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Weihnachtsmarkt mit Wolf

Eigentlich finden wir,das Hunde nichts auf solchen Veranstaltungen zu suchen haben. Überall riecht es Übels lecker, in jeder Ecke liegt Essbares rum, Leckereien sind teilweise in Nasenhöhe (von Kinderhand gehalten) und irgendwie wird überall gedrängelt,laute Menschen und Musik und es wird auf die Pfoten getreten. Nix für Tiere. Auf der anderen Seite soll der Wolf so etwas aber auch kennenlernen. Sozialisierung auch zur Weihnachtszeit. Gesagt getan. Uns findet man jedes Jahr auf dem Eckernförder Weihnachtsmarkt. Der ist klein,übersichtlich und total schön. Und die Bratwurst ist lecker. Genau wie die Mutzen und abschließend die Banane in gestreifter Schokolade. Hmmmm. Letztes Wochenende war dann der 1. Versuchstag.  Alle Mann ins Auto. Nach dem Strandbesuch,ist klar oder,ging es gleich zur Wurstbude. Papa und der Zwerg standen etwas abseits der Menge und warteten gemeinsam mit dem Wolf auf die Wurst,äh Mama mit der Wurst. Nein. Der Wolf wartete nur auf die Wurst. Er sprang hoch,hüpfte förmlich auf die Wurst zu. Stellt euch ein Magnet vor. Ein großes.  In etwa muss es so ausgesehen haben. Eisen und Magnet. Wolf und Wurst. Mit viel Kraft und Leine konnte mein Mann die Wurst retten. Der Zwerg und ich schlangen die Wurst dann schnell gemütlich runter, mein Mann musste mit dem lieben Hund um die Ecke gehen. Dann war Wechsel. Mit vielen leckeren Leckerchen lockte ich den Wolf von den Männern weg,damit mein Mann endlich seine kalte Wurst essen konnte. Weiter ging es dann zu den Mutzen. Diesmal waren wir vorbereitet. Die Hände voll mit Leckerchen,einen sabbernen Wolf dran,fütterten wir uns abwechselnd mit dem Puderzucker bestreuten Fettgebäck. Zwischendurch rettete mein Mann etliche Würste,Zuckerwatten und andere essbare Sachen,die fröhliche Weihnachtsmarktbesucher in den Händen hielten. Ganz ehrlich,auf gemütlich am Stand stehen mit einem heißen Punsch in der Hand (er)sparten wir uns. Die Banane im Schokoladenmantel aßen wir heimlich im Gehen. Zugenommen haben wir bei diesem Besuch nicht. Dazu stand unser Körper auf Verbrennung ohne Ende. Einen Tag später ging es dann zu einem kleinen kirchlichen Weihnachtsmarkt. Wieder Bratwurst. Kreisch. Ein Blick. Ein Schnapp. Wurst weg. Toll. Jedenfalls haben die Leute sich amüsiert. Das ist ja auch schön. Heute dann der dritte Versuch. Eisig kalt mit Sonne. Also wieder nach Eckernförde. Gleiches Spiel. Strand. Bratwurst. Halt. Riesenschlange bei der Wurst. Verlässt einer das Rudel,muss der Wolf heulen. Und das mitten auf dem Weihnachtsmarkt.  Also Warterei recht schnell abgebrochen.  Diesmal dann halt erst zu den Mutzen. Zum Glück gab es noch einen Wurststand.  Sogar mit Spanferkel im Brötchen. Muss ja nicht immer das Selbe sein. Dann gab es heute mal Spanferkel. Kennt der Wolf ja auch noch nicht. Kennt ihr das wenn man schlingt? 1. Schmeckt man das Gegessene gar nicht so richtig, 2. Bekommt man davon Schluckauf und 3. Wird einem übel vom Schlingen. Aber langsamer ging es nicht. Der Wolf zog und sprang wie doof. Spanferkel riecht aber auch verdammt lecker. So durften wir wieder einzeln essen. Wir romantisch. Bei den Mutzen ging es wieder,er wusste aber auch was es danach gab. Erdbeeren und Banane in Schoki.  Der Zwerg liebt Erdbeeren und noch mehr die mit Schokimantel.  Gegessen wurde der Erdbeerschokospieß in der Karre auf dem Rückweg zum Auto. Um es kurz zu machen: 2 ganze Erdbeeren bekam der Zwerg. 3 ganze der Wolf.

