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(Werbung) Hochzeitsreise

Am 18.10.13 haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Jedes Jahr machen wir etwas Kleines, etwas Nettes, wie Essen bestellen…mit Kleinzwergi und den Hunden bleibt oft abends nichts anderes übrig.

Dieses Jahr, nach 6 Jahren Ehe, sollte mal etwas Besonderes auf den Tisch!

Heimlich saß ich stundenlang am Handy und googelte nach netten Unterkünften mit Hunden und Kind. Für eine Nacht. Gar nicht so einfach.Und gar nicht mal so günstig, falls ich was gefunden hätte.

Plötzlich, der Einfall, die Idee! Ich hab ja eine fast erwachsene Tochter! Der Zwerg war schnell untergebracht, bei Omi und Opi! Jetzt also nur noch die Hunde. Pension kommt nicht in Frage, also Option : Tochter mit den Hunden zu Hause!

Jeah! Sie hat Zeit und bleibt mit den Hunden zu Hause.

War gar nicht so schwer….

Problem Unterkunft war dann nach gefühlten Stunden geklärt.

War schwer.

Nicht so weit weg, nicht so dicht dran, nicht zu teuer und doch nett. Die Preisspannung war von 99 bis 489 Euro die Nacht.

Das Hotel sollte schon etwas bieten, wie Sauna, Pool und so…halt alles was man/frau so braucht. Ja, ich habe tatsächlich eins gefunden, am Strand vom Timmendorfer Strand.

Das schöne Hotel „Villa Gropius“ 60 m vom Strand entfernt in ruhiger Lage.

Nachdem wir nett bei „Oswalds alter Liebe“ gespeist haben und wir noch die Steilküste in Niendorf besucht hatten, ging es endlich zum Einchecken.

Eine kleine  Rezeption mit einer sehr freundlichen jungen Dame, empfing uns nett und übergab uns unseren Schlüssel. Aufgeregt ging es in ein anderes Gebäude hinter der alten Villa in den 2. Stock, natürlich mit dem Lift. Ohne Liftboy. Wir haben es aber trotzdem geschafft. Zimmer 301 war unsers.

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Ach, war das nett eingerichtet. Ein tolles bequemes Bett, es hätte etwas länger sein können, eine kleine Sitzecke, ein Schreibtisch, TV, Kühlschränkchen, Safe, Schreibtisch und ein großer Balkon. Wenn man sich etwas verrenkt, konnte man sogar ein wenig Ostsee erblicken.

Das Badezimmer war ausgestattet mit 2 Waschbecken und einer Badewanne. Und alles liebevoll eingerichtet. In unserem Haus befand sich auch der Wellness Bereich mit Sauna und einem Whirlpool.

Es gab sogar einen Whirlpool draussen unter dem freien Himmel!

Wie es immer so ist, das was man sich vornimmt, macht man dann doch nicht. Keine Sauna, kein Whirlpool für uns. Zu vollgefuttert vom leckeren Mittagessen, mussten wir erst einmal die Bequemlichkeit des Bettes testen. Bestanden. 

Am frühen Abend ging es dann zum Abendessen. Pizza und Nudeln.

Wieder vollgefuttert, landeten wir gleich zum 2. Test im Bett. Bequemlichkeit top.

Zur Freude aller, stand auch noch eine kleine Flasche Sekt für uns parat – vielen lieben Dank an das Team vom Hotel!

Die Nacht war ruhig, laut einiger Leuten, sollte das Hotel sehr hellhörig sein, empfanden wir nicht so. Gut, war nun auch keine Hauptsaison. Aber wir waren auch nicht die einzigsten Gäste in den Herbstferien.

Auf dem Zimmer gab es noch einen schicken Wasserkocher mit Tee und Kaffee. Im Aufenthaltsraum dasselbe. Inklusive einer großen Bibliothek.

Sauna und Whirlpool sahen auch recht nett aus, gucken musste ich natürlich.

Nach einer Nacht, gibt es den Morgen danach. 

Der war trotz 3 kleiner Flaschen Sekt, ganz gut und wir ausgeschlafen. Ja, so ohne Zwerg, Mottenhund und dem Wölfchen war es schon nett, aber mehr als einen Tag möchte ich die Bande auch nicht missen. Ach, das Mutterherzchen.

