Veröffentlicht in Allgemein, Segeln, Tiere, Tierleben, Toleranz, Tour, Urlaub, Wolf

Tenthingstodo

oder anders: ten things to do ……

ich fand die Idee aus einem anderen Blog interessant, hier auch vielleicht aufgenommen zu werden. Es sieht so aus, dass ja wohl ein jeder in seinem Leben Wünsche, Träume oder Sachen hat, die er/sie noch erledigen möchte, bevor die letzte Klappe fällt. (Mir geht es auf jeden Fall so). Und, da auch ich immer schon mal daran gedacht hatte, es nieder zu schreiben, was man unbedingt im Leben noch sehen oder machen will, fange ich hier mit meinen Top 10 gleich einmal an. Vielleicht schliesst Ihr Euch an und setzt in die Kategorie/Schlagwörter dann ‚tenthingstodo‘, sodass man auch, nach längerer Zeit, noch Freunde von Freunden dahingehend googeln kann. Abschliessend möge man vielleicht 3 bis 5 Freunde nominieren, von denen man ebenfalls die Tenthingstodo wissen möchte.

Auch wenn ich vom Chaosvater keine Nominierung bekommen habe, werde ich mal mit machen. Finde die Idee auch gut und sie regt mich an, meine Gedanken/Ideen festzuhalten….

  1.  Traummann zu finden und mit ihm Punkt 3. zuregeln
  2. Weltreise, zumindestens Neuseeland und Australien unsicher zumachen
  3. eine Familie gründen
  4. auf einem 2 oder 3 -Master zu segeln und zu leben
  5. einen Zoo zuhaben, auf alle Fälle Hunde als beste Freunde im eigenen Rudel zu haben
  6. Die Walhöhle in Patagonien zu besichtigen und eine Nacht dort verbringen
  7. mit echten Wölfen spielen
  8. in Draculas Schloss nachts umherwandeln
  9. die Wälder von Canada beleben und dort ohne viel Schnickschnack alt werden
  10. Skandinavien komplett bereisen, dort leben, vielleicht gleich mit einem kleinen Selbstversorgerhof

Falls ihr eines Tagens nichts mehr von mir hört, dann klappte Punkt 9 und ich bin mit meiner Familie ausgewandert. Ein Traum von klein auf….pure Einsamkeit in einer atemberaubenden Landschaft ohne Handy, PC und Wlan…..ok, vielleicht ein bisschen Verbindung zur Aussenwelt…..dort könnte ich auch gleich Punkt 7 erleben.

Träume und Wünsche verändern sich das ganze Leben, manche kommen neu dazu, andere verschwinden einfach aus der Liste im Kopf, andere werden verdrängt, weil sie unrealistisch sind….aber einige sind doch tief im Herzen verankert und ich bin glücklich, das Punkt 1 geklappt hat.

Ich werde niemanden nominieren, wer möchte macht mit oder lässt es bleiben;)

 

 

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Allgemein, Familie, Harley Davidson, Hunde, Kieler Förde, Leben, Motorrad, Ostsee, Rezept, Tiere, Tierleben, Tour, Tschechoslowakischer Wolfhund, Wolf

Wochenrückblick oder Huch ist schon wieder Freitag?

Fast jeden Freitag bin ich höchst erschrocken, das die Woche, die doch gerade erst angefangen hat, schon wieder zu ende ist.

  • Montag , eigentlich ja unser Turntag. Wir haben ganz frech geschwänzt. Da mein Liebster am nächsten Tag Geburtstag hatte, musste ich backen und überlegen, was wir essen können. An manchen Tag gar nicht so einfach, eigentlich mittlerweile jeden Tag. Und zum Geburtstag wollte ich etwas Besonderes zaubern. Also wurde gebacken und eingekauft.Hunderunden gedreht und mit dem Zwerg den Park unsicher gemacht
  • Dienstag , Geburtstag vom Göttergatten. Ausnahmsweise bin ich mal morgens mit aufgestanden, um mit ihm einen Geburtstagskaffee gemeinsam zu trinken. Schmeckt zusammen ja auch gleich viel besser. Nachdem er zur Arbeit ging, habe ich den Zwerg fertig gemacht und es ging mit den Hunden los. Zwischendurch kam eine Nachricht vom Geburtstagskind, ob wir abends nicht etwas vom Chinamanm holen wollen!? Ja. Spar ich mir das Kochen, was aber auch in die asiatische Richtung gehen sollte. Da mein Mann heute früher nach Hause kommen wollte, machte ich schnell klarschiff und den Kuchen fertig.                   Himbeer Schokokuchen
    200 g frische Himbeeren
    1 Butter für die Form
    6 Eier
    300 g Zartbitter-Kuvertüre
    100 g Zucker
    100 g Butter
    100 g gemahlene Mandeln
    1 EL Speisestärke
    0 Außerdem:
    1 Küchenpapier
    1 Springform von ca. 20 Zentimetern Durchmesser

    img-20170110-wa0010Schritt 1:
    Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Himbeeren waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Form ( 20 cm Durchmesser) mit Butter einfetten.