Es war sicherlich nicht der letzte Besuch auf dem Weihnachtsmarkt 2016. Schließlich muss der Wolf üben

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Segelyacht „A“ oder „White Pearl“

Die White Pearl, bzw jetztiger Name ist A, hatte heute in der Kieler Förde vor Strande ihr erstes Segelhissen. Das Schiff wurde ab 2012 gebaut, am Anfang in Geheimhaltung. Im September 2015 gab es die erste Testfahrt auf der Förde. Im April 2015 wurde das Schiff erstmals enthüllt. Ein Dreimaster ca 143m lang, somit das größte Segelschiff der Welt.Auftraggeber des Millionen-Projekts ist der russische Milliardär und Unternehmer Andrey Melnichenko. Der vor einigen Jahren schon mal ein 120m langes Schiffchen in Kiel bauen lassen hat. Ja, wers hat und braucht.

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Wie ein Geisterschiff im Nebel

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Noch unter deutscher Flagge

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Ich persönlich steh mehr auf die alten Segler, aber es ist schon spannend es aus der Nähe anzuschauen. Aber die 200 Millionen Euro hätte ich mit Sicherheit anders angelegt.

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Igel im Herbst

Heute morgen traf ich ihn wieder. Unseren kleinen Gartenfreund. Auf allen vieren robbte ich hinter ihm her, im zickzack, um nicht ausversehen, in die Häufchen unserer lieben Nachbarskatzen zu landen.

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Nase tief im Rasen, auf der Suche nach Fressbaren. Zum Glück findet er noch genug. Kleine Äpfel, Schnecken, Würmer und anderes Kleingetier. Ich hörte es sogar knacken, was er da wohl gerade hatte?

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Heute liess er sich sogar ablichten, er ist auch schon etwas größer geworden. Normalerweise sind Igel tagsüber nicht so aktiv, aber da sie sich jetzt kräftig fett futtern müssen, sieht man sie jetzt auch im Hellen. Bis zu 50 g können sie pro Woche zulegen. So sollte man die Igel auch erst mal lassen, und nicht wie viele denken, das man sie sich jetzt in einer Kiste in die Wohnung stellt. Damit tut man ihnen keinen Gefallen. Sieht man noch ein Jungtier im Winter, sprich im Schnee, das recht dünn ist, kann man es gerne „retten“. Aber vorher lieber den Garten Igelgerecht anlegen. Wir lassen immer genügend Gestrüpp und Laub liegen. So können sie sich dort ein Nest für den Winter bauen. Hundenassfutter, Rührei (ohneGewürz) und Igeltrockenfutter können den Igeln helfen, ihr Wintergewicht zuerreichen. Aber bitte keine Milch!

Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und Konflikte mit dem Menschen bietet eine Igel-Broschüre gegen Einsendung von vier Euro in Briefmarken an den NABU Bremen, Vahrer Feldweg 185, 28309 Bremen

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Guten Morgen

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Und Tschüß!
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Reiselust im Norden Teil10

Heute kurz entschlossen sind wir mal wieder ans Wasser gefahren. Es war herrlich stürmisch, die Sonne schien und die Wolken sahen mal wieder nach Knipsen aus.