Frühstücksbuffett ( inkl ) war der Hammer, nicht nur, weil wir die ersten waren, es gab alles, was das Herz, äh der Magen vermochte. Käse, in verschiedenen Formen, Wurst, Marmelade, Eier, Würstchen. Bacon, Salate und und und ….Müsli, Obst und Gemüse….es war klasse! Zumal wir echt die ersten waren, kein Gedrängel und kein Geschubse. Und das kurz mach 8! Kaffee satt, Saft zum Nehmen. Andere Kaffeesorten und Getränke gab es mit Aufpreis.

Der Frühstücksraum war der Hit! Dunkle Vertäfelung und so wie das Hotel aus dem Jahre 1888. WOW. Genau unser Stil!

Mal wieder vollgefuttert, landeten wir das letzte mal zum 3. Test auf dem Bett. Bis um 12 Uhr mussten wir das Zimmer leider wieder verlassen.

Kurz zum Hotel

Das 1888 von dem Architekten Hans Grisebach entworfene Hotel Villa Gropius war bis in die zweite Hälfte der 30er Jahre letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Wahllaender/Gropius. Ihr berühmtestes Mitglied ist Walter Gropius, Architekt und Gründer des Staatlichen Bauhauses Weimar. Walter Gropius nutzte die Villa Gropius als Sommerhaus.Auguste Wahllaender, Großtante von Walter Gropius und damalige Hausherrin, weihte es 1888 ein. Bis September 1932, zwei Jahre vor Gropius‘ Übersiedlung nach London, reiht sich Eintrag an Eintrag. ( Quelle: http://www.Villa-Gropius.de)

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Das Hotel hat 4 Sterne , 60 schöne Zimmer und liegt direkt an der Lübecker Bucht.

Einchecken 15 Uhr , auschecken 12 Uhr

Von der Strasse aus, sieht man das alte Hauptgebäude, dahinter ist ein Neubau mit sehr schönen Zimmern und dem Wellnessbereich. Das Frühstück ( Restaurant )gibt es vorne in dem Hauptgebäude.

Die Zimmer waren ordentlich und sauber, das Personal sehr sehr freundlich und zuvorkommend. Hinter dem Hotel gibt es noch einen Privatparkplatz direkt auf dem Hotelgelände ( 8Euro/Tag). Zum Strand führt ein kleiner Privatweg.

Tiere sind auch Herzlich Willkommen! ( wussten unsere aber nicht )

 

Fazit: Top, wir werden sicherlich wieder kommen Familie Fey!

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Viren und Zombies

…nun hat es uns auch erwischt!

Seit einigen Wochen beherrschen Magendarmviren unseren Kindergarten, zum Glück wusste ich davon erst kurz vor unserem Hochzeitstag davon.

Was war das für ein Schock, als ich davon hörte! Zimmer gebucht, Kind und Hunde wohlversorgt unterbekommen und dann sowas-Schock!!! Zum Glück, ja, das Glück war mal auf unserer Seite, bekamen wir es nicht!

Vor einigen Tagen sah ich am Zwergenohrläppchen eine rötliche Schwellung. Oh, nein! Das sah bös nach einer Lyme-Borreliose aus- das hat mir noch gefehlt! Also, ab zum Kinderarzt.

Wir haben einen ganz guten Kinderarzt, wenn der nicht immer komische angehende Ärzte bei sich aufnimmt. Nein, ich habe nichts gegen ‚Azubis‘, aber…..

So kam dann der liebe gute werdende Onkel Doktor zu uns und schaute sich das Zwergenohrläppchen an. Ahja, ist etwas geschwollen, etwas rot…hm…ja….hm….tut es weh? Ich gebe ihnen mal eine Salbe mit, die müssen sie morgens und abends auf das Ohr auftragen. Dann sollte es weggehen.

Ok, und was ist das?

Ja, das kann mal vorkommen! Ist wohl eine leichte Entzündung.

Ich als ehemalige Arzthelferin halte in solchen Momenten nie meinen Mund! So klärte ich den angehenden netten Onkel Doktor auf. Ja, da ist aber keine Stichstelle zu sehen! und im Lehrbuch sieht so etwas auch ganz anders aus!!!! Nächste Woche wäre der (Chef)Arzt auch wieder im Hause, falls es bis dahin noch nicht weg sein sollte…..

Kurz und knapp: es ist eine Borreliose!

Dienstag war ich sofort wieder bei dem (Chef)Arzt auf der Matte. Der Kollege hätte ja schon mit ihm über SEINEN Verdacht gesprochen!!! Hahaha, über SEINEN Verdacht!