    Schritt 2:
    Eier trennen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und über einem Wasserbad einschmelzen.Den Zucker unterrühren. Sobald die Schokolade flüssig ist, die klein gewürfelte Butter unterrühren. Das Eigelb untermischen und die Masse gründlich verrühren.

    Schritt 3:
    Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter die Teigmasse heben. Stärke und gemahlene Mandeln vermengen und in die Schokoladenmasse rühren.

    Schritt 4:
    Den Boden der Springform mit Himbeeren auslegen und die Teigmasse einfüllen. 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten backen lassen. Zum Schluss den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Fertig!                 Ich habe eine normale Form mit 26 cm Durchmesser genommen und einfach etwas mehr Schokoladenmasse gemacht. Frische Himbeeren habe ich getauscht mit gefrorenen. Da mein Mann ja ein Harley Fan ist, musste natürlich der Skull rauf. Mit einer Schablone funktionierte es wunderbar. Als mein Mann eine halbe Stunde später von der Arbeit kam war die Überraschung riesig, er durfte den Deckel vom Kuchen lüften. Ohhhhhh NEINNNNNN. Es war nichts mehr übrig vom Puderzucker, aber auch wirklich nichts mehr, nicht mal ein Krümelchen. Gut, das ich vorab meiner Mutter ein Photo geschickt hatte.  Nach dem Kuchen essen ( sehr sehr lecker schokoladig ) ging es noch mal kurz an den Strand, die Kalorien ablaufen. Abends gab es dann noch Ente vom Chinesen.

  • Mittwoch , unser erster Termin beim Logopäden. Mein Mann hatte vormittags Homeoffice gemacht, so konnte ich mit dem Zwerg OHNE Wolf hinfahren. In der Zeit, als der Zwerg bei W. , unserer Logopädin war, konnte ich schnell in Ruhe Besorgungen machen. Danach ging es bei schönstem Regenguss Richtung Heimat. Nachdem dann auch die kurze Mittagspause vom Zwerg vorbei war, ging es wieder auf Tour mit den Hunden, um danach das Haus Fellfrei zu bekommen. Der Wolf verliert seine Unterwolle und das nicht gerade wenig. Also, wer Wolle machen will, darf sich gerne melden! Zum Mittag gab es dann unser Geburtstagsessen. Curryhuhn mit Mango Chutney

    Zutaten für 4 Personen

    • 50 g Butter, geschmolzen
    • 25 g Curry Pulver
    • 25 g Mehl
    • 400 ml Kokosmilch
    • 1 EL Mango Chutney ( scharf)
    • ½ Zwiebel
    • 4 kleine Hähnchenbrustfilets, in Stücke geschnitten
    • Nach Belieben: Paprika, Pilze, Ananas, Karotten
    • 2 Tassen Basmati Reis

    1. Reis kochen ( je nachdem welchen ihr nimmt, vorher oder zwischendurch)
    2. 50 g Butter in einem Topf  schmelzen lassen, die Zwiebeln  mitbraten, bis sie weich und glasig sind.
    3.  25 g Curry Pulver, dann 25 g Mehl dazugeben und mit der Butter verrühren, dabei die Temperatur wieder herunterschalten und solange rühren, bis sich eine Mehlschwitze gebildet hat.
    4. Unter ständigem Rühren auf niedriger Stufe mit einem Schneebesen die Kokosmilch hinzugeben. Es sollten keine Klümpchen entstehen.
    5. Die Soße zum Kochen bringen. Wenn es anfängt zu kochen, die Hitze wieder reduzieren und auf kleiner Flamme 12 Minuten köcheln lassen. Mit Mango Chutney abschmecken.
    6. Solange die Soße köchelt, Hähnchenbrustfilets in einer Pfanne auf beiden Seiten für 5 Minuten anbraten.
    7. Danach die weiteren Gemüse-Zutaten wie Paprika oder Ananas kleingeschnitten hinzufügen und mit dem Hähnchen zusammen anbraten.
    8. Kurz bevor der Reis fertig ist, die gebratenen Hähnchenstücke und das Gemüse in die Sauce geben und verrühren.
    9. Alles mit dem Reis vermengen, kurz ziehen lassen