Diesmal waren wir wieder auf unserer Ecke, in Dänisch Nienhof, eine Gemeinde in Schwedeneck ( Kreis Rendsburg Eckernförde). Wieder gelegen an der Bundesstraße 503, die Bäderstraße. Dort gehen viele Wege zum Wasser. Warm eingepackt ging es also los. Parkplatz gibt es direkt vor Ort. Da meine Einparkkünste so optimal sind, such ich mir immer etwas an der Straße raus. Müssen dann halt 2 Minuten länger laufen, sparen meistens aber die Parkgebühren, die zumindestens im Sommer fällig sind, teils sogar bis Ende Oktober. Es führt ein langer Waldweg direkt zum Strand. Vor dem Strand, eigentlich schon auf dem Strand ist ein Restaurant, das Strandhaus. Dort werden gerne Hochzeiten gefeiert, so wie heute auch.

Links und rechts bevor man zum Strand geht, gibt es einen Wanderweg direkt an der Steilküste entlang. Wer also mal auf dieser Ecke ist, sollte sich das Erlebnis nicht entgehen lassen.

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Das Strandhaus mit einer Hochzeit und Fotograf. Mir tat die Braut so leid, es war windig und recht frisch. Und sie musste mit ihrem Kleidchen die ganze Zeit einen Schritt nach vorne, 3 zurück, dann hier hin und dort hin. Ok, der Bräutigam musste auch mit.

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Wie ihr seht, ist es wieder ein sehr steiniger Strand. Aber zum Spazieren und einach den Wind um die Ohren wehen lassen, perfekt.

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Hier noch mal die Braut, diesmal mit Schal.

 

 

 

 

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Wald Teil3

Letzter Tag mit viel Sonne und vielen Wolken. Also sind wir nochmal in den Wald. Zum Glück haben wir noch einen 2. bei uns im „Dorf“, so sind wir heute mal dorthin. Im Grunde trennt nur die Hauptstraße die Wälder.

Heute waren der Teeniezwerg, der Zwerg und der Mottenhund mit bei der Partie, der Zwergenpapa musste noch mal mit seiner Harley eine Runde drehen.

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rechts vom Wald sind Felder

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Eine kleine Au.

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Zuerst ging es über gefühltes 10m hohes Gras, hoffe auf keinen Zeckenfund. Der Teeniezwerg hat auch immer die besten Idee. Der Zwerg stolperte ununterbrochen übers Gras und fand es recht amüsant. Dann über einen Graben, toll, mit Karre, Kind und Hund gings über Berg und Tal, dann hatte uns der Wald endlich wieder.

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Die Zwergenbande

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Nach 2 h leicht durchgefroren, ja wir haben Herbst, sind wir wieder zurück in die Zivilisation .

 

Euch allen einen schönen Abend!

 

 

 

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Apfel Kürbis Marmelade

Heute kommt mal zur Abwechslung ein Marmeldenrezept, passend zum Herbst.

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Zutaten

  •  750 g Äpfel ( ich habe Holsteiner Cox aus dem Garten genommen)
  • 250 Hokaido Kürbis
  • 2:1 Zucker 500g

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Kürbis genau das selbe. Alles in einen passenden Topf, etwas Wasser dazu und dann köcheln lassen. Zwischendurch natürlich immer mal wieder rühren. Sind die Äpfel und Kürbise weich, schön mit dem Pürierstab alles zerkleinern. Danach den Zucker einrühren, kurz aufkochen lassen ( ca. 3 Minuten) .

Wenn die Masse dann etwas zäh wird, sprich leicht angeeliert ist, alles in ausgespülte saubere Gläser abfüllen. Deckel mit Rum ausspülen. Deckel fest auf die Gläser drehen und dann auf den Kopf stellen. Ich mach das aus Sicherheitsgründen immer in der Spüle. Ihr wollt nicht wissen, wie die Küche aussieht, wenn sich die Deckel vorher mal öffnen sollten!

Entweder gleich auf ein leckeres Kürbisbrot schmieren und essen oder schön einlagern.

Guten Appetit!

 

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Kinder im WWW 1.2

Ich hatte ja mal vor einiger Zeit diesen Post gebloggt. Es ging um Photos von unseren Kindern im Internet.

