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Wochenrückblick oder Huch ist schon wieder Freitag?

Fast jeden Freitag bin ich höchst erschrocken, das die Woche, die doch gerade erst angefangen hat, schon wieder zu ende ist.

  • Montag , eigentlich ja unser Turntag. Wir haben ganz frech geschwänzt. Da mein Liebster am nächsten Tag Geburtstag hatte, musste ich backen und überlegen, was wir essen können. An manchen Tag gar nicht so einfach, eigentlich mittlerweile jeden Tag. Und zum Geburtstag wollte ich etwas Besonderes zaubern. Also wurde gebacken und eingekauft.Hunderunden gedreht und mit dem Zwerg den Park unsicher gemacht
  • Dienstag , Geburtstag vom Göttergatten. Ausnahmsweise bin ich mal morgens mit aufgestanden, um mit ihm einen Geburtstagskaffee gemeinsam zu trinken. Schmeckt zusammen ja auch gleich viel besser. Nachdem er zur Arbeit ging, habe ich den Zwerg fertig gemacht und es ging mit den Hunden los. Zwischendurch kam eine Nachricht vom Geburtstagskind, ob wir abends nicht etwas vom Chinamanm holen wollen!? Ja. Spar ich mir das Kochen, was aber auch in die asiatische Richtung gehen sollte. Da mein Mann heute früher nach Hause kommen wollte, machte ich schnell klarschiff und den Kuchen fertig.                   Himbeer Schokokuchen
    200 g frische Himbeeren
    1 Butter für die Form
    6 Eier
    300 g Zartbitter-Kuvertüre
    100 g Zucker
    100 g Butter
    100 g gemahlene Mandeln
    1 EL Speisestärke
    0 Außerdem:
    1 Küchenpapier
    1 Springform von ca. 20 Zentimetern Durchmesser

    img-20170110-wa0010Schritt 1:
    Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Himbeeren waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Form ( 20 cm Durchmesser) mit Butter einfetten.

    Schritt 2:
    Eier trennen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und über einem Wasserbad einschmelzen.Den Zucker unterrühren. Sobald die Schokolade flüssig ist, die klein gewürfelte Butter unterrühren. Das Eigelb untermischen und die Masse gründlich verrühren.

    Schritt 3:
    Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter die Teigmasse heben. Stärke und gemahlene Mandeln vermengen und in die Schokoladenmasse rühren.

    Schritt 4:
    Den Boden der Springform mit Himbeeren auslegen und die Teigmasse einfüllen. 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten backen lassen. Zum Schluss den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Fertig!                 Ich habe eine normale Form mit 26 cm Durchmesser genommen und einfach etwas mehr Schokoladenmasse gemacht. Frische Himbeeren habe ich getauscht mit gefrorenen. Da mein Mann ja ein Harley Fan ist, musste natürlich der Skull rauf. Mit einer Schablone funktionierte es wunderbar. Als mein Mann eine halbe Stunde später von der Arbeit kam war die Überraschung riesig, er durfte den Deckel vom Kuchen lüften. Ohhhhhh NEINNNNNN. Es war nichts mehr übrig vom Puderzucker, aber auch wirklich nichts mehr, nicht mal ein Krümelchen. Gut, das ich vorab meiner Mutter ein Photo geschickt hatte.  Nach dem Kuchen essen ( sehr sehr lecker schokoladig ) ging es noch mal kurz an den Strand, die Kalorien ablaufen. Abends gab es dann noch Ente vom Chinesen.

  • Mittwoch , unser erster Termin beim Logopäden. Mein Mann hatte vormittags Homeoffice gemacht, so konnte ich mit dem Zwerg OHNE Wolf hinfahren. In der Zeit, als der Zwerg bei W. , unserer Logopädin war, konnte ich schnell in Ruhe Besorgungen machen. Danach ging es bei schönstem Regenguss Richtung Heimat. Nachdem dann auch die kurze Mittagspause vom Zwerg vorbei war, ging es wieder auf Tour mit den Hunden, um danach das Haus Fellfrei zu bekommen. Der Wolf verliert seine Unterwolle und das nicht gerade wenig. Also, wer Wolle machen will, darf sich gerne melden! Zum Mittag gab es dann unser Geburtstagsessen. Curryhuhn mit Mango Chutney