 

  • Donnerstag , heute haben der Zwerg und ich bis halb 7 geschlafen. Quasi ausgeschlafen. Schnelle Hunderunde, denn heute sollte die Frühförderung zum Vorstellen kommen. Natürlich hatten wir nach der Hunderunde noch ewig Zeit. Die nette Dame I.kam 15 Minuten früher, was die Wartezeit dann auch gut verkürzte. Nachdem sie von den Hunden halbwegs aufgefressen wurde, konnten wir mit unserem Gespräch anfangen. Sie ist noch ganz frisch Heilpädagogin ( vorher Erzieherin) und hatte natürlich so mit mehr Fragen an mich. I. kommt jetzt einmal die Woche zu uns für 2 h und spielt mit dem Zwerg. Mal schauen, wie es wird und ob es überhaupt etwas bringt. Nachmittags ging es dann auf eine etwas größere Hunderunde mit Hagel und Sturm.
  • Freitag , nachts um ca halb 3 bin ich wach geworden. Ich dachte einfach so. Plötzlich hörte ich Stimmen. Fernseher? Äh. Wer guckt jetzt Tv bei uns? Mein Mann lag neben mir, der Teeniezwerg hat ihr Zimmer auf unserer Etage und die Stimmen kamen hundert Prozent von unten. Also, bin ich runter. Da saß der Zwerg, nein, er lag ganz cool auf dem Sofa und guckte TV. Medical Detectives-Geheimnisse der Gerichtsmedizin! Der kommt ganz nach der Mama, ich liebe solche Sendungen. Er fand es ganz normal, alleine da so auf dem Sofa zu liegen. Und fand es recht blöd von mir, das ich ihn mit hoch nahm. Er motze noch knapp eine halbe Stunde rum, das er wieder runter will…..irgendwann schlief er ein. Mit vielen Unterbrechungen. Dafür war er um halb 7 wieder TopFit. Ich nicht! Heute nachmittag geht es das 1. Mal mit dem Wolf zur Hundeschule.Werde berichten……
Veröffentlicht in Allgemein, Baby, Familie, Hunde, Kiel, Kieler Förde, Leben, Ostsee, rücksicht, Reise, Tiere, Tierleben, Toleranz, Tour, Tschechoslowakischer Wolfhund, Wolf