Dazu habe ich heute etwas spannendes gefunden.

Schülerin verklagt ihre Eltern wegen Kinderfotos auf Facebook

 

Die Lage in Deutschland

Nach der deutschen Rechtslage haben Kleinkinder ebenso ein Recht auf den respektvollen Umgang ihrer Persönlichkeitsrechte wie Erwachsene. Eine Einwilligung zum Fotosposten brauchen die Eltern aber erst, wenn ihr Kind 14 Jahre alt ist und die sogenannte Einsichtsfähigkeit besitzt. Wenn Eltern dies missachten, können ihre Kinder sie vor dem Familiengericht wegen Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte anklagen.  Quelle: Zeitonline

 

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Sommerferien 2016

Heute ist der letzte Tag der Ferien in Schleswig-Holstein. Wo sind denn nur die Wochen abgeblieben? Mir kommt es dieses Jahr vor, als wenn die Ferien in Turbozeit an uns vorbei geschlittert sind. Rein vom Fühlen, bin ich erst bei Woche 3, wenn überhaupt. Aber wir haben tolle Sachen erlebt, hatte schöne Tage mit Sonne und blauem Himmel. Erholsame Tage ohne Sonne und dunklen Wolken. Blöde Tage mit Regen und schwarze Wolken. Ich glaub, so waren die meisten Tage, dunkel, grau in grau.

Der Teeniezwerg war die meiste Zeit in unserer alten Heimat, entweder bei ihrer Busenfreundin oder bei Oma und Opa. Ein paar Tage war sie mit Opa segeln in Dänemark und Umgebung. Die 4. und 5. Woche war sie mit ihren Großeltern in Bayern. Also viel gesehen haben wir sie diese Ferien nicht. War aber keine große Umstellung, da man die Teenies heut ja eh sehr wenig sieht. Morgens kurz nach dem Aufstehen, dann irgendwann nach der Schule und dann vielleicht kurz abends nochmal, wenn der Hunger sie nach unten in die Küche lockt, ansonsten klebt sie in ihrem Kämmerchen zwischen Apps, YouTube und Whatsapp rum. Es war, fast so, als wenn sie gar nicht weg war.

So hatten wir fast die ganzen Ferien nur den Zwerg, der einen Nachmittag mit seiner Privatnanny unterwegs war. Ein Tag in den Ferien nur für uns. Da waren wir natürlich am Wasser, mit spontaner Nacktbadeaktion zwischen zig großen Steinen und riesigen Algen, die so schön am Bauch kitzelten.

Wir waren in Dänemark , haben viele Strände an der Ostsee besucht.Waren, wenn die Sonne schien meistens im Wasser.

IMG_4978Ich habe viel auf unserer Wildwiese verbracht und habe den Zwerg beim Plantschen in seinem Minipool beobachtet.Einmal waren wir kurz in Kiel zum Shoppen. Das war der schlimmste Tag in den Ferien, ich hasse shoppen, ich hasse volle Läden, ich hasse die Menschenmenge in den Läden und dieses Hin-und Hergedrängle. 2-3 Tshirts geschnappt und ab nach Hause. Puh. Zum Glück brauchte ich keine Schuhe, das geht gar nicht. Bis ich mich entschieden habe, schlimmer ist, überhaupt welche zu finden, die mir so einigermaßen gefallen. Ich habe keine hohen Ansprüche, müssen auch keine SchikkimikkiSchuhe sein, aber sie müssen mir gefallen – und das ist das Problem- mir gefallen kaum Schuhe. Es gab auch Tage, da hingen wir zu Hause ab, draussen sah es nach Mitte November aus, graue Wolken, grauer Himmel, graue Stimmung. Harry Potter und Ice Age kennt der Zwerg nun auch mit nicht mal 3 Jahren. Das Wetter war schuld. Dann gabs diese Tage, da musste man drinnen bleiben, weil der Boden im Garten nicht begehbar war. Der war heiß und die Luft war noch heißer. Da habe ich die Wolken echt vermisst. Ich finde von 14 Grad auf 28 Grad, an einem Tag versteht sich, sollte für nächstes Jahr verboten werden! Das bringt keinen Spaß. Das sollte sich der Sommer schon mal für 2017 sich hinter die Ohren schreiben-Jawoll! An heißen Tagen gab s meistens Schnellgekochtes, also entweder Hähnchen oder Döner vom Imbiss, oder selbstgemacht Grütze. Der Zwerg bekam Kartoffeln mit Gemüse, mehr war nicht drin. Gegrillt wurde natürlich auch. An Regentagen gabs dann Küchenschicht für mich, Herbstgerichte und viel Gemüse. Mir fehlte an manchen Tagen schon ein Kürbis. Aber da muss ich wohl noch kurz warten, ist ja bald wieder die Zeit.