    Zutaten für 4 Personen

    • 50 g Butter, geschmolzen
    • 25 g Curry Pulver
    • 25 g Mehl
    • 400 ml Kokosmilch
    • 1 EL Mango Chutney ( scharf)
    • ½ Zwiebel
    • 4 kleine Hähnchenbrustfilets, in Stücke geschnitten
    • Nach Belieben: Paprika, Pilze, Ananas, Karotten
    • 2 Tassen Basmati Reis

    1. Reis kochen ( je nachdem welchen ihr nimmt, vorher oder zwischendurch)
    2. 50 g Butter in einem Topf  schmelzen lassen, die Zwiebeln  mitbraten, bis sie weich und glasig sind.
    3.  25 g Curry Pulver, dann 25 g Mehl dazugeben und mit der Butter verrühren, dabei die Temperatur wieder herunterschalten und solange rühren, bis sich eine Mehlschwitze gebildet hat.
    4. Unter ständigem Rühren auf niedriger Stufe mit einem Schneebesen die Kokosmilch hinzugeben. Es sollten keine Klümpchen entstehen.
    5. Die Soße zum Kochen bringen. Wenn es anfängt zu kochen, die Hitze wieder reduzieren und auf kleiner Flamme 12 Minuten köcheln lassen. Mit Mango Chutney abschmecken.
    6. Solange die Soße köchelt, Hähnchenbrustfilets in einer Pfanne auf beiden Seiten für 5 Minuten anbraten.
    7. Danach die weiteren Gemüse-Zutaten wie Paprika oder Ananas kleingeschnitten hinzufügen und mit dem Hähnchen zusammen anbraten.
    8. Kurz bevor der Reis fertig ist, die gebratenen Hähnchenstücke und das Gemüse in die Sauce geben und verrühren.
    9. Alles mit dem Reis vermengen, kurz ziehen lassen

 

  • Donnerstag , heute haben der Zwerg und ich bis halb 7 geschlafen. Quasi ausgeschlafen. Schnelle Hunderunde, denn heute sollte die Frühförderung zum Vorstellen kommen. Natürlich hatten wir nach der Hunderunde noch ewig Zeit. Die nette Dame I.kam 15 Minuten früher, was die Wartezeit dann auch gut verkürzte. Nachdem sie von den Hunden halbwegs aufgefressen wurde, konnten wir mit unserem Gespräch anfangen. Sie ist noch ganz frisch Heilpädagogin ( vorher Erzieherin) und hatte natürlich so mit mehr Fragen an mich. I. kommt jetzt einmal die Woche zu uns für 2 h und spielt mit dem Zwerg. Mal schauen, wie es wird und ob es überhaupt etwas bringt. Nachmittags ging es dann auf eine etwas größere Hunderunde mit Hagel und Sturm.
  • Freitag , nachts um ca halb 3 bin ich wach geworden. Ich dachte einfach so. Plötzlich hörte ich Stimmen. Fernseher? Äh. Wer guckt jetzt Tv bei uns? Mein Mann lag neben mir, der Teeniezwerg hat ihr Zimmer auf unserer Etage und die Stimmen kamen hundert Prozent von unten. Also, bin ich runter. Da saß der Zwerg, nein, er lag ganz cool auf dem Sofa und guckte TV. Medical Detectives-Geheimnisse der Gerichtsmedizin! Der kommt ganz nach der Mama, ich liebe solche Sendungen. Er fand es ganz normal, alleine da so auf dem Sofa zu liegen. Und fand es recht blöd von mir, das ich ihn mit hoch nahm. Er motze noch knapp eine halbe Stunde rum, das er wieder runter will…..irgendwann schlief er ein. Mit vielen Unterbrechungen. Dafür war er um halb 7 wieder TopFit. Ich nicht! Heute nachmittag geht es das 1. Mal mit dem Wolf zur Hundeschule.Werde berichten……
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Weihnachtsmarkt mit Wolf