Weihnachtsmarkt mit Wolf

Eigentlich finden wir,das Hunde nichts auf solchen Veranstaltungen zu suchen haben. Überall riecht es Übels lecker, in jeder Ecke liegt Essbares rum, Leckereien sind teilweise in Nasenhöhe (von Kinderhand gehalten) und irgendwie wird überall gedrängelt,laute Menschen und Musik und es wird auf die Pfoten getreten. Nix für Tiere. Auf der anderen Seite soll der Wolf so etwas aber auch kennenlernen. Sozialisierung auch zur Weihnachtszeit. Gesagt getan. Uns findet man jedes Jahr auf dem Eckernförder Weihnachtsmarkt. Der ist klein,übersichtlich und total schön. Und die Bratwurst ist lecker. Genau wie die Mutzen und abschließend die Banane in gestreifter Schokolade. Hmmmm. Letztes Wochenende war dann der 1. Versuchstag.  Alle Mann ins Auto. Nach dem Strandbesuch,ist klar oder,ging es gleich zur Wurstbude. Papa und der Zwerg standen etwas abseits der Menge und warteten gemeinsam mit dem Wolf auf die Wurst,äh Mama mit der Wurst. Nein. Der Wolf wartete nur auf die Wurst. Er sprang hoch,hüpfte förmlich auf die Wurst zu. Stellt euch ein Magnet vor. Ein großes.  In etwa muss es so ausgesehen haben. Eisen und Magnet. Wolf und Wurst. Mit viel Kraft und Leine konnte mein Mann die Wurst retten. Der Zwerg und ich schlangen die Wurst dann schnell gemütlich runter, mein Mann musste mit dem lieben Hund um die Ecke gehen. Dann war Wechsel. Mit vielen leckeren Leckerchen lockte ich den Wolf von den Männern weg,damit mein Mann endlich seine kalte Wurst essen konnte. Weiter ging es dann zu den Mutzen. Diesmal waren wir vorbereitet. Die Hände voll mit Leckerchen,einen sabbernen Wolf dran,fütterten wir uns abwechselnd mit dem Puderzucker bestreuten Fettgebäck. Zwischendurch rettete mein Mann etliche Würste,Zuckerwatten und andere essbare Sachen,die fröhliche Weihnachtsmarktbesucher in den Händen hielten. Ganz ehrlich,auf gemütlich am Stand stehen mit einem heißen Punsch in der Hand (er)sparten wir uns. Die Banane im Schokoladenmantel aßen wir heimlich im Gehen. Zugenommen haben wir bei diesem Besuch nicht. Dazu stand unser Körper auf Verbrennung ohne Ende. Einen Tag später ging es dann zu einem kleinen kirchlichen Weihnachtsmarkt. Wieder Bratwurst. Kreisch. Ein Blick. Ein Schnapp. Wurst weg. Toll. Jedenfalls haben die Leute sich amüsiert. Das ist ja auch schön. Heute dann der dritte Versuch. Eisig kalt mit Sonne. Also wieder nach Eckernförde. Gleiches Spiel. Strand. Bratwurst. Halt. Riesenschlange bei der Wurst. Verlässt einer das Rudel,muss der Wolf heulen. Und das mitten auf dem Weihnachtsmarkt.  Also Warterei recht schnell abgebrochen.  Diesmal dann halt erst zu den Mutzen. Zum Glück gab es noch einen Wurststand.  Sogar mit Spanferkel im Brötchen. Muss ja nicht immer das Selbe sein. Dann gab es heute mal Spanferkel. Kennt der Wolf ja auch noch nicht. Kennt ihr das wenn man schlingt? 1. Schmeckt man das Gegessene gar nicht so richtig, 2. Bekommt man davon Schluckauf und 3. Wird einem übel vom Schlingen. Aber langsamer ging es nicht. Der Wolf zog und sprang wie doof. Spanferkel riecht aber auch verdammt lecker. So durften wir wieder einzeln essen. Wir romantisch. Bei den Mutzen ging es wieder,er wusste aber auch was es danach gab. Erdbeeren und Banane in Schoki.  Der Zwerg liebt Erdbeeren und noch mehr die mit Schokimantel.  Gegessen wurde der Erdbeerschokospieß in der Karre auf dem Rückweg zum Auto. Um es kurz zu machen: 2 ganze Erdbeeren bekam der Zwerg. 3 ganze der Wolf.

Es war sicherlich nicht der letzte Besuch auf dem Weihnachtsmarkt 2016. Schließlich muss der Wolf üben

Veröffentlicht in Allgemein, Familie, Hunde, Leben, Milch, rücksicht, Tiere, Tierleben, Toleranz

Igel im Herbst

Heute morgen traf ich ihn wieder. Unseren kleinen Gartenfreund. Auf allen vieren robbte ich hinter ihm her, im zickzack, um nicht ausversehen, in die Häufchen unserer lieben Nachbarskatzen zu landen.

IMG_7324.jpg

Nase tief im Rasen, auf der Suche nach Fressbaren. Zum Glück findet er noch genug. Kleine Äpfel, Schnecken, Würmer und anderes Kleingetier. Ich hörte es sogar knacken, was er da wohl gerade hatte?

Unbenannt-1.jpg

Heute liess er sich sogar ablichten, er ist auch schon etwas größer geworden. Normalerweise sind Igel tagsüber nicht so aktiv, aber da sie sich jetzt kräftig fett futtern müssen, sieht man sie jetzt auch im Hellen. Bis zu 50 g können sie pro Woche zulegen. So sollte man die Igel auch erst mal lassen, und nicht wie viele denken, das man sie sich jetzt in einer Kiste in die Wohnung stellt. Damit tut man ihnen keinen Gefallen. Sieht man noch ein Jungtier im Winter, sprich im Schnee, das recht dünn ist, kann man es gerne „retten“. Aber vorher lieber den Garten Igelgerecht anlegen. Wir lassen immer genügend Gestrüpp und Laub liegen. So können sie sich dort ein Nest für den Winter bauen. Hundenassfutter, Rührei (ohneGewürz) und Igeltrockenfutter können den Igeln helfen, ihr Wintergewicht zuerreichen. Aber bitte keine Milch!

Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und Konflikte mit dem Menschen bietet eine Igel-Broschüre gegen Einsendung von vier Euro in Briefmarken an den NABU Bremen, Vahrer Feldweg 185, 28309 Bremen

img_7325_hdr_mode_1

Guten Morgen

img_7315_hdr_mode_1

img_7305
Und Tschüß!
Veröffentlicht in Allgemein, Familie, Hunde, Leben, Reise, Tiere, Tierleben, Toleranz, Unfall

Eine tolle Sache…

heute möchte ich euch mal den Verein Totfundhund vorstellen.

logo

Ich selber bin zufällig auf die Seite gelandet, nachdem ich mal wieder nach entlaufenen Hunden geschaut habe. Jedes Jahr verschwinden hunderte von Hunde oder laufen weg,weil es geknallt hat oder sie sich einfach so erschrocken haben, die Besitzer suchen über Suchaktionen vor Ort oder in der Internetwelt nach ihrer Fellnase, oft leider ohne Ergebnis. Was ist passiert? Wurde der Hund einfach mitgenommen? Geklaut? Hat er sich nur verlaufen oder hatte er einen Unfall? Liegt er verletzt oder sogar tot irgendwo im Wald oder neben der Straße? In Wäldern oder Wiesen wird er sicherlich nicht mehr gefunden, vielleicht durch Zufall von einem Förster oder Wanderern. An Straßen kümmern sich die Menschen von der Straßenmeisterei, dort werden die Hunde einfach entsorgt. Zeit, um zu schauen, ob die Tiere gechipt oder tätowiert sind, bleibt einfach nicht.Oder es interessiert sie vielleicht auch nicht. Die Ungewissheit bleibt bei den Herrchen und Frauchen. Wahrscheinlich werden sie nie erfahren, was mit ihren Fellnasen geschehen ist. Susanne Riedel gründete 2013 Totfundhund, damals war sie selbst auf der Suche nach einem Hund namens Nico, der leider nie wieder aufgetaucht ist. Behörden kümmern sich einfach nicht, um diese Tiere. Tot aufgefundene Tiere werden nicht registriert, nicht gemeldet, es wird in vielen Fällen nichts gemacht. Werden sie ohne Steuermarke gefunden, was meistens der Fall ist, werden die Tiere einfach entsorgt!

fb_img_1469172814019

Durch die Suche und dem Schicksal von Nico, gründete Susanne erst eine Facebook Gruppe, die sich mit tot aufgefundenen Hunden beschäftigten. 2 Jahre später gründete Susanne den Verein TotFundHund e.V . Endlich haben die Besitzer jemanden, an denen sie sich wenden können, der ihnen hilft und leider aber auch die traurige Mitteilung machen muss, das ihr Tier aufgefunden wurde.Mittlerweile sind es über 1300 freiwille HerlferInnen, die im ganzen Bundesland, sowie Österreich und in der Schweiz ,tätig sind. Ausgestattet mit Chipauslesern und einer großen Portion Engagement, Mut und Ausdauer. Hut ab vor diesen lieben Menschen! Mut, weil es mit Sicherheit nicht immer schön ist, ein totes Tier zu bergen, was vielleicht schon tagelang, wenn nicht sogar monatelang irgendwo liegt. Wer schon mal ein angefahrenes Tier gesehen hat, weiss wie es aussehen kann.

fb_img_14580617304301

Der Verein dokumentiert jedes gefundene Tier, es werden sogenannte Monatsalben gemacht, so hat jedes Tier seine Gedenkseite, egal ob der Besitzer gefunden wurde oder nicht. So gibt es endlich auch eine Statistik, die leider traurig ist. Alleine 2014 wurden  563 Hunde gefunden. 2015 waren es schon weit über 800 Hunde. Die Dunkelziffer liegt vermutlich um ein Vielfaches höher.

fb_img_1467864034004

Eigentlich wollte ich mit Susanne ein Interview machen, aber ich habe gesehen, das sie schon mal eins gegeben hat, was ich euch dann auch nicht vorenthalten möchte. Und ich sie auch nicht von ihrer tollen Arbeit abhalten möchte. Eine ganz ganz tolle Sache habt ihr da alle auf die Beine gestellt. 

Mittlerweile arbeiten auch die Autobahnmeistereien Berlin und München und die Polizei Brandenburg (Polizeidirektion West) mit Totfundhund zusammen! Ich hoffe, das es noch mehr werden!

Also, liebe Susanne…macht weiter so, „Damit kein Hund auf der Srecke bleibt!“ Und vielen Dank, das ich ein wenig über euch schreiben durfte!

flyer_ev_ohne_kontakt

 

So und ihr dürft jetzt gerne kräftig teilen, damit der Verein noch bekannter wird! Vielleicht möchte ja sogar jemand von euch den Verein mit einer aktiven Mitgleidschaft unterstützen?!