dran. Ok, vielleicht können die armen Menschen, das auch nicht lesen, ist ja auch kleingedruckt. Ganz toll sind auch die, die spät abends mit ihrem Auto kommen. Ein Auto kann man parken und den Motor aus machen. Das geht. Nein, die meisten lassen ihn an. Brummmmbrummmm. Ganz klasse ist dann, wenn sie dann nachts auch noch Bekannte treffen. Brummmblablabrummblabla. Find ich toll. Überlege ab und ab, ob ich nicht noch ein Fläschchen Bier rüber bringen soll.Ist doch viel angenehmer mit einem kühlen Bier. Da kann man ja auch viel lauter reden. Wenn sie sich dann endlich ausgesprochen haben, gehts los. Meine Flasche ist lauter! Ne. Meine! Ich hab mehr Flaschen. Es artet dann in einem Wettbewerb aus. Klirrrbrummbrummklirrblabla. Das runterum Häuser stehen, in denen auch noch Menschen leben, interessiert sie nicht. Sie sind ja ganz alleine auf der Welt. Oder abends an der Bushaltestelle. Rotz hin. Spuck hin. Lecker. Riesengroße Pfütze vor der Bank, auf dem Gehweg, halt überall. Minikleine Musikboxen, die lauter als Discotheken sind, verschönern das Warten auf den Bus. Arrrgh. Ich mag dieses Bummmbummm nicht. Wer macht so eine Musik? Wer will Ärger? Wieso hören 15 jährige Kinder Schlager und singen dann auch noch falsch mit? Und dann so laut? Wurden sie nicht erzogen? Leise sein, scheint ihnen fremd zu sein. Ein Fremdwort. Ein Ausdruck, der ihnen fehlt. Rücksicht können sie wahrscheinlich nicht mal buchstabieren. Geschweige denn aussprechen. Von morgens halb 6 bis abends ca 11 Uhr, sitz ein älterer Herr an der Haltestelle. Mit Unterbrechungen. Kettenraucher mit Husten. Nein, kein normaler Husten. So ein Husten, wo ich fast würgen muss. Gut, als Raucher hat er es nicht leicht, aber ich will das nicht hören! Will es nicht. Nein. Nein. Etwas Rücksicht könnte er auch nehmen. Wir haben große Parkanlagen und viel Wald. Dort findet er sicherlich einen ruhigen Platz zum Abhusten. Ich werde es ihm wohl mal vorschlagen. Oder ist das dann von mir rücksichtslos?

Die Autos fahren 60 in 30er Zonen. Ohne Rücksicht. Die Fahrradfahrer düsen einem vor der Nase hin und her. Ohne Rücksicht auf Verluste. Rentner drängeln sich an den Kassen vor, oder schubsen einen zur Seite mit ihren Gehwagen. Schlimm, ganz schlimm ist hier eine ältere Dame mit ihrem Elektrorollstuhl. Der ist 100% frisiert. Mit einem Affenzahn flitzt sie an einem vorbei, das die Haare nur so wehen. Ohne Rücksicht musste ich sogar schon mal auf die Straße springen, ihren Fahrkünsten vertrau ich nicht. Rücksichtslose Oma. Fehlt ihr nur noch einen Rockerkutte, dann würde ich sie sogar cool finden. So nur rücksichtslos. No risk-no fun!

Neigen die Menschen zur Rücksichtslosigkeit oder ist das mehr oder weniger anerzogen wurden? Meine Eltern haben mich so erzogen, das ich ungefähr weiss, wie ich mich draußen zu benhemen habe. Das ich früher auch mal laut in der Menge stand und auf nichts und niemanden geachtet habe, laut gröhlend hinter meiner Freundin her bin, davon habe ich denen natürlich nichts erzählt. Wieso auch?! Ich war jung und hatte etwas mehr Alkohol in mir. Und das auch ziemlich selten. Ich habe aber nicht an Haltestellen rumgerotzt, habe mich nicht vorgedrängelt und hatte meinen Walkman auf gesunder Ohrlautstärke. Im Bus habe ich auf ältere Leute Rücksicht genommen, an Schlangen an der Kasse habe ich Leute sogar vorgelassen, wenn sie nur ein zwei Sachen in der Hand hatten. Mach ich heut sogar noch. In meinen ganzen Behausungen habe ich Rücksicht auf meine Nachbarn genommen, so wie meine Eltern es mir beigebracht haben.

Ich kann es nachvollziehen, das Jugendliche, wenn sie in Partystimmung sind, etwas lauter sind, aber bitte nicht so LAUT, das unsere Gläser klirren. Nachvollziehen kann ich nicht die ganzen Pinkler, die hinter die Bushaltestelle pinkeln. Wir wollen eure Pimmel nicht sehen! Auch nicht die, die ihren Müll neben dem Mülleimer werfen oder ihren Sondermüll im Wald deponieren. Das ist rücksichtslos!

….

 

 

Manchmal fühle ich mich einsam mit meiner guterzogenen Art, wenn ich nachts mal wieder laute Musik höre oder Flaschen scheppern höre.