Eigentlich finden wir,das Hunde nichts auf solchen Veranstaltungen zu suchen haben. Überall riecht es Übels lecker, in jeder Ecke liegt Essbares rum, Leckereien sind teilweise in Nasenhöhe (von Kinderhand gehalten) und irgendwie wird überall gedrängelt,laute Menschen und Musik und es wird auf die Pfoten getreten. Nix für Tiere. Auf der anderen Seite soll der Wolf so etwas aber auch kennenlernen. Sozialisierung auch zur Weihnachtszeit. Gesagt getan. Uns findet man jedes Jahr auf dem Eckernförder Weihnachtsmarkt. Der ist klein,übersichtlich und total schön. Und die Bratwurst ist lecker. Genau wie die Mutzen und abschließend die Banane in gestreifter Schokolade. Hmmmm. Letztes Wochenende war dann der 1. Versuchstag.  Alle Mann ins Auto. Nach dem Strandbesuch,ist klar oder,ging es gleich zur Wurstbude. Papa und der Zwerg standen etwas abseits der Menge und warteten gemeinsam mit dem Wolf auf die Wurst,äh Mama mit der Wurst. Nein. Der Wolf wartete nur auf die Wurst. Er sprang hoch,hüpfte förmlich auf die Wurst zu. Stellt euch ein Magnet vor. Ein großes.  In etwa muss es so ausgesehen haben. Eisen und Magnet. Wolf und Wurst. Mit viel Kraft und Leine konnte mein Mann die Wurst retten. Der Zwerg und ich schlangen die Wurst dann schnell gemütlich runter, mein Mann musste mit dem lieben Hund um die Ecke gehen. Dann war Wechsel. Mit vielen leckeren Leckerchen lockte ich den Wolf von den Männern weg,damit mein Mann endlich seine kalte Wurst essen konnte. Weiter ging es dann zu den Mutzen. Diesmal waren wir vorbereitet. Die Hände voll mit Leckerchen,einen sabbernen Wolf dran,fütterten wir uns abwechselnd mit dem Puderzucker bestreuten Fettgebäck. Zwischendurch rettete mein Mann etliche Würste,Zuckerwatten und andere essbare Sachen,die fröhliche Weihnachtsmarktbesucher in den Händen hielten. Ganz ehrlich,auf gemütlich am Stand stehen mit einem heißen Punsch in der Hand (er)sparten wir uns. Die Banane im Schokoladenmantel aßen wir heimlich im Gehen. Zugenommen haben wir bei diesem Besuch nicht. Dazu stand unser Körper auf Verbrennung ohne Ende. Einen Tag später ging es dann zu einem kleinen kirchlichen Weihnachtsmarkt. Wieder Bratwurst. Kreisch. Ein Blick. Ein Schnapp. Wurst weg. Toll. Jedenfalls haben die Leute sich amüsiert. Das ist ja auch schön. Heute dann der dritte Versuch. Eisig kalt mit Sonne. Also wieder nach Eckernförde. Gleiches Spiel. Strand. Bratwurst. Halt. Riesenschlange bei der Wurst. Verlässt einer das Rudel,muss der Wolf heulen. Und das mitten auf dem Weihnachtsmarkt.  Also Warterei recht schnell abgebrochen.  Diesmal dann halt erst zu den Mutzen. Zum Glück gab es noch einen Wurststand.  Sogar mit Spanferkel im Brötchen. Muss ja nicht immer das Selbe sein. Dann gab es heute mal Spanferkel. Kennt der Wolf ja auch noch nicht. Kennt ihr das wenn man schlingt? 1. Schmeckt man das Gegessene gar nicht so richtig, 2. Bekommt man davon Schluckauf und 3. Wird einem übel vom Schlingen. Aber langsamer ging es nicht. Der Wolf zog und sprang wie doof. Spanferkel riecht aber auch verdammt lecker. So durften wir wieder einzeln essen. Wir romantisch. Bei den Mutzen ging es wieder,er wusste aber auch was es danach gab. Erdbeeren und Banane in Schoki.  Der Zwerg liebt Erdbeeren und noch mehr die mit Schokimantel.  Gegessen wurde der Erdbeerschokospieß in der Karre auf dem Rückweg zum Auto. Um es kurz zu machen: 2 ganze Erdbeeren bekam der Zwerg. 3 ganze der Wolf.