So nehmen wie jetzt schön brav 14 Tage den ANTIZECKENSaft ein und hoffen, das es hilft!

Nachts ging es dann los, die KIGA-Viren haben uns Heim gesucht! Im hohen Bogen flogen sie durch das Kinderzimmer nacht um 2 Uhr. Volltreffer, so ging es dann im Stundentakt. Mittags war er durch und ich erlitt Übelkeit und ein komisches Gefühl im ganzen Körper.

Genau 72 Stunden später durfte ich dann mit den Viren weiter machen.

Der Zwergenpapa kam eilend nach Hause und kümmerte sich um die Hunde und den mittlerweile fitten Zwerg. Gegen Mittag war er dann auch dran, nachdem er sich noch schnell einen halben Döner gönnte.

So, lagen/liegen wir hier nun komatiös rum. Haben die Schlappigkeit und Schmerzen am ganzen Körper, die Lösung in flüssiger Form ist zum Glück nach ein paar Malen vorbei, aber so ein Sch….. hatte ich noch nie!!!!

Heute morgen übernahm ich den Einkauf, den sonst der Teeniezwerg machen musste und fühlte mich wie ein Zombie in den besten Jahren. So lahmarschig ging es durch die Gänge, noch langsamer der Hundegang…..eine Omagang überholte mich ohne Schnauben.

Ich fall jetzt mal zurück aufs Sofaaaaaaa

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Herbst 🍂

Ja, es ist wieder soweit. Die Blätter wirbeln wie verrückt durch die Gegend, mir meistens während der Fahrt auf die Scheibe! Ja, nicht ein kleines, wenn dann so ein ganzer gefühlter Laubsack voll!

Eigentlich finde ich es ganz hübsch, wie ein farbenfrohes Gemälde ohne Durchblick!

Schade, denn den Durchblick hab ich gerne, besonders beim Autofahren.

Herbst erkenne ich auch an den Hunden, bzw am Haus. In dieser Zeit ist es täglich matschig, als wenn eine ganze Armee durchgelaufen wäre- alle komplett mit Matscheschuhen. Bei uns in Form von Pfoten und kleinen Gummistiefeln.

Mein Freund, der Feudel hat dann seinen Urlaub in die Ecke zustellen und er muss dann wieder jeden Tag parat stehen. Er macht das gut, mein treuer alter Freund.

Gut, der Herbst ist ja nicht immer böse, er hat ja auch herrliche matschfreie Tage- ab und an.

Ich mag ihn gerne, ich liebe die Farben, den morgendlichen Nebel über die Felder, den Regen und den Sturm

Vielleicht bekommen wir ja noch den goldenen Oktober, etwas Zeit ist ja noch da🙈

Euch noch tolle Tage❤️

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Verliebt, Entscheidung und loslassen Teil II

…. wie spannend. Da war nun der kleine Mann in seinem neuen Zuhause.

Namenssuche….. nach vielen netten, süßen, lustigen, unaussprechbaren Namen, entschieden wir uns für : Fiete vonner Küste

Fiete durfte erst einmal im Schlafzimmer wohnen, isoliert von den beiden Fellnasen, die noch nicht allzu viel mitbekommen hatten. Natürlich wunderten sie sich sicherlich, warum wir alle im Schlafzimmer waren. Stundenlang, abwechselnd.

Der Wolf roch den Braten recht schnell.

Stundenlang lag der Wolf nun vor der Tür, aufgeregt, zitternd.

Nach ein paar Tagen probten wir dann endlich mit den Hunden. Getrennt. Der Mottenhund, zwar leicht skeptisch, ertrug den neuen Mitbewohner recht schnell. Fand es bestimmt ziemlich komisch, aber es war ok für sie. So spazierten beide nebeneinander durchs Haus.

Und nun kam der Wolf. Erst gesichert nur in Sicht. Hm. Gut, sieht besser aus.

Täglich probten wir es mit den Beiden. Der Wolf sah aber in dem kleinen Fiete kein neues Familienmitglied, er sah nur etwas Fressbares.

Fiete dagegen, guckte interessiert, fauchte nicht, sondern guckte das Wölfchen nur „nett“ an.

Wir probierten und übten und machten, aber sobald der Kleine in der Nähe war, schnappte das Wölfchen nur nach ihm.

So ein doofer Wolf😪

Es vergingen die Tage und es wurde nicht besser, eher schlimmer. Der Wolf lag nur vor der Tür, jaulte und heulte, wenn wir bei Fiete waren ( abwechselnd) und hatte tagelang Durchfall.