Wir hatten uns extra ein neues Zelt zugelegt, nachdem das alte ( was wir kurz vor den Ferien) uns nicht gefiel. Schön in Richtung Skagen, Zeltplatz ect. war schon alles ausgesucht. Wann fahren wir? Ja….mal Wetter.de und Co. befragen! Vielleicht nächste Woche. Wann fahren wir?  Hm….soll noch Regen geben, aber die Woche darauf, da scheint drei Tage non-stop die Sonne.   Es wurde nichts draus. Aber nächsten Sommer, da wird das Zelt mal aufgebaut. Also, wir brauchen keine 30 Grad, aber zu mindestens keinen Regen. Mit Hund und Kegel wochenlang mit nassen Klamotten, da hab nicht mal ich Lust zu. Alles klamm und muffelig, nachts frieren die Füße ab und morgens knacken die Knochen. Ne, wir zelten nächsten Sommer, also, der Sommer der dann bald kommt.

Einmal waren wir an der Nordsee zum Matschelaufen. Herrlich, diesmal hatten wir keinen Schlamm im Gesicht, sondern nur an den Beinen, teils bis zu den Knien hoch, der Zwerg locker bis zur Hüfte.Weg war er….flutsch.

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Das war in Westen in Nordstrand, in der Nähe von Husum. Davon werde ich aber noch gesondert berichten. So verliefen die Tage schnell, aber wir haben viel erlebt. Sogar den Garten haben wir einen Tag etwas schick gemacht. Aber nur etwas. An manchen Tagen konnten wir uns nicht aufraffen, aber faule Tage muss es auch mal geben. Da sind der Zwerg und ich nur zur Kumpelfreundin in der Nachbarschaft rüber zum Spielen und die Muttis haben einen Kaffee getrunken, so hatte der Papa mal Ruhe von uns.

Zum Glück wurden wir auch vor Krankheiten in der Ferien verschont, rund um uns herum hörte man viel Husten, Schniefen und Keuchen, sogar Ringelröteln gab es. Da warte ich noch drauf, weil wir gerade in der Ansteckungsphase mit dem Kind zusammen waren. Bock hab ich nicht drauf und der Zwerg wohl auch nicht. Meine Hüfte machte 2 Wochen etwas Ärger, aber mit der richtigen Dosis Schmerztabletten konnte ich die Tage einigermassen gut überleben und mich bewegen.