Es war sicherlich nicht der letzte Besuch auf dem Weihnachtsmarkt 2016. Schließlich muss der Wolf üben

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Der Einzug

snorre-babyNun war es soweit. Unser neues Familienmitglied stand mit der zähnefletschenden Hausherrin vor der Haustür. Rein durfte er. Aber ihr bloss nicht zu nahe kommen. Viel wussten wir von oder über Snorre nicht. Nur das es ein Rückgabehund war. Er lebte mit seiner Halbschwester ca. 1,5 Stunden von uns entfernt auf einer Halbinsel. Angeblich war er nicht erzogen worden. Bei uns machte er „Sitz“, zog auch nicht an der Leine. Stubenrein war er zum Glück. Das soll bei dieser Rasse etwas länger dauern, ein kleines Geduldsspiel sozusagen. Die erste Nacht verlief ruhig, ab und an fiepte er, lief wie ein einsamer Wolf durchs Wohnzimmer und liess sich wortwörtlich plumpsend hinfallen. Nachts nahm er liebevoll den Kopf meines Mannes zwischen seinen Kiefer und leckte einmal quer übers Gesicht. Er musste mal. Seit der ersten Nacht haben wir ein „Feldbett“ im Wohnzimmer stehen. Am nächsten Morgen war die Freude groß, sein ganzes Rudel war versammelt und er durfte uns alle abschlecken. Duschen brauchen wir nicht mehr. Das macht er jetzt immer und überall. Der Zwerg war ziemlich aufgeregt, endlich stand sein Wolf vor ihm. Ohne Angst stürzte er sich gleich auf ihn und liess sich abschlecken und anknabbern. Was im Gegensatz zu uns, bei ihm ganz zärtlich von Statten ging. Die ersten kleinen Ausflüge waren schön, er ging locker und lässig neben uns an der Leine, auch das Laufenlassen ohne Leine klappte wunderbar. Natürlich nur im Park oder im Hundewald -ohne Strassen. Wie ein Jungwolf nun mal ist, neugierig muss er alle 2 Beiner begutachten. Finden natürlich nicht alle gut. Steht doch plötzlich ein Wolf vor deinen Füßen. Daran müssen wir noch arbeiten, bzw abwarten bis er erwachsen ist und dazu keinen Anlass mehr sieht. Zu anderen Hunden ist er recht zurückhaltend und ängstlich. Schwanz eingekniffen und ach, der riecht aber gut, oh nein er kommt auf mich zu und nein, ich muss dahin. Es ist zum Lachen. Die ersten Nächte waren mit Unterbrechungen recht ruhig. Er hat sich schnell bei uns eingelebt. Am 2.Tag fing unser Mottenhund abends um halb 11 plötzlich an in zum Spielen zu animieren. Yes! Ein gutes Zeichen, da hat die Diva doch endlich eingesehen, was er doch für ein toller Typ ist. Drinnen war es dann für beide auch entspannter, die Zähne wurden kaum noch gezeigt. Der Zwerg möchte nur noch bei seinem Wolf sein, nicht nur zum Knuddeln, nein auch zum Ärgern. Bringt nun mal einem nicht ganz 3 -jährigen bei, das ein Hund auch beissen kann, das er nicht immer spielen möchte. Beim Mottenhund hatte er schnell das Interesse verloren, weil sie sich immer zurück zieht und keine Lust auf kleine Kinder hat. Nun hat er aber auch noch rausgefunden, das der Mottenhund ja auch mal geärgert werden kann. Die krummelt gleich, wenn er um die Ecke kommt. Interessiert ihn nicht die Bohne. Da müssen wir noch richtig dran arbeiten, da ist uns zu gefährlich, schliesslich wollen wir alle friedlich im Rudel zusammen leben und nicht Maulkörbe für die Hunde nutzen und den Zwerg im Zwinger deponieren. Die letzten Tage konnte ich es kaum erwarten, das die Uhr auf die 7 ging. Bettgehzeit für den Wolfkumpel in Zwergenform. Endlich Ruhe, keine Hunde die wie blöd durchs Haus laufen, weil sie ihm entkommen wollen. Und der Babywolf findet auch mal seine Ruhe, die er als Welpe noch braucht. Auch wenn er die Späße vom Zwerg mit macht und nicht selten auch anfängt. Das hat uns die ersten Tage gut geschlaucht. Mein Mann und ich sahen uns fast nur noch gähnend und abends lagen wir schrott auf dem Sofa.