Ich bin kein Freund von stressgeplagten Tieren, aber auch kein Freund von Aufgeben.

Einen Plan hatte ich aber auch nicht. So wurde weiter geübt, mit Liebe, Ausdauer, Leckerchen und und und…..

Am 10. Tag entschied ich mich alleine für einen guten Schritt zugunsten des Katerchens. Er durfte zu einer lieben Frau ziehen, dort wartete schon eine Katze, die gerade erst ihren Kumpelkater verloren hatte.

Es ging so schnell, ein Anruf und 1 Stunde später stand sie bei uns im Haus.

Mir tat alles weh.

Aber ich musste so entscheiden, mir würde es einfach zu gefährlich.

Was ist wenn der Zwerg einfach zu Fiete geht und vergisst die Tür richtig zu zumachen? Was wenn er nicht schnell genug reinkommt und der Fiete durch die Tür direkt ins Maul von Wolf läuft?

Auch wollte ich den kleinen nicht wochenlang alleine im Schlafzimmer lassen. Der mautze schon nach 2 Tagen, wenn wir mal wieder aus dem Schlafzimmer gingen…..

Es war absolut keine einfache Entscheidung, aber die allerbeste für den kleinen Fiete vonner Küste🥰

Fiete mit seiner Luna

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Verliebt, Entscheidung und loslassen

Kennt ihr das? Ihr wollt etwas haben und dann klappt das nicht?

Der große Teeniezwerg hing mir schon oft mit ihrem größten ( einer von ganz vielen) Wunsch an der Seite, irgendwann fing der Zwerg auch damit an, nachdem er die Bücher von dem alten schwedischen Mann mit der lustigen Katze kennengelernt hat.

Eines Tage, warum auch immer, vernahm ich auch diesen Wunsch nach einem flauschigen kleinem Kätzchen🥰. Ganz unerfahren war ich nicht, hatte vor Jahren selbst schon 2 Raubkatzen ein Zuhause gegeben.

Heimlich guckte ich im Internet nach kleinen Katzenkindern. Wow, waren die süß. Schnell entschied ich mich für keine normale Hauskatze, sie sollte schon etwas längeres Fell haben.

Meinem Mann konnte ich diesen Plan mal wieder nicht lange vorenthalten, schließlich musste er ja auch damit einverstanden sein. Erst war es so ein, man könnte ja…. bis zum “ ich will so gerne“ !

Als Zooexpertin in unserem Haushalt durfte ich nun selbst entscheiden. Toll! Bin ja immer so entscheidungsfreudig.

Ich guckte jetzt etwas offizieller nach Kitten. Würde auch recht schnell fündig- wollte natürlich dann auch sofort eine und nicht erst in zig Wochen.

So fuhren wir zur ersten Katze hin. Genauer gesagt zu ganzen 11 Kitten aus 3 Würfen. Fand ich schon komisch, aber gucken kostet ja nichts.

Auf der Fahrt dorthin schwor ich mir, wenn das ausgewählte Kätzchen nur einen Hauch von Schnupfen ect hat, bleibt sie dort!

Als wir ankamen, würden wir nett empfangen und durften draußen im Garten Platz nehmen. Ok, rein dürfen wir nicht? Hm.

Der Herr wollte uns die geeigneten Katzen nacheinander vorstellen. Ok, die geeigneten hieß, weiblich und mitgabebereit.

Nach der 3. Katze war ich etwas genervt, entweder männlich oder zu jung! Und das mit einem 5jährigem, der jede Katze einfach nur toll fand!

Die 5. Katze gefiel uns allen. Getigert, flauschig und Leckaugen und ja, grünen Ausfluss aus der Nase! Menno. Mein Schwur im Auto war weg! Futsch! Haben.süss!

Ich nahm die Katze und ging mit ihr zum Auto und wollte dem Wolf das neue Mitglied zeigen. Ja, grosser Fehler für die Zusammenführung, aber da hat ja auch jeder seine eigene Meinung zu.

Für mich war dieser Gang gut! Denn wir nahmen das arme kranke Kitten nicht mit, nachdem sie 5 Minuten ihre Zähnchen in meinem Finger tackerte.

Nein, ich hatte nun keine Angst um mich, ich sah plötzlich Szene in unserem Haus. Katze hinter den Hunden her, zerkratzte Augen, Nase. Und so weiter. Nein, das kann ich nicht machen!!!! … und die kleine hat sicherlich zu 90Prozent Katzenschnupfen.