Verloren haben wir in den Ferien: 1 Zippo, 1 Tunnel ( Ohrring) und einen Badeschuh. Den Tunnel hat mein Mann nach Wochen unter meinem Nachttisch gefunden, haben da ja nur ungefähr Hundertmal nachgeguckt. Das Feuerzeug ist bis heute verschwunden, da freut sich nun jemand anderes drüber. Habe meinem Mann aber mit viel Glück, nochmal genau das Selbe ergattern können. Ja und der Badeschuh…verloren in Aschau, 4x nachgeguckt, im Sand, in den Dünen, in den Büschen und Gräben-nix. Letzte Woche war Aschau mal wieder dran und siehe da, plötzlich hing der Latschen am Geländer der kleinen Brücke, die wir von oben und unten abgesucht haben. Natürlich, nachdem ich meinem Mann neue gekauft habe.Der Zwerg hat viele neue Wörter gelernt, ist frecher denn je und läuft immer noch überwiegend auf Zehenspitzen. Er saß ein paar mal auf seinem Topf und hat seine Minigeschäfte erledigt.Und auf einmal kamen die Angstphasen. Regen-aua. Gewitter-aua. Heia-aua. Alles war plötzlich schlimm und macht aua. Ein Regentropfen und er sitzt freiwillig in seiner Kutsche mit dem Verdeck oben. Regnete es zur Schlafenszeit….Mammmmaaaaaaa Papppppppaaaaaa Mammmmmpaaaaaaa. AUUAAAAAA. Ob im Auto oder unterwegs…..Auuuuaaaaaaa. Sogar der Strandbesuch war AUAAAA! Zum Glück geht das wieder, jetzt ist er wieder bis zum Anschlag im Wasser.Oh nein, ein Krebs! Mammmmmammmmaaaaa Pappppappappappaaaaaa Mammmpaaaaa!Auuuaaaaa Arrrrrm. Ohm.Und das als Badenixe. naja, Phasen gehen ja wieder. Die Nächte waren in den letzten Tagen auch nicht erholsam, lag mehr beim Zwerg als neben meinem Mann. Was er geträumt hat, weiss ich nicht, aber ich wette von REGEN!

Ich hatte dann die Idee, ihm einen CDPlayer ins zimmer zu stellen, er durfte sich 2 Cds aussuchen. Masha und der Bär und die andere war eine vom Sandmann. Ok, die erste Runde war ok, ich schlaf meistens schon nach der 33 Rille der CD ein. Unser Zwerg nicht. Mammmmaaaaa Bääärrrrrr.  Annnn.MAMMMMMAAAA? Mit viel Überredenskunst konnten der Zwerg und ich mich dann auch Sandmann einigen. Pustekuchen. Mammmmmmaaaaaa. Ausss. Bäääär ANNNNNN! So geht es nun jeden Abend.Vorletzte Nacht bin ich mal neben meinem Mann aufgewacht.

In der Ferien hatte ich dann auch mal Zeit, alleine mit dem Mottenhund Gassi zu gehen. Fand sie, glaub ich, ganz gut. Mal ohne den Zwerg in Ruhe mit Ball auf der Wiese zu liegen und auf dem Ball rumzukauen. Keiner flitze hinter ihr her und wollte sie zwicken. Ja, lieber Mottenhund…unsere einsamen Stunden sind fast vorbei.

Zeit um meine Fußnägel neu zu lackieren hatte ich nicht gefunden. Auch ok, so spar ich mir jetzt den Nagellackentferner.  Also viel geschafft habe ich in den Ferien nicht viel. Ein paar Kunden abgearbeitet, ein paar mal gesaugt, Wäsche gewaschen, den Pizzaservice genervt, ein wenig Haushalt, aber immer nur das Wichtigste, mich ein wenig mit Ebay-kleinanzeigen rumgeärgert, Arzttermine für die Herbstferien gemacht, geblogt, Photos geknipst, Freundebesuchen, habe ich auch nur einmal geschafft. Vieles ist einfach liegen geblieben-was kann ich auch dafür das die Ferien diesmal so kurz waren?

Wir hatten aber trotz des Zeitdrucks eine tolle Ferienzeit. Freue mich aber schon auf die Schulzeit, endlich mal wieder geregelte Zeiten, endlich mal wieder richtig kochen, endlich mal wieder zum Turnen, endlich mal wieder den Haushalt schmeißen ( äh, die Tastatur hat sich selbstständig gemacht) endlich auf die Herbstferien warten.