Montag ging dann die Arbeit wieder los. Mein erster Tag mit den Hunden und dem Zwerg alleine. Ich muss dazu sagen, das die TWHs sehr sehr sehr anhänglich sind und nicht ohne ihre Menschen sein wollen. Das heisst, ihn bloss nicht alleine lassen. Denn dann heult er wie ein großer Wolf und wenn man Pech hat zerstört er deine Einrichtung. In einem Interview mit einem Züchter wurde erläutert, das es ein Muss ist, einen Zwinger im Garten zu haben, einen Zaun von einer Mindesthöhe von 1,80m und eine Hundebox! Er selber hatte erlebt, das sein Hund, während eines Einkaufs ( 5 Minuten war Herrchen im Laden) plötzlich neben ihm im Laden stand. Mit einem Sprung durch die Autoscheibe. Jetzt darf ich alles anders planen. Ein Leben mit einem Wolf an unsere Seite, immer und überall. Zur Zeit ist kein spontaner Einkauf möglich, jetzt muss ich warten das Papa oder der Teeniezwerg zum Sitten kommt. Ärztebesuche werden auf nachmittags gebucht. Einkäufe zügig erledigt, weil er das große Jaulen bekommt , wenn Mama ohne ihn das Haus verlässt. Ja, es ist recht spaßig bei uns. Die Nächte werden noch getrennt geschlafen. Wir wussten auf was wir uns da einlassen. Und es wird auch wieder ruhiger werden bei uns…..bis wir wieder eine spannenden Idee haben.

Das Schöne ist, ich kann jetzt auch im Dunkeln durch den Wald gehen. So ein Wolf an der Seite hat doch etwas Beruhigendes.

Fortsetzung: Telefonat mit der Vorbesitzerin und ein Wolf frisst nicht, er schlingt  folgt

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Segelyacht „A“ oder „White Pearl“

Die White Pearl, bzw jetztiger Name ist A, hatte heute in der Kieler Förde vor Strande ihr erstes Segelhissen. Das Schiff wurde ab 2012 gebaut, am Anfang in Geheimhaltung. Im September 2015 gab es die erste Testfahrt auf der Förde. Im April 2015 wurde das Schiff erstmals enthüllt. Ein Dreimaster ca 143m lang, somit das größte Segelschiff der Welt.Auftraggeber des Millionen-Projekts ist der russische Milliardär und Unternehmer Andrey Melnichenko. Der vor einigen Jahren schon mal ein 120m langes Schiffchen in Kiel bauen lassen hat. Ja, wers hat und braucht.

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Wie ein Geisterschiff im Nebel

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Noch unter deutscher Flagge

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Ich persönlich steh mehr auf die alten Segler, aber es ist schon spannend es aus der Nähe anzuschauen. Aber die 200 Millionen Euro hätte ich mit Sicherheit anders angelegt.

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Reiselust im Norden Teil10

Heute kurz entschlossen sind wir mal wieder ans Wasser gefahren. Es war herrlich stürmisch, die Sonne schien und die Wolken sahen mal wieder nach Knipsen aus.

Diesmal waren wir wieder auf unserer Ecke, in Dänisch Nienhof, eine Gemeinde in Schwedeneck ( Kreis Rendsburg Eckernförde). Wieder gelegen an der Bundesstraße 503, die Bäderstraße. Dort gehen viele Wege zum Wasser. Warm eingepackt ging es also los. Parkplatz gibt es direkt vor Ort. Da meine Einparkkünste so optimal sind, such ich mir immer etwas an der Straße raus. Müssen dann halt 2 Minuten länger laufen, sparen meistens aber die Parkgebühren, die zumindestens im Sommer fällig sind, teils sogar bis Ende Oktober. Es führt ein langer Waldweg direkt zum Strand. Vor dem Strand, eigentlich schon auf dem Strand ist ein Restaurant, das Strandhaus. Dort werden gerne Hochzeiten gefeiert, so wie heute auch.

Links und rechts bevor man zum Strand geht, gibt es einen Wanderweg direkt an der Steilküste entlang. Wer also mal auf dieser Ecke ist, sollte sich das Erlebnis nicht entgehen lassen.