Ok, ich stieg ohne Katze zu meiner Familie ins Auto! Kurze dumme Blicke- dann ging es heimwärts.

Natürlich war das Kapitel „Katze“ noch nicht abgeschlossen. Ich holte mir noch Infos zu Zusammenführung zwischen Katze und Wolfhund. Fragte sämtliche Leute, die diese Kombi zuhause haben und immer mehr, war mir klar, das es hart werden kann, aber auch super klappen kann.

So hatten wir dann am Samstag vor einigen Wochen einen Termin bei einer Maine Coone Waldkatzenmix Katze einen Termin…. ach wie spannend. Süße 12 Wochen alt, geimpft und gechipt.

So richtig sprang bei mir der Funke noch nicht über, irgendwas fehlte noch…. Freitag Abend habe ich bei dieser Katze abgesagt, sie war es nicht. So mein Gefühl.

Irgendwie sollte es noch nicht sein, mir fehlten noch einige Prozent zu den 💯 % , die ist es!

Die Tage vergingen. Ab und an schaute ich nach weiteren Kitten, aber so echt funkte es nicht! ( gut, über einen lieblosen Zext und 2 Bildern kann ja auch nichts funken )

Und dann, nach 3 Tagen Abstinenz “ funkte “ es ! Die war es! Nein, er war es!

Kleine süße 7 Wochen und 6 Tage jung…. er war es- ich wusste es!!!! Nach Stunden schreiben mit der “ Züchterin“ war es klar, der junge Mann zieht bei uns ein.

Ja, sehr jung, aber die Mutter hatte ihre Kitten mit 4 Wochen abgestoßen und wurde nun auch aggressiv gegenüber der Kleinen…. und ganz ehrlich, mir kam es ganz recht, das sie noch so jung war, so ist es einfacher mit der Zusammenführung der Tiere bei uns im Haus.

So fuhren der Zwerg und der Papa los….

Dieses Bild erreichte mich eine Stunde später❤️

……….

Teil 2 folgt

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Jungsbande und Co

Achherjee , Jungs und Banden.

Unser Zwerg ist in so einer Bande. 6 halbstarke Rabauken im vorvorpubertären zarten Alter von 5. In dem Alter, wo man noch lange kein Mann ist, aber in dem man so langsam seine Stärken zeigen muss!

Natürlich nur in der Bande. Alleine ist man ja noch der kleine süße Fratz von nebenan.

Zuhause darf man ja noch seinen Schnuller ( wir sind durch mit dem Nulli) angucken und Zeichentrickfilmchen schauen, bei Mami oder Papi im Arm liegen und knuddeln. Sogar mit Mädchen darf dann noch gespielt werden. Auch Tränen dürfen kullern.

Aber wenn dann die Bande um die Ecke kommt und die steht morgens im Kindergarten schon parat- da ist von dem Knuddelzwerg nichts mehr zu sehen. Nicht mal einen Kuss zum Abschied gibt es. Die Mütter werden cool und lässig rausgeschoben. Umdrehen und winken? Natürlich auch nicht. Wie peinlich!

Zum Glück gibt es noch Momente, wo niemand aus der Bande zu sehen ist und dann gibt es einen dicken Kuss, eine feste Umarmung und ein heissgeliebter Blick vom Zwerg zum Abschied-aber nur dann!

Es gibt auch eine Mädchenbande. Die ist aber zu der Jungsbande harmlos- Mädchen halt. Ok, ab und an treffen sich beide Banden auch und es gibt kleine Rangeleien, aber eher sachter.

Die Jungsbande musste schon einige Male auseinander genommen werden und aufgeteilt in verschiedene Räume, getrennt beim Essen und so weiter…

Einmal durften sie auch weiter „kämpfen“ , ohne das ein Erzieher dazwischen gegangen ist. Da standen nun 6 Halbstarke und “ kloppten“ sich. 6 Jungs, die ihre Lippen aufeinander pressen, um ja nicht vor den anderen zu heulen. Alle unter Aufsicht einer Erzieherin, die darauf achtete, das es nicht all zu schlimm wird. Danach haben sie sich unterhalten und fast eingesehen, das es doch ziemlich arg war.

So, sind nun Jungs mal. Raufen und cool sein.

Vor ein paar Tagen wurden einige Mütter beim Abholen zur Seite genommen- ja, auch ich🙈

Der Zwerg hat mit seinem Kumpel an die Scheibe gespukt! Oh!

