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Igel im Herbst

Heute morgen traf ich ihn wieder. Unseren kleinen Gartenfreund. Auf allen vieren robbte ich hinter ihm her, im zickzack, um nicht ausversehen, in die Häufchen unserer lieben Nachbarskatzen zu landen.

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Nase tief im Rasen, auf der Suche nach Fressbaren. Zum Glück findet er noch genug. Kleine Äpfel, Schnecken, Würmer und anderes Kleingetier. Ich hörte es sogar knacken, was er da wohl gerade hatte?

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Heute liess er sich sogar ablichten, er ist auch schon etwas größer geworden. Normalerweise sind Igel tagsüber nicht so aktiv, aber da sie sich jetzt kräftig fett futtern müssen, sieht man sie jetzt auch im Hellen. Bis zu 50 g können sie pro Woche zulegen. So sollte man die Igel auch erst mal lassen, und nicht wie viele denken, das man sie sich jetzt in einer Kiste in die Wohnung stellt. Damit tut man ihnen keinen Gefallen. Sieht man noch ein Jungtier im Winter, sprich im Schnee, das recht dünn ist, kann man es gerne „retten“. Aber vorher lieber den Garten Igelgerecht anlegen. Wir lassen immer genügend Gestrüpp und Laub liegen. So können sie sich dort ein Nest für den Winter bauen. Hundenassfutter, Rührei (ohneGewürz) und Igeltrockenfutter können den Igeln helfen, ihr Wintergewicht zuerreichen. Aber bitte keine Milch!

Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und Konflikte mit dem Menschen bietet eine Igel-Broschüre gegen Einsendung von vier Euro in Briefmarken an den NABU Bremen, Vahrer Feldweg 185, 28309 Bremen

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Guten Morgen

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Und Tschüß!
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