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Das Strandhaus mit einer Hochzeit und Fotograf. Mir tat die Braut so leid, es war windig und recht frisch. Und sie musste mit ihrem Kleidchen die ganze Zeit einen Schritt nach vorne, 3 zurück, dann hier hin und dort hin. Ok, der Bräutigam musste auch mit.

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Wie ihr seht, ist es wieder ein sehr steiniger Strand. Aber zum Spazieren und einach den Wind um die Ohren wehen lassen, perfekt.

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Hier noch mal die Braut, diesmal mit Schal.

 

 

 

 

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Sommertrip 2015 Teil1

Urlaub war eingereicht für Sommer 2015. Aber was macht man, wenn man direkt an der See wohnt? Zelten? Fliegen? Garten? Nein, wir wollten mal raus in die Welt! Berge sehen. Wandern. Gucken. Relaxen. Der Teenyzwerg fuhr mal wieder mit den Großeltern in den Urlaub, so hatten wir quasi sturmfrei. Konnten machen was wir wollten. Zwerg, Mottenhund und wir.

Spontan wie wir sind, kauften wir uns ein Wohnmobil. Aber nicht irgendeinen, sondern unseren Hehni. Gar nicht so leicht, mal eben ein WoMo zu kaufen. Über den Preis lass ich mich mal nicht aus, wurde 10.000€ teurer als ich dachte. Aber es muss ja passen! Zu uns passen. Nicht farblich, aber eher von der Einrichtung her. An was wir alles nicht gedacht haben. Das Reisebett muss mit. Hundebox muss mit. Kindersitz für den Zwerg muss mit. Es wurden gewissen Anzeigen durchforscht, die WoMos anbieten. Neu hätte unser Reisebudget gesprengt, wollten ja auch noch etwas unterwegs erleben und essen und so. Nach einigen Anrufen mit netten Aufklärungen, wussten wir das die meisten älteren Modelle zwar Gurte besitzen, aber nur die Beckengurte. Passte also nicht mit Kindersitz. Guter Rat ist teuer, entweder bleibt der Zwerg zu Hause oder wir lassen welche einbauen. Beide Optionen erschienen uns nicht sinnvoll, da der Einbau auch nicht gerade günstig ist und die Zeit drängte, wir hatten ja schon fast Urlaub. Der Zwerg wollte natürlich auch mit. Also, weiter suchen. Kurz vorm Aufgeben, sahen wir ihn. Innenaufbau passte perfekt mit Kind und Hund. Das Innendesign war ok und der Wagen top in Schuss. So bekamen wir Zuwachs auf 4 Rädern.

Welcome Hehni!

Das Hehni langsam wie eine Schnecke war, interessierte uns noch nicht, hatten ja Urlaub. Vollgeladen bis obenhin, was da alles rein passt!? Haus war leer geräumt, so kam es mir jedenfalls vor. Und wenn Frauen packen, kommt schliesslich der halbe Hausstand mit. Kaffeemaschine, Kochtöpfe für 10 Tage, Geschirr und Besteck waren abgezählt, Grill und Kohle, Windeln für 3 Jahre, Hundefutter für mindestens 6 Monate, Zwergenklamotten für 7x am Tag umziehen, Mamaklamotten für 9 Wochen und Papas bescheidener Wäschehaufen, nein Häufchen, Ladekabel für die Technik, Essen für 25 Personen, Getränke für die Besucher einer Disco, Bettzeug und vieles anderes. In Hehni fand alles schnell seinen Platz. Nachdem wir auch noch etwas Platz gefunden hatten, ging es endlich los in Richtung Berge.

Da wir nicht stundenlang Kilometer abreissen wollten und Hehni ja auch sein Rentnertempo hatte fuhren wir langsam und gemütlich vom Norden in Richtung Osten nach Haldensleben. Einer kleinen Kreisstadt in Sachsen Anhalt kurz vor Magdeburg. Dank unserer WoMo App auf dem Handy informierten wir uns ein wenig vorher, welche Plätze und Orte wir ansteuern können, also ein bisschen haben wir uns schon vorbereitet.