Danach mussten sie die Scheibe reinigen und ihre Spieleecke in ihrem Geheimeckchen aufräumen und sie dürfen vorerst nur noch unter Aufsicht raus!

Die großen dürfen sonst alleine raus- das ist nun erst mal vorbei!

Nachdem sie die Ecke mal so richtig aufgeräumt haben ( sämtliche Schaufeln ect flogen im hohen Bogen über den Zaun) ging’s weiter….. in der Reihe haben dann 6 Jungs in einen Topf gepinkelt!

Jo, und mein Zwerg dabei!

Um ehrlich zu sein, musste ich etwas schmunzeln.

Spucken mag ich nicht, das muss nicht sein. Aber die andere Aktion fand ich schon etwas Bandenmässig, fast so wie Blutsbrüderschaft- NEIN, getrunken wurde nichts!!! Hoffe ich🙈

Zu Hause bzw im Auto hab ich dann mit dem Zwerg ein ernstes Wörtchen geredet, man muss ja schon etwas elterlich rüber kommen!

Er hat es verstanden! Er macht so was nie nie wieder! Indianderehrenwort!

Jo…. bis zum nächsten Mal👍🏽

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….das letzte Tattoo

Vor ein paar Tagen stand unsere Nachbarin abends vor der Tür. Schreck schoss mir durch die Glieder…..

Vorgeschichte: letztes Jahr bekamen wir endlich unsere neuen Nachbarn- juhee, eine Familie mit 3 Kindern, einer von ihnen ging sogar in den gleichen Jahrgang wie unser Teeniezwerg. Keine lauten Kleinkinder mehr, keine wilden Haustiere! Die perfekten Nachbarn also. Endlich.

Ja, das sind sie! Lieb und nett und nicht aufdringlich wie unsere alten Nachbarn- schön.

Aber alles Positive hat oft auch etwas negatives im Schlepptau!

Der Vater, gerade in den 50igern hat Hirntumore. Ja, 3 blöde Dinger im Kopf, die dort nicht hingehören, unheilbare blöde Dinger!

In den letzten Monaten haben wir fast täglich den Abbau eines Menschen beobachten dürfen, es gab auch Tage, an denen er , zumindest am Anfang, uns seine Pläne für die kommenden Jahre erzählte. Wahnsinn was man in solchen Situationen noch positiv denken kann! Ich fand es toll und wir bestärkten ihn in all seinen Wünschen und Träumen!

Wunder gibt es immer wieder….

…. leider nicht nebenan bei unserem lieben Nachbarn!

Es kam der Tag, an dem er nicht mehr alleine aufstehen konnte, an dem er sehr schwach war. Er lag so Tage auf dem Sofa, mehr liegend, als sitzend. Schwach von dem blöden Ding in seinem Kopf, der leider auch noch gewachsen war. Blödes Ding!

Seine Frau rief den Krankenwagen, weil sie ihn nicht mehr alleine ins Auto bekam….

…. ja und seitdem ist er dort. Er kommt nicht mehr zurück.

So stand seine Frau vor mir und lächelte leicht verlegen.

Ihr Mann hat noch einen Wunsch ( ich habe des Öfteren mit ihm darüber gesprochen) und den möchte sie mit unserer Hilfe ihm erfüllen.

Peng! Boom! Gewitter in unseren Köpfen!

Der erste Gedanke: klar, wir machen es!

Dann kamen andere Gedanken.

Was ist, wenn …. das Tattoo sich entzündet, wenn er beim Stechen einen Kollaps bekommt, wenn das Krankenhaus uns verklagt, wenn er sich Krankenhauskeime einfängt, wenn …..Stop!!!!

Zwischen unseren Gedankengängen, kreierte ich mit seiner Frau einen Totenkopf, der in weniger von einer Stunde auf seinem Arm ist. Ja, eigentlich wollte er den ganzen Oberarm schön bunt und voll haben…. eigentlich!

Ich erzählte seiner Frau von unseren Gedanken und auch Ängsten.

„Manu, er stirbt “

Woow!

Ok, wir setzten ein Schrieb auf, welches uns von allem ausschließt, uns die Gewissheit gibt, das wir aus dem Schneider sind. Falls etwas passiert. Falls etwas passiert, werden wir nur ein mulmiges Gefühl in uns haben.

So war dann gestern der große Tag.

Tapfer hat er alles über sich ergehen lassen🍀

Unser Nachbar ist jetzt Rocker🤟