In Haldersleben standen wir direkt an einem kleinen Hafen der Wassersportfreunde am Mittelandkanal. Es war nur ein kleiner Stellplatz auf einer Wiese, aber für den ersten Platz wirklich nett. Sanitäranlagen waren sauber, es gab Brötchen unweit vom Gelände und eine kleine Gaststätte vor Ort. Mit kleineren Spaziergängen rundeten wir den Tag ab und freuten uns auf unsere erste Urlaubsnacht im Hehni. Man stellt es sich ja immer so einfach vor, Bett machen, den Zwerg bettfein und mit Pulle bewaffnet ins Bettchen rein….Schrei, kreisch…..neue Umgebung, neues Bett und 2 Menschen im Raum. Der Zerg kennt es nicht, mit anderen in einem Raum zu schlafen. Er will alleine schlafen. Ok, Bier raus und ab unter die Markise vom Hehni. Ruhe. Schreiiiiiii. Papa, rein und rumgetüttelt. Das Bier wurde warm. Mama löste Papa ab. Gekuschelt, gut zugesprochen. Eingeschlafen. Leise wieder raus. Schrei….ich sass noch nicht einmal. Ok, schreien lassen. Irgendwann, wir schliefen schon fast auf unseren Klappstühlen ein, war endlich Ruhe. Dumm nur, das das andere Bier noch im Wagen war. Also, machten wir uns dann auch bettfertig, war eh schon weit nach Mitternacht.      10 Euro Platzgebühren

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Frühstück

Am nächsten Tag sind wir nach Magdeburg. Ein wenig bummeln. Und gucken.

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Die „grüne Zitadelle“ von dem netten bunten Herrn Hundertwasser. Eine schöne Stadt, aber wir wollten ja noch zu den Bergen.

Richtung Halle nach Braunsbedra ging es weiter. Der Platz, den wir uns ausgesucht hatten, war komisch. Dunkel. Unpersönlich. Passte irgendwie zum Namen. Braun. Mit deutschem Schäferhund. Gruselig. Kurz geparkt, ein Blick zu meinem Mann und schnell vom Hof. Nur weg von dort. Aber wohin? Schnell die App gestartet. Und ja…das hört sich gut an und war auch nicht weit weg. Es ging nach , ein kleiner Zeltplatz mit Kanuverleih und Tipis. Grüner gings nicht. Also farblich gesehen von der Natur. Toller Platz mit tollen Klos. Direkt an der Unstrut. Einem Bächlein. Natur pur. WOW. Was hatten wir doch für eine gute Entscheidung getroffen, das wir weiter gefahren sind. Es gab sogar frische Brötchen am nächsten Morgen. Da wir das einzige WoMo hatten, alle anderen waren mit Zelten dort, haben wir die Nacht mit Donner und Blitz am besten und trockensten überlebt. Das Einschlafen vom Zwerg lass ich mal weg, die Umgebung und der schöne Abend mit meinem Mann hat das wieder gut gemacht.Aber er ist früher eingeschlafen und so hatten wir noch einen ruhigen Abend für uns mit einem rauschenden Bach nebenan. Insgesamt 20€ Platzgebüren mit Dusche ect.

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Weiter ging es nach Bayreuth. Nach . Irres Wetter, tolle Landschaft, aber viel zu heiss. Unser Stellplatz war diesmal eine Brauerei. Familie Reichold. Der Platz war ok, wir waren mal nicht die einzigen Womos dort. Bei unserem Glück hatten wir einen schönen Platz gefunden, den wir dann aber nach 10 Minuten wieder wechselten, weil ein noch besserer frei wurde. Mit Blick aufs Feld und Wald, fast abseits von den anderen. Wenn die Hitze und diese süßen Bremsen nicht gewesen wären, ich hätte dort hinziehen können.Nach dem aufbauen aller wichtigsten Gerätschaften, wie Tisch und Stühle, Bier in den Kühlschrank, ging es erst einmal auf Erkundung, Berg hoch Berg runter und das bei gefühlten 55 Grad. Windstill. Was auch sonst? Abends wurde wieder gegrillt und ein leckeres Bier von der Brauerei getrunken. Herrlich, so lässt es sich aushalten. Am nächsten Tag hatten wir eine Überraschung mit den Großeltern geplant, nur der Opa war eingeweiht. Oma und der Teenyzwerg wussten von nichts. Oma, Opa und der Teenyzwerg hatten sich dort in einer Pension ganz in der Nähe einquartiert und bevor sie dort ankamen, musste Opa noch schnell einen Abstecher zu uns machen. Ich hab noch nie so doofe Gesichter gesehen, als sie auf den Platz fuhren. Oma dachte, toll….WoMos ohne Ende. Was hat der Alte vor?! Panik kam auf, übernachten auf 4 Rädern? Tääätääää, wir sprangen vors Auto und holten sie aus ihrem Albtraum zurück in die Realität. Wieder dumme Gesichter. Was wollen die hier? Nach ein paar Minuten erholte sie sich, der Teenyzwerg freute sich ihr Mottenhundbaby zusehen, ihren kleinen Zwerg zu knuddeln und ihre alten Herrschaften zu sehen, oder auch nicht. Wahrscheinlich dachte sie, och nö…auch das noch. Wie man so mit 13 denkt. Es wurde kurz der Hehni begutachtet und bestaunt und es kam dann doch noch Freude auf, uns zu sehen. Wir wurden prombt zum Essen eingeladen. Familie Reichold braut nicht nur, sondern kocht auch lecker. Es gab Schnitzel. So was von lecker, mir läuft gerade noch das Wasser im Mund zusammen. Wohlgenährt und satt ging es noch kurz zum Hehni und dann gab es eine kurze Verabschiedung, alle mit dicken Bäuchen, gar nicht so einfach. Wie das wohl aussah?!  Abends gab es noch eine kleine Tour mit dem Fahrrad, aber nur weil danach das Bier so gut schmeckt. Gute Nacht lieber Tag. 2 Nächte 19 Euro mit Dusche und Strom.

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Der nächste Tag brachte uns nach Bad Abbach an die Donau. Knapp unter Regensburg. Wenn ich mich recht erinnere hatten wir sogar in Regensburg einen kurzen Stop gemacht. Kann sein. Kann aber auch nicht sein. Hallo Gehirn!? In Bad Abbach haben wir an einer Therme übernachtet.Die Kaiser-Therme. Ein schöner kleiner Platz. Hehni wurde klar gemacht zum Übernachten und wir packten unsere Sachen und stachen auf zur Entdeckungstour. Es ging kleine Strassen aufwärts und kleine Gassen abwärts. Von unserem Platz aus, sah man einen Turm, den Heinrichsturm Bad Abbach. Dort ging es auch hin. Steil nach oben. Oben angekommen, hatte man einen Wahnsinnsblick auf die Donau.Der Zwerg konnte sich nach der Autotour erst einmal austoben und flitzen, mit Abstand zum Abhang. Weiter ging es dann in  Richtung Donau, schöner Wanderweg mit vielen leeren kleinen Tütchen links und rechts vom Wegrand. Tablettentütchen. In der Nähe war bzw ist eine Klinik. Fand ich nicht so toll. Über die Kondome reg ich mich jetzt aber nicht auf. Die lagen ja auch weniger, die hingen eher an den Ästen. Pfui Teufel, denkt niemand an die unschuldigen kleinen Kinder? Ach doch, deswegen ja die Dinger. Natürlich mussten wir kurz mit den Füssen in die Donau tapsen. Herrlich erfrischend nach einem langen Wandertag, ok lang war er nicht, aber steil. Abends ging es dann in die Therme zum Duschen, das gehörte zu den Platzgebühren dazu. Ab 8.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends. Ich mag es wenn mir jemand sagt, wann ich aufs Klo muss. Aber selbst ist die Frau, wir haben ja ein Klo an Bord für Notfälle. Jedenfalls waren die Duschen toll, riesig und man war ganz alleine. Der Papa war mit dem Zerg duschen, so hatte ich in Ruhe duschen können. 2 Minuten vor Schluss waren wir draussen. Natürlich musste ich auch noch mal. Uff. Platzgebühr plus Taxe 13,60€

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Nach dem Duschen zum Trocknen abgelegt

Das waren jetzt die ersten 5 Tage von unserer spontanen HehniTour Richtung Berge. Für meinen Mann war es eine Herausfolgerung so eng aufeinander zu hängen, ich kannte es von Kleinauf, weil wir gesegelt sind. Zu 4 auf einem Segelboot. Für den Mottenhund war es auch das erste Mal eine Reise zu machen, ich selbst hätte es nicht gedacht, aber sie ist der geborene Reisehund gewesen. Fortsetzung folgt….